Röntgenanalyse k-alpha- und k-beta-Linien

Moin allerseits!

Vielleicht kann mir jemand bei folgendem Problem helfen:

Ich habe drei Wellenlängen der Röntgenstrahlung beim Elektronenmikroskop. Ich soll daraus die Elemente bestimmen. Ich weiss nun aber nicht, welche Wellenlängen zur k-alpha-Linie und welche zur k-beta-Linie gehören…

Hier der Fragentext:

„Lambda_1: 4,90nm
Lambda_2: 0,168nm
Lambda_3: 0,142nm

Welchen Elementen lassen sich diese Röntgenlinien zuordnen (beachten Sie, dass sowohl K_alpha- wie auch K_beta-Linien erzeugt werden)?“

Ich weiss, dass ich folgende Formeln dazu benutzen muss:
delta W = {h * c}/{lambda}

und dann:
delta W = (Z - 1)^2 * 13,6eV * (1 - 1/n^2)

aber: welche Lambda-Werte sind k-alpha (1-1/4) und welche Lambda-Werte sind k-beta (1-1/9)?

Danke Euch,
Lars.

p.s. Was ist falsch an folgender LaTeX-Formel, dass das Forum die nicht anzeigt:
$\Delta W=(Z-\delta)^{2}*13,6eV*(1-\frac{1}{n^{2}})$

Hallo Lars,

delta W = (Z - 1)^2 * 13,6eV * (1 - 1/n^2)
aber: welche Lambda-Werte sind k-alpha (1-1/4) und welche
Lambda-Werte sind k-beta (1-1/9)?

K-alpha und K-beta stammen aus dem gleichen Element. Damit ist das Z in der obigen Formel für beide Strahlungen identisch. Der Quotient der dazugehörenden Energien ist also (1-1/9)/(1-1/4) = 1,185.

Jetzt berechnest Du aus den gemessenen Wellenlängen die Energien und bestimmst, welche der Energien im Verhältnis 1:1,185 stehen - fertig.

Grüße, Thomas

Hallo Thomas!

Super! Vielen Dank.

Demnach ist dann das Lambda_3 die Wellenlänge der k-beta-Linie und Lambda_2 die der k-alpha-Linie.

Danke,

Lars.

LaTEX-Formel - so gehts (offtopic)
Hallo,

p.s. Was ist falsch an folgender LaTeX-Formel, dass das Forum
die nicht anzeigt:
$\Delta W=(Z-\delta)^{2}*13,6eV*(1-\frac{1}{n^{2}})$

es liegt nur an der LaTEX-Kurznotation $ … $. Diese wird von wer-weiss-was nicht unterstützt.

Um Deine LaTEX-Formel zu erzeugen, musst Du im Editierfenster, wo Du den Artikel schreibst, folgende Zeilen an der gewünschten Stelle einfügen (die beiden CODE-Zeilen sind der Schlüssel zum Erfolg):

\Delta W=(Z-\delta)^{2}*13,6eV*(1-\frac{1}{n^{2}})

\Delta W=(Z-\delta)^{2}*13,6eV*(1-\frac{1}{n^{2}})

…oder wer es in vollendeter Ästhetik mag:

\Delta W = (Z-\delta)^2 \cdot 13,6 ; {\rm eV} \cdot \Big(1-\frac{1}{n^2}\Big)

\Delta W = (Z-\delta)^2 \cdot 13,6 ; {\rm eV} \cdot \Big(1-\frac{1}{n^2}\Big)

Da diese Formel aber relativ einfach ist, käme man hier sogar auch noch mit schlichtem HTML zu einem akzeptablen Ergebnis – das sähe dann so aus:

ΔW = (Z – δ)2 · 13,6 eV · (1 – 1/n2)

ΔW = (Z – δ)2 · 13,6 eV · (1 – 1/n2)

Mit freundlichem Gruß
Martin
Moderator im Brett Physik

Aha!

Sehr schön.

Danke,

Lars.