Hallo,
ich habe mein Fahrrad nach längerer Pause wieder in Betrieb genommen.
Nun hat die Hinterradbremse-Rollerbreak keine ausreichende
Bremswirkung. Ich kann den Bremshebel bis zum Griff ziehen. Das fühlt sich richtig weich an. Das Nachstellen am Bowdenzug hat lediglich bewirkt,dass der Leerlauf gebremst ist. Nun habe ich sie abgenommen, in der Annahme, sie reinigen zu können. Ich stelle aber fest, dass die
Bremsbacken und alle Teile gefettet sind. Ist dies so richtig? Oder
muss ich das Fett von den Bremsbacken und der „Bremstrommel“
entfernen? Wenn nicht, welche andere Möglichkeit besteht, die
Bremswirkung korrekt einzustellen? Könnte es sein, dass ich den Bowdenzug erneuern sollte, weil er sich dehnen läßt?
Gruß
Otto Schmid
Hallo,
AFAIK ist das mit dem Fett in der Bremse schon richtig so, man soll sogar je nach Fahrrleistung 1 -2mal im Jahr Spezialfett nachfüllen.
Du wirst die Shimano Rollerbrake nie zum totalblockieren bringen, sie hat einen sog. Powermodulator, sodass die Bremskraft einen gewissen Wert nicht übersteigen kann, leider ist dies nicht auf das Systemgewicht (Rad/Fahrer/Gepäck) einstellbar. So hat man bei viel gewicht schon einen recht langen Bremsweg. Das die Rollerbrake keinen definierten Druckpunkt hat ist normal. Es ist eine Bremse fürs Flachlandeinkaufsrad - immer schön aufrecht fahren und nicht schneller als 20 Km/h.
Hast du vorne eine Felgenbremse (Canti oder V-Brake) am Rad ? Dann benutze hauptsächlich die, und die HR Bremse nur bei rutschigem Untergrund.
Gruß robert
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