Rollen vertauscht

hallo simsy,

mir ist in letzter zeit aufgefallen, dass einfach viel zu viel menschen meinen in meine erziehung rein zu pfuschen. ich werde da als erstes mal auf die hinterbeine stehen, damit meine tochter einfach merkt, das was ich sage zählt in erster linie.

vielen dank für dein input
viele grüsse
enibas

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hallo stefan,

ich hab die internetseite mal überflogen. schockiert hat mich dass sich 1997 eine frau wegen der veranstalltung das leben genommen hat. sollte sich jemand entscheiden eine solche aufstellung zu machen, muss man einen festen charakter haben und wissen wo man im leben steht. vielleicht kann man für sich was gutes rauss ziehen bei der ganzen geschichte, vielleicht auch nicht. man sollte sich bewusst sein, dass sich das leben nach einer familienaufstellung nicht ändert.
wie gesagt ich war auch schon bei einer aufstellung, aber mein leben ist danach genauso weiter gegangen wie zuvor auch.

schönes wochenende
grüsse
enibas

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hallo enibas,
ich hatte vor Jahren dasselbe Problem mit meiner Tochter. (Meine Tochter war damals 10). Ich kann dich daher nur zu gut verstehen. Ich fand es damals sehr schwierig den Grad zu finden zwischen aufrichtig sein und dem Kind nichts vorzumachen. Schließlich ist man als Mutter ja keine Maschine, die ihre Sorgen ständig hinter einer Fassade der guten Laune verbergen muss und Kinder haben sehr sensible Antennen, was unausgesprochene Sorgen und Konflikte betrifft und für die sind manchmal in ihrer Phantasie weit schlimmer als die Realität. Ich finde es daher in Ordnung, wenn deine Tochter mitbekommt, dass auch bei dir manches schwierig ist. Soweit ich das aus deinen Texten raus lesen kann, verhältst du dich deiner Tochter gegenüber sehr verantwortungsvoll. Auch was den Umgang mit dem Vater betrifft. Dennoch besteht natürlich weiterhin das Problem, dass deine Tochter überlastet ist mit ihrer selbst auferlegten Verantwortung für dich.

Aus meiner Erfahrung mit meiner Tochter möchte ich dir raten dein Kind einer professionellen Psychologin/ einem Psychologen anzuvertrauen. Es gibt viele Dinge, (Schuldgefühle, Aggressionen etc.), die die Kinder nicht mit ihren Eltern besprechen können, weil ihnen der nötige Abstand fehlt. Bei uns hat es ein paar Versuche gebraucht, bis meine Tochter die richtige Psychologin gefunden hatte, aber dann ging die Entwicklung sehr schnell in eine gute Richtung. Auch für mich war es damals gut, dass ich einen Teil meiner Verantwortung abgeben konnte, denn ich war mit der Situation auch oft überlastet.
Liebe Grüße und alles Gute für Euch
Harriet

hallo harriet,

wir waren zwar vor jahren schon mal bei einer psychologin, aber das hat nicht wirklich geklappt. ich denke es ist ein guter ansatz hier nochmal aktiv zu werden.

viele grüsse
enibas