wir möchten in unserem Garten ein Apfelbäumchen pflanzen, was aber robust und widerstandsfähig sein soll gegen Milben, Läuse und Mehltau, da wir nicht chemisch 'rangehen.
Gleichzeitig soll es natürlich auch wohlschmeckend sein?
Die empfindlichen Überzüchtungen, die man überall findet, sollten es nicht sein.
völlig off topic [verzeih, Lothar…]
…wir möchten in unserem Garten ein Apfelbäumchen pflanzen…
Es sind zwar erst zwei Monate ins Land gegangen, aber ich denke, „Robustes Apfelbäumchen gesucht“ wird mein Posting des Jahres. Auch, wenn es ganz anders gemeint ist…
Ausserdem würde ich an Deiner Stelle einfach mal an einem Wochenende im Frühjahr über die umliegenden Dörfer fahren und mal versuchen, mit den alten Bauern ins Gespräch zu kommen. Die wissen sehr genau, welche alten Sorten in der Region besonders gut wachsen und schmecken.
frag mal in einem Biohof in Deiner Nähe (Adressen ev. in einem Bioladen erfragen), der Obst anbaut. Inzwischen gibt es auch Baumschulen, die wieder alte Sorten im Angebot haben oder besorgen können.
Hallo Lothar,
Es ist ein Irrtum, dass alte Apfelsorten weniger resistent gegen Krankheiten (Schorf, Mehltau, Monilia ) sind. Wir haben nicht mehr die gleiche Luftqualität wie vor dem 2 WK.
Die gezüchteten „Re-Sorten von Institut für Obstforschung Dresden-Leibnitz sind besonders empfehlenswert.
Der schnellwachsende Boskop eignet sich um einige dieser resistenter Sorten aufzupfropfen, siehe fast unten : „mehrere Sorten auf einem Baum“
Für privaten Obstbau sollte wenigstens zweimal gegen Schorf und Mehltau behandelt werden.
Erstmals gegen Pilz, unmittelbar vor der „Blüte“, dito 1.Woche Juni mit Zusatz „Insegar“ gegen Obstmaden.