Ni Nicole
Durch Röntgenstrahlung, die auf die kristallographische Probe
trifft, versucht man herauszubekommen, welche Phasen, wieviel
Gitterebenen enthalten sind?
Nicht ganz… es gibt da verschidenen Methoden
aber im Prinzip gehts so:
Entweder man Röntgt einen Einkristall, der statisch bleibt, Mit einem breiten Spektrum an Röntgenstrahlen, (Laue Verfahren) dann gibts sozusagen ein nettes Punktmuster auf einem Detektorschirm, anhand der lage und Intensität der einzelnene Punkte kann man dann aussagen über den Strukturellen aufbau des Kristalles (und damit darüber, wie in ihm die Atome angeordnet sind) machen.
Eine andere methode sind Drehkristallmethoden, wo man mit monochromatischem Licht einen sich drehenden Einkristall durchstrahlt
Oder man röntgt eine Kristallsammlung als Pulver. dabei wird nun
die Probe relativ zum Detektor verkippt. und in verschiednene Lagen reflektiert nun die probe die Röntgenstrahlung besonders stark, daß sind dann prominente Netzebenen der Kristalle. Durch die verschiednenen Reflektionsmaxima kann man nun die Probe auseinanderdividieren, sprich was ist drinnen. das kann ein ziemlich langwieriges Gefummle mit Computer und Handbüchern sein…
dafür braucht man dann auch Monochromatische Röntgenstrahlen…
Als das Resultiert aus der Bragg-schen Gleichung
n l = 2 d sin t
(Alle kursiv gesetzten Zeichen sind die Griechischen)
l = (Lamda) Wellenlänge
d = Netzebenenabstand
t (Theta) Reflektionswinkel
man muß entweder die wellenlänge variieren oder die Reflektionswinkel umd die verschiedenene d zu ermitteln.
Ist das Prinzip (die Peaks die durch Interferenz entstehen)
vereinfacht zu verstehen, wie beim Doppelspaltversuch?
Im ganz groben isses das
Also der Röntgenstrahl trifft auf ein Atom, auf so und
sovielten Gitter, wird ablenkt (Bremsstrahlung ist ja hier
unerwünscht), und tritt unter einem gewissen Winkel wieder
aus, der von einem Detektor erfasst wird. Und dass ist dann
charakteristisch, für das jeweilige Material.
Nun, meist nimmt man mehrere Peaks, also die Kombination verschiednere netzebenen ist charakteristisch für eine kristalline Substanz
Und wie war das mit der Bragg’schen Gleichung, Einfallsstrahl=
Ausfallender Strahl? Was ist, wenn die nicht gleich sind?
Einfallswinkel ist immer gleich Ausfallswinkel…
Ich versteh nicht so recht…
So, das wärs
wenn noch Fragen, gerne
Gruß
Mike