Röntgen-Nebenwirkung an Hoden

Hallo, wer kann mir bitte meine Frage beantworten!

Ich habe Schmerzen in Lendenwirbelbereich, mein Arzt hat mir angeordnet einigen Röntgenaufnahmen zu machen, um den Verdach auf Scheibenvorfall auszuschließen. Am Montag wurden die gemacht.
Nachhinein hat mir aufgefallen, dass während der Aufnahmen bekam ich keine Schutzabdeckung (Schurze) auf meine Genitalien.
Ist das heutzutage nicht mehr notwendig, oder ist das ein Versehen von der Arztassistentin? Welche Schaden kann dadurch entstehen (Krebsrisiko)?

Eins vorab: Ein Bandscheibenvorfall kann mit konventionellen Röntgenaufnahmen nicht ausgeschlossen werden! Dazu ist die MRT die Methode der Wahl - die kommt übrigens ganz ohne ionisierende Strahlung aus.
Dass kein Gonadenschutz angelegt wurde, widerspricht den vorgeschriebenen Strahlenschutzmassnahmen - ja, die gelten heute auch noch - nur ist die Aufnahme ja schon gemacht, also zu spät dafür. Von Vershen kann man da kaum sprechen, leider wird der Strahlenschutz allzu häufig vernachlässigt. Das ist eigentlich fahrlässig, weil gesetzlich vorgeschrieben.
Angst um dadurch bedingte Tumore muss man sich aber keine machen. Normalerweise sollten die Gonaden bei den LWS-Aufnahmen ap und lat ausgeblendet sein, sodass quasi nur Streustrahlung aus dem eigenen Körper die Hoden trifft. Der menschliche Körper kann das durchaus ab! :wink:

Röntgen-Nebenwirkung an Hoden
Danke Thomas für deine Antwort, ich bin einwenig beruigt!..

hallo…

eine schürze um die taille und somit gonaden zu legen, würde in diesem fall die zu untersuchende region verdecken und wäre somit nicht sinnvoll.

man hätte eine sogenannte hodenkapsel anlegen können, die wiederum von vielen männern nicht wirklich gerne angelegt wird…

natürlich ist ein schutz der gonaden grundsätzlich zu fordern…allerdings ist eine einzelne konventionelle röntgenaufnahme in dieser region nicht gleich mit einem fassbar höheren risiko an krebs zu erkranken verbunden, sondern beim geforderten gonadenschutz geht es vielmehr um den schutz des erbgutes, der samenzellen also…

lange rede kurzer sinn: wenn eine röntgenuntersuchung, z.b. der lendenwirbelsäule,medizinisch notwendig ist, und das sollte sie grundsätzlich immer sein, ist das damit verbundene risiko eines strahlenschadens im weitesten sinne, gegen den nutzen abzuwägen und wird meist zugunsten der diagnostik ausfallen.

einen bandscheibenvorfall kann man anhand einer röntgenaufnahme allerdings weder nachweisen noch ausschliessen…wohl aber fehlstellungen, verschleiss, entzündungen, brüche o.ä. die schmerzen hier durchaus erklären können.

also, keine panik, diese aufnahmen werden Ihnen mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit KEIN erhöhtes risiko an hodenkrebs zu erkranken bescheren.

mfg, b.

Röntgen-Nebenwirkung an Hoden
Ich danke dir Britta auch für deine Antwort, das bringt mich wieder ins Gleichgewicht.

…das hoffe ich!

gern geschehen, lg,b.

Ich danke dir Britta auch für deine Antwort, das bringt mich
wieder ins Gleichgewicht.