Kann man diese ohne weiteres kündigen, und erhält man eingezahlte Beträge zurück?
Angefangen habe ich mit 15 Euro pro Monat, jetzt sind es 75.
Ist die Rentenversicherung überhaupt sinnvoll?
Christina
Kann man diese ohne weiteres kündigen, und erhält man eingezahlte Beträge zurück?
Angefangen habe ich mit 15 Euro pro Monat, jetzt sind es 75.
Ist die Rentenversicherung überhaupt sinnvoll?
Christina
Kann man diese ohne weiteres kündigen, und erhält man
eingezahlte Beträge zurück?
Wenn Du Förderung erhalten hast, kann es schwierig werden. Beitragsfrei stellen kannst Du auf jeden Fall.
Angefangen habe ich mit 15 Euro pro Monat, jetzt sind es 75.
Die Riestertreppe ! Du kannst Deinen Beitrag selber bestimmen, Mindestbeitrag sind 5 € im Monat. Allerdings bestimmt die Höhe des Beitrages die Höhe der Förderung, also voller Beitrag -> volle Förderung, halber Beitrag -> halbe Förderung.
Ist die Rentenversicherung überhaupt sinnvoll?
Wenn Du älter als 65 werden und auch dann noch wohnen und essen möchtest, solltest Du über eine Altersvorsorge nachdenken.
Kann man diese ohne weiteres kündigen, und erhält man
eingezahlte Beträge zurück?
ja, Kündigung ist möglich, man erhält etwas zurück und bisherige
Zulagen entfallen
Angefangen habe ich mit 15 Euro pro Monat, jetzt sind es 75.
Ist die Rentenversicherung überhaupt sinnvoll?
Ja sie ist sinnvoll.
Christina
Hallo Christina,
Maßgeblich als Beitrag sind 3% vom Bruttovorjahreseinkommen.
Davon mußt du die Zulage abziehen, 114€ Grundzulage und ggfls.
eine Kinderzulage pro Kind von 138€. Das Ergebnis ist dein Jahreseigenbeitrag für die Riesterrente. Ferner kannst du
den gesamten Beitrag als Sonderausgabe steuerlich geltend machen.
Von der Steuerersparnis werden dann die Zulagen wieder herausgerechnet. Je nach Familienstand und Einkommen ist die Zulage
interessant, aber auch der Steuervorteil bei höherem Einkommen.
Wenn dein Eigenbeitrag weit unter 75€ liegt, dann kannst du jederzeit deinen Beitrag für die Riesterrente deinem entsprechenden Eigenbeitrag anpassen, also kürzen. Eine kurze schriftliche Mitteilung
vorher an die den Vertrag führende Stelle (Versicherung, Bank,oder
Fondsgesellschaft) genügt. Ausführliche Infos bekommst du z.b. bei
http://de.wikipedia.org/wiki/Riester-Rente recht gut verständlich erklärt.
Gruß Martin
Nur noch ergänzend: Ja, Riester ist durchaus sinnvoll.
Hast Du die Zulagen beantragt? Dann schau dir doch einfach an, was du eingezahlt hast und in welchem Verhältnis Zulagen hinzukommen.
So einer Rendite erreichst du mit kaum einer anderen Anlage.
Frank Wilke
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Kann man diese ohne weiteres kündigen, und erhält man
eingezahlte Beträge zurück?
Angefangen habe ich mit 15 Euro pro Monat, jetzt sind es 75.
Ist die Rentenversicherung überhaupt sinnvoll?
Darf ich Fragen, ob Sie Ahnung haben, was Sie damals „gekauft“ haben bzw. wurden Sie damals nicht beraten?
Nur noch ergänzend: Ja, Riester ist durchaus sinnvoll.
Das hängt aber auch stark von den jeweiligen Umständen (Einkünfte,
Förderung etc.) ab. So generell kann man das kaum sagen.
Nur noch ergänzend: Ja, Riester ist durchaus sinnvoll.
