Roggenbrotqualität - Bäcker oder Discounter besser

Hallo.

Mal ne Frage.

Stimmt es das industriell hergestelltes Roggenbrot qualitativ besser ist als das vom Bäcker?

Der Bäcker von nebenan hat keine Zeit mehr den Teig gehen zu lassen
und nimmt wohl irgendwelche Beschleuniger oder so.

Wurde mir gesagt. Obs stimmt, keine Ahnung deshalb die Frage.

Robert

Mal den eigenen Ofen benutzen…

Hallo.

Hallo Robert A. aus K.

Beide Brote haben die gleiche Qualität, denn beide Brote werden anhand einer Backmischung hergestellt. Nur der Bäcker kann nicht so viele auf einmal Herstellen wie in der Industrie hergestellt wird bzw.er backt nur so viel wie er auch verkaufen kann.

Wenn man qualitativ gutes Roggenbrot haben möchte,einfach mal selber Backen, aber keine Backmischung benutzen :wink:

LG
Sandy S. aus GL.

Mal ne Frage.

Stimmt es das industriell hergestelltes Roggenbrot qualitativ
besser ist als das vom Bäcker?

Der Bäcker von nebenan hat keine Zeit mehr den Teig gehen zu
lassen
und nimmt wohl irgendwelche Beschleuniger oder so.

Wurde mir gesagt. Obs stimmt, keine Ahnung deshalb die Frage.

Robert

Hallo Robert,

die Qualität ist, denke ich gleich, aber beim Discounter sind die Sachen meist in Folie verpackt, hierdurch staut sich Feuchtigkeit und die lieben, kleinen Schimmelpilze fühlen sich richtig wohl.
Wenn´s also frisch angeliefert, gleich gekauft und trocken aufbewahrt wird ist es o.k.
Aber, gönne die wirklich mal den Spaß Brot selber zu backen.
Ich habe es längere Zeit gemacht, habe aber jetzt nicht mehr so recht die Zeit dazu (o.k. vielleicht auch nur zu faul, aber nicht weiter sagen).
Die beste Anleitung,die ich kenne ist der Hobbythektip No. 29, hier wird auch beschrieben, wie du Sauerteig selbst herstellen kannst.
Dieser Sauerteig wird immer besser, da du einen Teil zurückbehälst, um neuen anzusetzen.
Bei Bedarf kann ich dir eine pdf-Datei schicken, aber das Original hat sehr gelitten, die wichtigsten Infos sollten aber lesbar sein.
Es gibt auch in einem Buch diese Tipps, Nr. ???.

Guten Appetit!
Volker

Hallo Sandy,

Beide Brote haben die gleiche Qualität, denn beide Brote
werden anhand einer Backmischung hergestellt. Nur der Bäcker
kann nicht so viele auf einmal Herstellen wie in der Industrie
hergestellt wird bzw.er backt nur so viel wie er auch
verkaufen kann.

So pauschal würde ich das aber nicht gerne hören. Es kommt immer noch darauf an was für ein Bäcker um die Ecke ist. Mein Bruder ist z.B. so einer. Der bäckt (oder backt?) sein Brot noch „normal“, das heisst, mit den normalen Grundzutaten und natürlichem (ja so etwas gibt es) Sauerteig. Da werden keine Brote mit Fertigmischungen hergestellt, die in der Regel Stoffe enthalten, die meiner Meinung nach nichts da zu suchen haben. Z.B. wird in Mischungen gerne Gips getan, damit das Mehl rieselfähig bleibt (weil die anderen Zutaten es verklumpen würden) oder Silikon, damit der Teig nicht so leicht an der Schüssel kleben bleibt.
Da weiß man oft nicht ob das auch mal später zu Allergien führen kann.
Im industriell gefertigten Brot wird zum Beispiel Eis anstatt Wasser verwendet, da die Knetmaschinen so schnell laufen, dass normales Wasser verdampfen würde.
In einer konventionellen Bäckerei wird normales Wasser genommen, da hier die Maschinen langsamer laufen, das kann der Bäcker aber nur machen weil er auch weniger Brote herstellt (wie Du schon sagtest nur so viel wie er verkauft). In der Industrie müssen halt viele Brote schnell von billigen Arbeitskräften hergestellt werden, damit das Brot in ausreichender Menge und zu günstigem Preis angeboten werden kann. Es muss jeder für sich selbst entscheiden welches Brot er lieber isst (Geschmäcker sind ja verschieden).
Wenn die Brote der Industrie gesundheitsschädlich wären, dürften sie sie ja auch nicht verkaufen.

