ich bin seit 9 Jahren alleinerziehend. Hatte in dieser Zeit auch die ein oder andere Beziehung. Meine Tochter die 11 Jahre alt ist, hat regelmäßig und auch guten Kontakt zu ihrem Vater und seiner Frau. Was mir die vergangenen Jahre sehr wichtig war.
Das Problem meiner Tochter ist, dass sie immer das Bedürfnis hat auf mich aufpassen zu müssen. Dadurch lädt sie sich sehr viel Verantwortung auf. Dadurch kann sie sich stellenweise auch oft nicht konzentrieren in der Schule.
Ich will das nicht ! Sie soll ihre Teenagerzeit einfach geniesen, Verantwortung muss sie ja noch früh genug übernehmen für sich. Ich habe ihr auch schon des öfteren gesagt dass sie das Kind ist und ich die Mutter!
Wenn ich einen Freund habe, dann lässt dieses „aufpassen“ nach. Aber deshalb kann ich ja nicht immer einen Freund haben.
Hat mir jemand Tips wie ich das aus ihr rauss bekomme?
meist verhalten sich Kinder nicht ohne Grund so. Hast du schonmal über dein eigenes Verhalten nachgedacht? Vielleicht lädst du ihr unbewusst Verantwortung durch dein Gesagtes und dein Verhalten auf?
ja ich habe schon über mein Verhalten nachgedacht. Ich war mit ihr sogar schon bei einem Psychologen. Der meinte ich solle ihr immer wieder sagen dass ich auf sie aufpassen muss. Was ich auch immer wieder mache.
Mein Verhalten vermittelt ihr hoffentlich auch das Gleiche.
Grüsse
enibas
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ich bin seit 9 Jahren alleinerziehend. Hatte in dieser Zeit
auch die ein oder andere Beziehung. Meine Tochter die 11 Jahre
alt ist, hat regelmäßig und auch guten Kontakt zu ihrem Vater
und seiner Frau. Was mir die vergangenen Jahre sehr wichtig
war.
Das Problem meiner Tochter ist, dass sie immer das Bedürfnis
hat auf mich aufpassen zu müssen.
Auch Hallo,
Ich kenne das, ich hatte immer das gefühl das ich meiner Mutter nicht das mitteilen darf/kann/Sollte was mich belastet. Das lag daran das sie nach der Trennung von meinem Vater in einem ziemlich lädierten zustand war. Ich bin nie nachhause weinen gegangen war auch nicht offen für Gespräche. Im nachhinein weiss ich das es nicht weiter tragisch gewesen wäre meiner Mutter über die Probleme die ich mit meinen Mitschülern hatte aufzuklären. Und das sie das wohl trozdem mitbekommen hat (Naja wär auchs schwierigewesen das nicht mitzubekommen) denn nach einem Jahr in der Neuen Klasse durfte ich dann die Schule wechseln. Ich nehme an das ist eine Unterbewusste handlung die deine Tochter da durchmacht. Ich weiss nicht wie es dir geht, und was dich bedrückt oder in der Zukunft Ängstigt. Jedenfalls deine Tochter spürt das egal ob dus ihr nun sagst oder nicht. Und da sie dich mag reagiert sie so wie sie reagiert. Du gibst ihr sozusagen den Grund so zu reagieren wie sie Reagiert. Das sie auch ragiert sagt auch einiges über einen Gutene Charakter aus (Für sie nicht der einfachste aber einen Guten).
Ich nehme der Grund wieso das nachlässt sobald du einen freund hast ist das sie sich nicht mehr verantwortlich fühlt. Du bist dann ja in sicheren händen und hast jemanden der auf dich aufpasst. Ist dies nicht mehr der Fall und du verstrahlst immernoch dieses Hilfe suchen übernimmt sie automatisch wieder die beschützer rolle.
vielen Dank für deinen Beitrag. Es ist sehr interessant das auch mal aus den Augen eines „Kindes“ zu sehen. Ich selber in in einer Familie mit Vater und Mutter aufgewachsen.