Das hängt aber auch stark von den jeweiligen Umständen
(Einkünfte,
Förderung etc.) ab. So generell kann man das kaum sagen.
Doch, kann man. Riester wurde eingeführt, um die Auswirkung von effektiven Rentenkürzungen durch private und staatliche geförderte Vorsorge auszugleichen.
1.) Wer wenig verdient, hat enorme Förderquoten
2.) Wer viele Kinder hat, hat enorme Förderquoten
3.) Wer viel verdient, hat neben der Förderung noch das zweite STandbein der Riesterförderung: Den Sonderausgabenabzug.
Aber ich lerne ja immer gerne dazu, wenn du also Beispiele hast, wann es sich nicht lohnt, wäre ich dir dankbar!
Frank Wilke
Aber gerne doch: Es gibt eine Menge Nachteile, die man mit
einbeziehen muss.
So ist die Renten- wir auch die mögliche Teilauszahlung später voll
steuerpflichtig. Das muss man sich wirklich gut rechnen, vor allem,
wenn man nicht gefördert wird.
Beim Tod vor Rentenbeginn müssen die Zulagen zurückgezahlt werden. Es
sei denn, der Ehepartner hat einen eigenen Riester-Vertrag.
Wer später im Ausland leben will, schaut in die Röhre.
Die Anschlusskosten sind nicht ohne, die wurden extra erhöht, um die
RR für die Vermittler schmackhafter zu machen.
Durch die Unisex-Tarife stehen Männer schlechter da als in anderen
vergleichbaren Produkten.
Nicht alle Personen kommen in den Genuss der RR, z.B nicht
rentenversicherungspflichtige Selbständige, freiwillig Versicherte in
der gesetzlichen Rentenversicherun oder Pflichtversicherte in
berufsständischen Versorgungseinrichtungen.
Die Höchstgrenzen der Sonderausgaben sind ziemlich gering und werden
idR schon mit anderen Dingen erreicht. Also kein Vorteil.
Ach ja, „eine effektive Rentenkürzungen durch private Vorsorge“ gab
es nicht. Wie denn auch?
VG
Richard
Aber gerne doch: Es gibt eine Menge Nachteile, die man mit
einbeziehen muss.
So ist die Renten- wir auch die mögliche Teilauszahlung später
voll
steuerpflichtig.
Jo, wie 'ne (neue) bAV halt auch - und die ist auch durchaus sinnvoll.
Das muss man sich wirklich gut rechnen, vor allem,
wenn man nicht gefördert wird.
Okay, aber bei aller Liebe: Wenn jemand Riesterverträge abschließt ohne förderberechtigt zu sein, muss entweder ihn oder den Berater auspeitschen!
Beim Tod vor Rentenbeginn müssen die Zulagen zurückgezahlt
werden. Es sei denn, der Ehepartner hat einen eigenen Vertrag.
1.) Bin ich Single, ist mir die Rückzahlung der Zulagen relativ egal.
2.) Bin ich verheiratet und förderberechtigt, ist mein Partner ebenfalls förderberechtigt und SOLLTE eben aus diesem Grund einen eigenne Vertrag haben. So biete ich das zumindest immer an.
Wer später im Ausland leben will, schaut in die Röhre.
Das steht bereits vor EU-Gerichten, denn dieser PAssus ist auch in Expertenkreisen und bei Verfassungsrichtern nicht mal mehr umstritten, sondern eigentlich als EU-Recht-widrig anerkannt.
Ich gehe davon aus, dass diese Klausel fallen wird.
Die Anschlusskosten sind nicht ohne, die wurden extra erhöht,
um die RR für die Vermittler schmackhafter zu machen.
Okay, Punkt für dich.
Durch die Unisex-Tarife stehen Männer schlechter da als in
anderen vergleichbaren Produkten.
Nein, sie stehen schlechter da als vorher, aber immer noch deutlich besser als in anderen Produkten. Die Rente pro 1.000€ wird zwar niedriger, aber der Kapitalstock ist doch deutlich größer.
