Römisches Reich - Aufstieg und Fall

Hallo,

welches Buch kann man mir empfehlen, welches anschaulich auf ca. 400-500 Seiten Aufstieg und Fall des römischen Reiches (insbesondere in Anbetracht des Falles) schildert ?

Meine These ist eine Parallele zwischen Rom und den USA heute zu ziehen und dies entweder belegt zu finden oder nicht.

Vielen Dank für Eure Mühe

Lothar

Hallo Lothar,

über dieses Thema sind etliche Regalkilometer Literatur geschrieben worden (vgl. „Aufstieg und Niedergang der römischen Welt“[=ANRW] hrsg. von Temporini und Haase).
An Thesen ist bisher fast alles Denkbare aufgestellt worden (schuld waren z.B. angeblich die zu mächtigen Barbaren, die röm. Dekadenz oder sogar die Blei-Wasserleitungen u.a.).

Viele Grüße

Martin

Hallo Lothar,

bis wann brauchst Du das???

ich könnte es besorgen!!!

LG Ewa

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Vergleich mit USA
Hallo Lothar,

so charmant die These ist, sie tut den USA etwas sehr viel Ehre an.
Dieser Staat existiert seit gut 200 Jahren und ist seit 1917 oder 1941 Weltmacht. Eine den Römern vergleichbare Dominanz wird es aber nie wieder geben in dem Sinne, dass die gesamte bekannte Erde großteils beherrscht wird. Das Römische Reich existierte 600 Jahre, wenn man Ostrom dazurechnet 1500 Jahre.

Wie wäre es mit einem Vergleich der USA mit Athen und dem Attischen Seebund? Ein erfolgreiches Verteidigungsbündnis gegen die östliche Großmacht, dessen mächtigstes Mitglied, eine Demokratie, das Bündnis nach der Abwehr zum Hegemonieinstrument über die anderen Mitgleider umfunktioniert.

Einen guten Beitrag zu den Gründen für den Untergang Roms liefert die moderne Klimaforschung. Das kommt in der klassischen Literatur noch nicht vor.

Andreas

Wieviele ‚Römer‘ gab es wirklich?
Hallo, Freunde der Geschichte,
Vielleicht erinnert sich noch jemand an diese Frage?
Wir sind heute zwar nicht alle „Amerikaner“ (eher ja „alte Europäer“ - aber was sind die Amis denn selbst?), aber gehören heute (bis auf die Kannaraber) alle zur „freien westlichen Welt“.
Das „neue Phänomen“ R O M ist mAn (und darüber gibt es nicht einmal millimeterlang Bücher) ist das der zumindest möglichen globalen „Römischen Bürgerschaft“.
Sogar Sklaven (also vor der Tötung bewahrte niedergeworfene Feinde Roms/Noch-nicht-Bürger) konnten „Bürger Roms“ werden.
Und was hatte die Welt umzu damals? Da, wo sie von den Bäumen runtergekommen war (China, Indien, Mayamerika): Lokalfürstentümer/Pfründe, unkontrollierte Ausbeutung. Und „nach Rom“ - was war da wieder im „Heiligen Römischen Reich“ welchimmer Nation?
Ist nicht vielleicht, nach der Lehensgesellschaft, der „Kommunismus“ der letzte historische Versuch, die Weltbürgerschaft aufzuhalten gewesen? Die ja so bequeme „Ordnung“ der Welt (der „Selbstherrschaft“ des Zarismus) aufrechtzuerhalten?

Gab es im Alten Griechenland eigentlich auch einmen „Bund der Griechen“, nicht nur den „Attischen Bunmd“?
Vielleicht um Sparta?

Hat nicht das „Alte Europa“ es heute in der Hand, daß „Neue Amerika“ zu werden und bei der Begründung des neuen „Weltbundes der Weltbürger“ voranzugehen?
Und das geht mit Sicherheit nicht ohne „Weltpolizei“.
Auch, vorübergehend, mit Saddam als Hauptfeld und Dschordsch als Hauptmann.
Sogar „die Chinesen“ sind heute schon die besseren Amerikaner.
Wann gibt es bei der UNO endlich den Knopf, der alle H-Bomben da zündet, wo sie stationiert sind?
Und Gerhard bemängelt verschlagen, daß einem „Krieg gegen den Irak“ (unschuldige) Kinder, Frauen, und auch Männer zum Opfer vielen - wann gibt es endlich Waffen
n u r gegen Kinder (und Frauen auch, okay)?

Kann einer erklären, warum Nachrichtenbüros aus der „Neuen Welt“ `intelligence´ heißen? Ist das die neue (künstliche) Intelligenz des Menschen?