Es stimmt, sie kommt nur stellenweise auf mich zu wenn sie was belastet. Das tut mir dann auch Weh wenn sie mich nicht „helfen“ lässt. Wobei ich sie auch so erziehe, dass sie „normale“ streitereien selber ausfechten muss. Wenn sie was anstellt, sie auch dafür gerade stehen muss.
Klar geht es mir stellenweise auch mal nicht sooooo gut. Das ist doch aber jeder Mensch, oder?
Ich mache auch nicht gerade ein rießen Geheimnis draus wenn ich down bin, versuche es ihr zu erklären und dass ich dann schon eine Lösung für uns finde.
Ich bin kein Mensch der von einer Beziehung in die nächste rennt, vor allem weil ich es alleine auch hin bekomme. Und daher will ich einfach dass sie sich da keine Sorgen machen soll.
Darf ich dich fragen ab wann das bei dir nachgelassen hat?
lg
enibas
Auch Hallo,
Ich kenne das, ich hatte immer das gefühl das ich meiner
Mutter nicht das mitteilen darf/kann/Sollte was mich belastet.
Das lag daran das sie nach der Trennung von meinem Vater in
einem ziemlich lädierten zustand war. Ich bin nie nachhause
weinen gegangen war auch nicht offen für Gespräche. Im
nachhinein weiss ich das es nicht weiter tragisch gewesen wäre
meiner Mutter über die Probleme die ich mit meinen Mitschülern
hatte aufzuklären. Und das sie das wohl trozdem mitbekommen
hat (Naja wär auchs schwierigewesen das nicht mitzubekommen)
denn nach einem Jahr in der Neuen Klasse durfte ich dann die
Schule wechseln. Ich nehme an das ist eine Unterbewusste
handlung die deine Tochter da durchmacht. Ich weiss nicht wie
es dir geht, und was dich bedrückt oder in der Zukunft
Ängstigt. Jedenfalls deine Tochter spürt das egal ob dus ihr
nun sagst oder nicht. Und da sie dich mag reagiert sie so wie
sie reagiert. Du gibst ihr sozusagen den Grund so zu reagieren
wie sie Reagiert. Das sie auch ragiert sagt auch einiges über
einen Gutene Charakter aus (Für sie nicht der einfachste aber
einen Guten).
Ich nehme der Grund wieso das nachlässt sobald du einen freund
hast ist das sie sich nicht mehr verantwortlich fühlt. Du bist
dann ja in sicheren händen und hast jemanden der auf dich
aufpasst. Ist dies nicht mehr der Fall und du verstrahlst
immernoch dieses Hilfe suchen übernimmt sie automatisch wieder
die beschützer rolle.
wenn Du Deiner Tochter immer wieder sagst „du brauchst nicht auf mich aufzupassen“, dann ist das in ihrem Hinterkopf, und sie kann es beim besten Willen und Wissen nicht lassen.
Wahrscheinlich gibt es in der Beziehung zwischen Euch etwas neu zu regeln. Eine Trennung erzeugt bei Kindern ebenso einen ordentlich Wirbelsturm wie bei dem getrennten Elternteil selbst. Ihr habt da beide ordentliche Päckchen zu schultern, jeder auf seine Weise. Und jeder versucht auf seine Weise wieder Ordnung in sein Leben zu bringen, wobei das Miteinander dann noch einmal eine eigene Aufgabe ist.
An Deiner Stelle würde ich mich betont um möglichst viele Ritale im Alltag bemühen. Das fängt mit dem gemeinsamen Essen an, über Tagesabläufe, Wochengeschehen, Zuständigkeiten, und sei es dass es jeden Samstag um 18 Uhr heiße Wienerwürstchen zum Essen bei einem bestimmten Fernsehfilm gibt, du weißt sicher, wie ich es meine. Rituale tun gut, sie sind Zeiträume mit jenen Verläßlichkeiten, in denen man zum Luftholen kommt. Das viele Miteinander im Alltag brauchen gerade die „gebeutelten“ Kinder, weil sie Nesthocker sind und nach psychischer und physischer Wärme suchen. Ich habe beim Kochen mit den Meinen die gute Erfahrung gemacht, dass ihr „stell Dir vor, was mir passiert ist…“ lieber beiläufig erzählt wird, als wenn ich frage „gibt es was Neues?“ Und danach kann ich immer wieder eine neue Stabilität bei Ihnen feststellen.
