Rohrleitung V4A 25,0 x 1,2 mm gesucht

Hallo,
ich suche eine Rohrleitung mit den Maßen
25,0 x 1,2 mm aus V4A Material (Edelstahl)
Ist nicht gängig und gibt es anscheinend nur in den nordischen Ländern (Schweden, Norwegen…) Kann mir da jemand weiterhelfen?
ca. 3 m reichen. Natürlich mit Rechnung…
Danke!

Hallo!

Und 1,2 mm ist so wichtig ?

1,5 mm geht nicht ?
http://www.haase-edelstahl.de/Edelstahlhalbzeuge/Ede…

MfG
duck313

Moin
Frag Die mal…www.heinrich-schuett.de…die haben Ahnung

Hallo,

1"-Rohre aus CrNi, da gibt es Lieferanten wie Sand am Meer.

Schaue mal www.wlw.de

Gruß vom Raben

Hallo Rabenvogel,

V4A (Abk. für „Versuch 4 austenitisch“) ist aber CrNiMo…!

Herzliche Grüße

Helmut

Moin moin,

„V4A“-Edelstahl ist eigentlich recht gängig in Deutschland

Wir (Chemische Industrie) beziehen unsere Edelstahlrohre u.a. hier

http://www.thyssenkrupp-schulte.de/rohre.html

Gruß Angus

Hallo,

darfs auch noch ein wenig Ti sein? Wie 316Ti?

Streng genommen hätte man schon im Ursprungsposting den Begriff „Edelstahl“ bemeckern müssen. Dieser Begriff umfasst wesentlich mehr als die korrosionsbeständigen Stähle wie martensitisch, ferritisch, austenitisch oder duplex.

Nachdem der Ursprungsposter nichts über den Einsatz geschrieben hat, ist ein Wald und Wiesen Austenit auch gut.
EN10216-5 gibt eine gute Auswahl.

Gruß vom Raben

Hallo Rabenvogel,

wenn wir im ganz feinen Sedimente graben wollen - Du hast natürlich recht: Eine Prise Titan zur Verbesserung der Schweißeigenschaften gehört auch rein.

Aber: Was die korrosiven Eigenschaften angeht, ist doch wohl Molybdän der entscheidende Unterschied zum V2A (Abk. für „Versuch 2 austenitisch“)…

Wo Du aber schon wieder recht hast: Ohne die Anforderungen der von außen einwirkenden und von innen durchgeführten Medien und deren Temperatur zu kennen, ist jede Analyse genau so falsch wie richtig…

Ist es nicht schön, ein wenig „Klugscheissermodus an“ zu spielen? :wink:

Die Stahlklaviatur gibt’s her…

Glück auf!

Helmut

Hallo,

dann gehen wir in ganz feine Sedimente.

Titan hat mit der Schweißeignung wenig zu tun. Es verringert die Ausscheidung von Chromcarbiden und erhöht die Zeitstandfestigkeit -> Larson-Miller-Diagramm.

Für die Schweißeignung steht primär der Kohlenstoffgehalt im Vordergrund. Daher wird gerne der z.B. 304L verwendet mit max. 0,03%C.

Molybdän hilft gegen eine verbesserte Beständigkeit gegen Lochfraß bei Chloriden wie z.B. 1.4408 oder CF8M als Gußwerkstoff.

Dies bezieht sich aber nur auf Rost- und Säurebeständige Stähle.

Z.B. hat Mo bei Nitrierstählen eine höhere Eindringtiefe durch Bildung von Molybdänitrid. Ansonsten erhöht es die Warmfestigkeit, Entkohlungsneigung und Verringerung der Anlaßversprödung.

Gruß vom Raben

Korrektur
muss sein Verringerung der Entkohlungsneigung