Grüsse
Martin

Kleinstmengen…
Hallo Sandy,

Das mit dem selbst backen ist ja ne schöne Sache. Leider in der eigenen Küche eine ziemlich große Sauerei, extrem zeitaufwendig und, wenn man alles mitberechnet, extrem teuer.
So für den Gag bei Einladungen backe ich mir ein schönes Weissbrot - we bekommt sowas normalerweise noch warm vorgesetzt - aber die anderen Rezepte habe ich wieder in die Ecke gestellt. Für die Kleinstmengen lohnt sich der Aufwand einfach nicht und - so als berufstätiger Mensch - verbringe ich die Zeit lieber beim Sport als in der Küche.

Liebe Grüße

Vampy (aus „um die Ecke“ - LEV

hi,

zumindest wurde dieses thema in der letzten plusminus sendung behandelt.

ich hab mir mein bild gemacht.

http://www.ndrtv.de/plusminus/20040810_1.html

guten appettit

cu
alex

Hi VAmpy,

wusstest Du das man Brot auch einfrieren kann, und es nach dem auftauen immernoch frisch schmeckt?

Und so gross ist die sauerei auch nicht. Ich muss mir halt nur überlegen, kaufe ich eins für nen euro ebbes oder mache ich mir eins für ein paar cent (Mehl reicht ja für zwei Brote und Salz und Wasser hat man ja im Haus).

Wenn ich mal Zeit habe und wieder in der Nähe bin kann ich Dir ja mal ein exemplar frisch aufgetaut mitbringen.

LG aus der Nachbarschaft
Sandy

PS: Nicht das ihr jetzt glaubt ich ernähre mich nur von selbstgebackenem, aber am WE und wenn ich Zeit habe bevorzuge ich es dem gekauften Brot. Und ich backe meistens gleich zwei und friere eins ein.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Sandy,

wusstest Du das man Brot auch einfrieren kann, und es nach dem
auftauen immernoch frisch schmeckt?

Vielleicht mache ich ja was falsch - bei mir schmeckt aufgetautes Brot immer pampfig/trocken. Gibts da nen Tip?
Außerdem ist die Tiefkühltruhe doch mit Fertigpizza voll *g* *duck*

Und so gross ist die sauerei auch nicht.

Zwei verklebte Schüsseln und eine bemehlte Arbeitsfläche, sowie ein zu waschendes Handtuch (weil der Teig beim Gehen dranklebt), der zu putende Küchenboden (auch Mehl…) und wenn ich nicht aufgepasst hab, sind die frischen Klamotten auch eingesaut…bin eben ein kleines Ferkel…

Ich muss mir halt
nur überlegen, kaufe ich eins für nen euro ebbes oder mache
ich mir eins für ein paar cent (Mehl reicht ja für zwei Brote
und Salz und Wasser hat man ja im Haus).

Nunja: Roggenmehl 1,2€/kg, Salz & Wasser vernachlässigbar, Stromkosten für den Ofen sicher 50c - da kann ich mir fast beim Bäcker das Zeug kaufen. Und die 2 Stunden Freizeit - unbezahlbar.

Aber Du hast Recht - am Wochenende ist es sehr entspannend :smile:

Wenn ich mal Zeit habe und wieder in der Nähe bin kann ich Dir
ja mal ein exemplar frisch aufgetaut mitbringen.

ähm…ok?

Vampy *derjaauchgerneinderKüchesteht*

Hallo!

Vielleicht mache ich ja was falsch - bei mir schmeckt
aufgetautes Brot immer pampfig/trocken. Gibts da nen Tip?

Ich backe immer in Kastenformen zwei Brote, die ich mit der Brotschneidemaschine in Scheiben schneide und dann einfriere. Die Scheiben stecke ich nach Bedarf noch gefroren in den Toaster. Das schmeckt sehr lecker und überhaupt nicht pampfig oder trocken.

Grüße, Tanja

Hallo Vampy ,

das „extrem zeitaufwendig“ ist nur bedingt richtig.
Du hast tatsächlich ca. 4 Std. bis das Brot fertig ist, aber ein großteil der Zeit geht für das Gehen des Teiges und das Backen drauf. Du hast ca. 1mal pro Std. für 10 Min. etwas zu tun, wenn du dann in der Zwischenzeit etwas machst, das diese Unterbrechungen gestattet, ist es doch o.k., oder?
Gruß Volker

Ich für meinen Teil bleibe beim Discounter
Hallo.

Schon interessant das mit dem selberbacken. Spaß würde es mir trotzdem nicht machen.

Aber ich für meinen Teil bleibe beim Discounter.
Einer der hier auch schon genannten Gründe ist die fehlende Kennzeichnungspflicht bzw. Inhaltsangaben.
Auch fertige Backmischungen werden doch heute schon beim Kleinstbäcker benutzt. Behaupte ich mal, um Zeit zu sparen und somit konkurrenzfähig zu sein/bleiben.

Dann der Geschmack. Ich kann über das Brot vom Discounter im Vergleich zu den hier ortsansässigen nicht meckern.

Tja, zuletzt spielt dann auch noch der Preis eine Rolle. Und wer dann hier das Rennen macht ist leicht zu erkennen.

Gruß
Robert