Wenn Deine Tochter Dir helfen will, dann habe ich den Verdacht, dass Du Dich als Erwachsene nicht genügend von ihr abgrenzt. Das ist nicht wertend von mir gemeint, sondern etwas an Dir scheint sie zu beunruhigen. Ihre Sorge um Dich entsteht nicht nur aus ihrer Phantasie heraus, sondern sie hat etwas an Dir beobachtet, was sie zur Sorge veranlaßt, was eben zwischen Leidensgenossen (nach einer Trennung) passieren kann. Da gibt es nur eins: reden - reden - und nochmals reden. Sie macht sich Sorgen, Du berichtest, wie Du das Problem löst. Und das würde ich so lange machen, bis sie die Lust am sich kümmern verliert. Vielleicht sucht sie in Eurem Leben auch einen Stellenwert. Dann laß Dir etwas einfallen. Sie ist nicht nur Teenager, sondern auch ein Familienmitglied, der man Aufgaben zutrauen kann. Vielleicht gibt es irgendetwas für sie zu tun, was anspruchsvoller als Tisch decken oder Einkaufen ist?!
Rollentausch zwischen Mutter und Tochter - das Zepter solltest Du Dir nicht aus der Hand nehmen lassen. Aus vielen Gründen nicht.
In einigen Dingen bin ich vollkommen einig mit dir.
Rituale sind sehr sehr wichtig und wir haben unsere Rituale. Da sie ein „Schreikind“ war, haben wir von anfang an Rituale eingeführt. Gaaaaanz wichtig ist für uns das abendliche schnuckeln, dies wird zu 95% auch gemacht.
Ich hab mich sehr intensiev mit der Thematik „Trennung mit Kinder“ beschäftigt. Da es diese Kinder IMMER schwerer haben, war für mich immer wichtig, dass das Verhältnis zum Papa gut ist. Ich habe ihr auch von Anfang an gesagt, dass wir (Mama und Papa) uns nicht mehr lieben, aber noch mögen. Es für uns BEIDE vollkommen ok ist, dass sie uns beide liebt und das normal ist. Von meiner Seite aus hab ich immer versucht IHR die Trennung so einfach wie möglich machen, einfach dass sie nicht zwischen den Stühlen sitzen tut. Von diser Seite (wo Kinder sehr leicht einen „knacks“ weg bekommen) mach ich mir keine Vorwürfe.
Klar hab ich Fehler gemacht in meiner Erziehung! Dies möchte ich nicht abstreiten !
Ich möchte ihr das Päckchen einfach so leicht wie möglich machen, dass sie ihre Flügel bekommt und später mal ihr eigenes Leben führen kann, OHNE dass sie sich Sorgen um mich machen muss!
Im Grossen und Ganzen sieht sie ja, dass ich das mit uns sehr gut hin bekomme. Einbrüche von meiner Seite gibt es logischerweise schon ab und zu.
Für heute muss ich mich leider abmelden.
Finde die rege Diskussion sehr gut. Ein paar Dinge rücken meine Sichtweise wieder ins normale Licht, andere Dinge waren mir schon bewusst.
Viele Grüsse
enibas
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Es stimmt, sie kommt nur stellenweise auf mich zu wenn sie was
belastet. Das tut mir dann auch Weh wenn sie mich nicht
„helfen“ lässt.
Naja genauso wie du nicht willst das dich deine Tochter dich bevormundet will sie halt nicht über die Probleme Sprechen (wieso kann ich dir auch net sagen, vermutung wäre natürlich das sie dir so eine zusätzliche last abnehmen will.) Das muss dir nicht weh machen das heisst nicht das sie gegen dich ist oder dir nicht vertraut sondern einfach das sie ihre Probleme selber klären möchte.