Es gibt noch einen Unterschied zwischen „Rom“ und den „Staaten“: Die USA waren die Vorwegnahme der nationenfreien bürgerlichen Welt. Rom von vorneherein die Unterdrückung und damit Schaffung der Nationen.
Und in ersterer Beziehung (und nur in dieser) scheinen mir die Juden immer schon Vorreiter gewesen zu sein.
Ist da denn schon auchnur ein mikrometer Buch geschrieben worden?

Ich bin e e e e i n heBräer!

Bloß keinein, der zeigt, was er alles in der Diaspora gelernt hat.

moin, manni

Hallo, Freunde der Geschichte,
Vielleicht erinnert sich noch jemand an diese Frage?
Wir sind heute zwar nicht alle „Amerikaner“ (eher ja „alte
Europäer“ - aber was sind die Amis denn selbst?),

Amerikaner sind alle amerikanischen Staatsbürger

aber gehören

heute (bis auf die Kannaraber) alle zur „freien westlichen
Welt“.

Was bedeutet denn „freie westliche Welt“ ? Satelliten der USA ?

Sogar Sklaven (also vor der Tötung bewahrte niedergeworfene
Feinde Roms/Noch-nicht-Bürger) konnten „Bürger Roms“ werden.

Wie jetzt die Iraker !! Sie können es, indem sie konvertieren und zukünftig bei McDonalds essen gehen

Ist nicht vielleicht, nach der Lehensgesellschaft, der
„Kommunismus“ der letzte historische Versuch, die
Weltbürgerschaft aufzuhalten gewesen?

Der Kommunismus war das bipolare Gegenstück zur „westlichen Welt“. Seit es weg ist, gibt es solche Kriege (1991 Irak, 1999 Jugoslawien, 2003 Irak)

Hat nicht das „Alte Europa“ es heute in der Hand, daß „Neue
Amerika“ zu werden und bei der Begründung des neuen
„Weltbundes der Weltbürger“ voranzugehen?

Das riskiert man in Europa nicht. Man nicht Verbündeter sein und gleichzeitig mehr Einfluß haben wollen. Entweder - Oder

Wann gibt es bei der UNO endlich den Knopf, der alle H-Bomben
da zündet, wo sie stationiert sind?

Das wird es nie geben, da die UNO langfristig bedeutungslos werden wird.

Rom von vorneherein die Unterdrückung und

damit Schaffung der Nationen.

Die Amerikaner haben gewählte Politiker anderer Staaten, die ihnen nicht gepaßt haben, gestürzt (Chile, Nicaragua)

Und in ersterer Beziehung (und nur in dieser) scheinen mir die
Juden immer schon Vorreiter gewesen zu sein.

Das verstehe ich überhaupt nicht.

Das meiste verstehe ich in diesem Beitrag nicht, sorry

Hallo Lothar,

bis wann brauchst Du das???

ich könnte es besorgen!!!

LG Ewa

Wie heißt es denn ?

Lothar

Auf zur UNO!
Hallo, Lothar!
Du arbeitest nicht zufällig ab und zu in Berlin, oder?
Das verstehe ich auch überhaupt nicht.
Sind die Juden nicht der positive Inbegriff der (ineinander-)Auflösung der Nation?
Das meiste in meinem Beitrag verstehst du nicht?
Du hast aber auf das meiste geantwortet…

„Das wird es nie geben, da die UNO langfristig bedeutungslos werden wird.“
Das hängt auch davon ab, wieviele menschen das wollen.
Und ob du das willst, hängt ab davon, ob du das willst.
Bloß, nach dem Eisernen Vorhang sthen wir nun offensichtlich vor dem Eisernen Nachhang…

Warum ergreift Oiropa nicht endlich die längst überfällige Chance, das vergangene Jahrtausend zu beenden?
Hören wir auf zu klagen, spucken wir in die Hände (einander, am besten).
Es gibt hoffentlich bald keinen einzigen Krieg mehr ohne globale Bedeutung von anfang an!
Versteh das, wer will (sonst musser)
Herzlichst, moin, manni

Hallo Lothar,

folgende Titel hätte ich anzubieten, die in unseren Regalen stehen:
Maschkin: Römische Geschichte
Weltgeschichte in 10 Bänden
Weltgeschichte in 5 Bänden
Günther: Germanen erobern Rom
Günther: Vom Untergang Westroms zum Reich der Merowinger
Geschichte des Mittelalters I-II,

vielleicht kann ich ja weiter helfen

LG Ewa

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