Nicht alle Personen kommen in den Genuss der RR, z.B nicht
rentenversicherungspflichtige Selbständige, freiwillig
Versicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung
oder Pflichtversicherte in
berufsständischen Versorgungseinrichtungen.
… es sei denn, der Eheparnter ist Riester-förderfähig. Siehe oben: Wer nicht förderfähig ist, der macht BITTE auch keine Riesterprodukte.
Die Höchstgrenzen der Sonderausgaben sind ziemlich gering und
werden
idR schon mit anderen Dingen erreicht. Also kein Vorteil.
Das ist zum Glück nicht so, denn für Riester gibt es einen eigenen Sonderausgabenabzug! Gutverdienende profitieren hier als durchaus von einem Steuervorteil. Siehe hierzu §10a EStG! Altersvorsorgebeiträge in 2006/07 sind bis 1.575€, ab 2008 bis 2.100€ absetzbar.
Ach ja, „eine effektive Rentenkürzungen durch private
Vorsorge“ gab es nicht. Wie denn auch?
Da hast du den Satz falsch verstanden, was es gab, war „eine effektive Rentenkürzung“ und diese Lücke sollte man „durch private und staatlich gefördert Vorsorge“ decken. Bitte entschuldige den komplizierten Satzbau.
Frank Wilke
Durch die Unisex-Tarife stehen Männer schlechter da als in
anderen vergleichbaren Produkten.
Wenn man es so sieht, muß man aber auch sagen, dass Frauen dann besser da stehen!
Und damit bin ich wieder bei dem, was ich gnaz kurz sagte:
Das hängt aber auch stark von den jeweiligen Umständen (Einkünfte,
Förderung etc.) ab. So generell kann man das kaum sagen.
Bei den Sonderabschreibungen war ich (bzw. zwei Menschen, die mich da
beraten haben) echt auf dem falschen Dampfer - dachte, das fließt in
den anderen Topf mit rein.
Cassis: Nee, die Frauen stehen nicht besser da. Warum denn auch? Die
„Ausschüttung“ wurde für die Männer „angeglichen“ an den niedrigeren
Stand der Frauen. Was sollten die Frauen dann davon profitieren?
Cassis: Nee, die Frauen stehen nicht besser da. Warum denn
auch? Die
„Ausschüttung“ wurde für die Männer „angeglichen“ an den
niedrigeren
Stand der Frauen. Was sollten die Frauen dann davon
profitieren?
Falsch, die Renten wurden angeglichen, vergleichen Sie die Renten 2005 und 2006, es gab trotzspäterem Einstieg eine höhere Rente für jüngere Frauen in 2006.
Also bitte keine Parolen verbreiten!
Möglicherweise liegts daran, dass ich keine Frau bin und das Internet
ja kaum Informationen zur Verfügung hat. Ich hab auf jeden Fall nichts
gefunden darüber, dass die Frauen nun (bei vergleichbaren
Einzahlungen), mehr bekommen sollen. Und ich lasse jetzt auch alles
weg, was Volkswirtschaftlicher über so eine Gleichmacherei denken/
sagen. Wegen der Parolen.
Gruß
Möglicherweise liegts daran, dass ich keine Frau bin und das
Internet
ja kaum Informationen zur Verfügung hat. Ich hab auf jeden
Fall nichts
gefunden darüber, dass die Frauen nun (bei vergleichbaren
Einzahlungen), mehr bekommen sollen. Und ich lasse jetzt auch
alles
weg, was Volkswirtschaftlicher über so eine Gleichmacherei
denken/
sagen. Wegen der Parolen.
Im Endeffekt liegt eine Mischkalkulation vor, defintiv ist es nicht die Mitte der beiden Renten (da sonst mutmaßlich eine negative Selektion vorliegen würde). Ich kann mich dran erinnern, das es mind. einen Versicherer gibt, der ca. 60% der Frauen- und 40% der Männerrente als Grundlage hat.