Wobei ich sie auch so erziehe, dass sie
„normale“ streitereien selber ausfechten muss. Wenn sie was
anstellt, sie auch dafür gerade stehen muss.
Na das scheint sie kapiert zu haben
Klar geht es mir stellenweise auch mal nicht sooooo gut. Das
ist doch aber jeder Mensch, oder?
Ja und das ist meiner meinung nach auch etwas womit deine Tochter leben können muss. Es wird etliche Menschen geben dennen es nicht gut geht. Und wenn deine Tochter dann immer einspringen und helfen möchte könnte es sein das zuwenig für sich selber übrig bleibt (kenne ich auch von mir) kann sein das sie ihre eigene grenzen dan nicht beachtet. Aber darüber mach ich mir nicht so sorgen sie wird es schon Lernen mit dem leben zu leben.
Ich mache auch nicht gerade ein rießen Geheimnis draus wenn
ich down bin, versuche es ihr zu erklären und dass ich dann
schon eine Lösung für uns finde.
Naja wenn es dann auf sie übergreifft finde ich das nicht sehr gut, jedoch ein kind spürt meiner meinung nach sowieso obs der Mutter gut oder schlecht geht. Vielleicht nicht bewusst aber spüren tut es das ganz bestimmt. Meine Mutter hat versucht das nicht vor uns zu zeigen.
Ich bin kein Mensch der von einer Beziehung in die nächste
rennt, vor allem weil ich es alleine auch hin bekomme. Und
daher will ich einfach dass sie sich da keine Sorgen machen
soll.
Naja das kann ich dir nicht beantworten. Unsere Mutter hat versucht uns eine mehr oder weniger Heile Welt vorzuspielen (natürlich nur gut gemeint für uns weil sie halt nicht wollte das uns ihre sorgen auch noch belasten) dennoch hab ich diese entwicklung durchgemacht. Ich glaube auch nicht das sie das verhindern hätte können.
Darf ich dich fragen ab wann das bei dir nachgelassen hat?
mhmm das ist eine Gute frage mit 11 begann es und komplett weg ist es immer noch nicht. Ich rede jetzt halt im Allgemeinen nicht gerne über meine Probleme und über das was mich beschäftigt. Ich kann selber damit sehr viel besser umgehen als wenn ich es anderen noch erklären muss die das sowieso nur ansatzweise verstehen. Und das Problem sowieso nicht lösen können. Dazu muss man vieleicht erwähnen das ich sehr viel zeit verbracht habe mich mit mir und meinen Gefühlen auseinander zu setzten. Dadurch das ich viel über mich und das Leben „nachgedacht“ habe, habe ich wohl auch eine eigene Problemlöse Strategie entwickelt. Ich weiss was für mich stimmt und was nicht und wie ich damit umgehe und das geht am besten wenn ich es selber regle. Aber grundsätzlich kann man sagen dass das ganze sich nach einem jahr des Auszuges normalisiert hat.
Auch mal aus der Sicht eines Scheidungskindes: Ich finde, nach den Antworten auf die Rueckfragen, dass Du Deinem Kind rein emotional ganz schoen viel zumutest. Meine Mutter hat mir auch oft versucht diverse Probleme, die es in den jeweiligen Situationan gab zu erklaeren, was sie mit Sicherheit gemacht hat, damit ich besser verstehe, was Sache ist etc. Aber im Nachhinein hab ich das Gefuehl, dass sie mich zu ihrem Ersatzpartner gemacht hat, was fuer ein 11-jaehriges Kind echt zu viel ist. Mit Ersatzpartner mein ich - ich war ihre einzige Bezugsperson und viele Dinge, die sie sonst wahrscheinlich mit meinem Vater bequatscht haette, hat sie dann mit mir besprochen.
Ich konnte aber vieles nicht richtig einordnen, und hab mir sofort riesige Sorgen gemacht, wenn z.B. mal ein Kommentar zu unserer finanziellen Situation kam, weil ich dachte, dass wir umgehends auf der Strasse landen werden und so. Vielleicht geht’s Deiner Tochter ja aehnlich?
danke für deinen Erfahrungsbericht. Genau darauf wollte ich hinaus.
@enibas
Man sollte Kinder schon ernst nehmen und ehrlich zu ihnen sein, sie mit einbeziehen. Aber alles kindgerecht und in einem gewissen Rahmen. Ein Kind darf auf gar keinen Fall in die Probleme mit dem Partner oder dem Ex mit hineingezogen werden - niemals! Das sind ausschließlich Dinge die unter den jeweiligen Erwachsenen besprochen werden sollten oder mit Freunden, aber nicht mit dem eigenen Kind!!!
Auch andere Probleme sollten dem Kind kindgerecht erklärt werden. Das Kind sollte aber nicht als Vertrauensperson herhalten um mit ihm über Probleme zu reden.
Meine Schwiegermutter hat das damals bei meinem Mann so gemacht wie es antjebalow ergangen ist. Er hatte keine Geschwister und musste alle Probleme, die seine Mutter bei ihm abgeladen hat alleine bewältigen. Und stand somit auch noch zwischen seiner Mutter und seinem Vater, weil die Mutter oft Probleme in der Ehe bei ihm abgeladen hat. Das belastet ihn heute noch und auch heute noch hat er ein übermäßiges Verantwortungsbewustsein gegenüber seiner Mutter.
Vielleicht bringen dich die Erfahrungsberichte ja ein wenig weiter - sind Anhaltspunkte für dich.
Wenn ich einen Freund habe, dann lässt dieses „aufpassen“
nach. Aber deshalb kann ich ja nicht immer einen Freund haben.
Hat mir jemand Tips wie ich das aus ihr rauss bekomme?
Eigentlich müsste man dafür ja erstmal wissen, wieso sie das macht.
Ich will mal noch die Möglichkeit mit in die Diskussion einbringen, dass es ihr auch jemand anderes einredet oder vermittelt, dass du eine arme Socke bist, und nur glücklich sein kannst, wenn du einen Freund hast. Eventuell hat jemand anderes permanent ein schlechtes Gewissen dir gegenüber, außer du hast gerade einen Freund. Ich würde dabei am ehesten an deinen Ex-Mann denken.
Kann es sein, dass deine Tochter sein schlechtes Gewissen dir gegenüber auslebt?
Wenn das der Fall wäre, dann wäre es wohl sinnvoll, mit ihm das zu klären. Ich glaube nicht, dass es dir was bringt, wenn er ein schlechtes Gewissen hat, oder?
Das nur für den Fall, dass meine Idee zutreffen könnte.
ich selbst bin auch etliche Jahre alleinerziehend mit 2 Kindern, die
allerding jetzt schon erwachsen sind. Oft gab es Situationen, die
wir nicht durch’s Reden wirklich verbessern konnten, denn bei uns
wirkten noch ganz ander „Kräfte“ mit.
Mir hat sehr das Familienstellen nach Hellinger geholfen,d.h. ich hatte auch eine sehr, sehr gute Therapeutin - die Methode alleine ist auch nicht immer der Schlüssel zum Erfolg. Jedenfalls habe ich in den letzten Jahren etliche Male meine/unsere Familie in bestimmten, für mich schwierigen Situationen gestellt bzw. mein Bild von ihr und es hat sich sehr viel zum Guten verändert oder es gab plötzlich Lösungen für vorher nicht lösbare Situationen für und mit den Kindern (und mir natürlich).
Inzwischen hat meine Tochter mit 20 zum 1. Mal selbst gestellt (aus eigenen Willen, sonst hat es eh keinen Wert), es war nicht einfach für sie, aber ihr Empfinden danach war sehr gut und ihr „inneres Bild“ konnte sich so nochmal verändern. Mit dieser veränderten Sicht auf die Welt ist es ihr (und mir) möglich, die Dinge anders zu leben und zu empfinden. Und zwar im Positiven.
Wie gesagt, ich wüsste nicht, wo wir heute stehen würden ohne diese therapeutische Möglichkeit.
sorry, dass ich jetzt erst schreibe, aber bei dem super genialen wetter konnte ich einfach nicht vor den pc sitzen .
ich denke dir für deinen input, deine gedankengänge.
meine tochter wird sicherlich ihren weg machen. wie jeder gute und auch schlechte erfahrungen sammeln. sie ist ja nun auch 11 jahre alt, vielleicht stellt sich es bei ihr auch etwas ein, dass sie nicht immer diese kontrolle über mich haben möchte. jetzt kommt ja auch schliesslich die phase, wo sie „überlegt“ wer bin ich und wo will ich hin.
ihr habt vollkommen recht !
ich habe noch kein böses wort meiner tochter über ihrem vater gesagt, wenn dann ist das eher andest herum, leider! doch mit ihm kann man darüber nicht reden.
klar merke ich manchmal wie mir die ein oder andere bemerkung rauss rutscht die sie nichts angeht, doch diese werden immer und immer seltener.
im grossen und ganzen bin ich dann doch auf dem richtigen weg, durch eure erfahrungen sehe ich dass ich genauso denke und dies auch zu 95% so umsetzte.
lg
enibas
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eine familienaufstellung hatte ich vor jahren auch schon gemacht, allerdings ist bei mir nicht all zu viel rauss gekommen. eine familienaufstellung ist auch eine finanzielle frage und daher habe ich auch nicht mehr weiter gemacht.
vg
enibas
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ist ein sehr guter anhaltspunkt. ich merke zwar immer mal wieder (vor allem wenn ich single bin), dass mein ex meint irgendwelche dumme kommentare vom stapel zu lassen. problem bei ihm ist nur: er hat IMMER recht und hört dem was ich sage nicht zu. dies müsste somit ich und meine tochter trotz allem alleine ausstehen. er hat auch eine eigene familie inzwischen gegründet und somit soll er sich um diese kümmern und mich in ruhe lassen.
aber du hast recht, vielleicht sollte ich wirklich mal das gespräch zu ihm suchen!
vg
enibas
Ich will mal noch die Möglichkeit mit in die Diskussion
einbringen, dass es ihr auch jemand anderes einredet oder
vermittelt, dass du eine arme Socke bist, und nur glücklich
sein kannst, wenn du einen Freund hast. Eventuell hat jemand
anderes permanent ein schlechtes Gewissen dir gegenüber, außer
du hast gerade einen Freund. Ich würde dabei am ehesten an
deinen Ex-Mann denken.
Kann es sein, dass deine Tochter sein schlechtes Gewissen dir
gegenüber auslebt?
Wenn das der Fall wäre, dann wäre es wohl sinnvoll, mit ihm
das zu klären. Ich glaube nicht, dass es dir was bringt, wenn
er ein schlechtes Gewissen hat, oder?
Das nur für den Fall, dass meine Idee zutreffen könnte.
ist ein sehr guter anhaltspunkt. ich merke zwar immer mal
wieder (vor allem wenn ich single bin), dass mein ex meint
irgendwelche dumme kommentare vom stapel zu lassen.
Ach so, das klingt allerdings weniger nach schlechtem Gewissen, sondern eher nach fehlender Wertschätzung bzw. nach dem Wunsch, dass es dir nicht gut gehen soll (ohne IHN). Hm, sowas kriegt deine Tochter natürlich mit. Das kann meiner Meinung nach sehr gut sein, dass sie dann versucht, dieses Manko irgendwie auszugleichen.
problem
bei ihm ist nur: er hat IMMER recht und hört dem was ich sage
nicht zu.
Hm, dann ist ein Gespräch natürlich sehr wenig ersprießlich …
aber du hast recht, vielleicht sollte ich wirklich mal das
gespräch zu ihm suchen!
Hoffentlich bringt das was …
Allerdings könntest du vielleicht deiner Tochter es einfach mal sagen, dass der Papa offensichtlich denkt, du bräuchtest dringend einen Freund, dass dies aber in Wirklichkeit nicht der Fall ist? Und dass sie dich auf keinen Fall deswegen zu trösten braucht? Dass du es zwar nett findest, aber dass es nicht wirklich nötig ist, so dass sie es nur tun soll, wenn sie dazu Lust hat? Oder sowas in der Richtung.