hallo,
weiß hier jemand, wie offiziell der begriff „rollgriff“ ist?
ist ja nicht mal bei wiki drin, ich dachte, das wäre ziemlich gängig. so als ausdruck…
danke,
tilli
hallo,
weiß hier jemand, wie offiziell der begriff „rollgriff“ ist?
ist ja nicht mal bei wiki drin, ich dachte, das wäre ziemlich gängig. so als ausdruck…
danke,
tilli
Tach ahnzasnich,
„Rollgriff“ ist ein Ausdruck, der mir bisher nur im SPIEGEL begegnet ist. Er meint offenbar einen „Griff in die Kasse“, der erstens besonders unverschämt und zweitens besonders ertragreich ist.
Gruß - Rolf
Tach ahnzasnich,
„Rollgriff“ ist ein Ausdruck, der mir bisher nur im SPIEGEL
begegnet ist. Er meint offenbar einen „Griff in die Kasse“,
der erstens besonders unverschämt und zweitens besonders
ertragreich ist.
ei weiß.

ich kenne den begriff eben auch aus der bekanntschaft. jeder weiß, was das bedeutet. dachte ich - bis vorhin, als ich das erste mal gefragt wurde und im netz nicht viel fand…
ob der spiegel den generiert hat??
,-/
lg tilli
Moin,
ergänzend zu Rolfs Kommentar:
die Google-Suche spuckte fast nur irgendwelche Garten-, Baum-, Reben- oder sonstige Scheren mit Rollgriff aus.
Dann habe ich ein paar Scheren als Suchbegriff ausgeschlossen
http://www.google.de/search?hl=de&lr=&safe=off&q=Rol… , aber auf den ersten 6 Seiten fand ich trotzdem nur ganz wenige Nicht-Scheren:
In 3 und 5 ist „Rollgriff“ eine physiotherapeutische Technik; in 4 eine unerklärte Technik des Greifens in eine Keksdose.
Der Rest sind Presseartikel, in denen ich nicht verstehe, was mit dem Begriff gemeint sein könnte. Drei dieser Artikel sind übrigens aus dem „Spiegel“ - wie sollte es auch anders sein, wo sich doch dessen Redakteure stets um eine möglichst gequält-originelle Ausdrucksweise bemühen.
Schlussfolgerung:
weiß hier jemand, wie offiziell der begriff „rollgriff“ ist?
höchst inoffiziell
ist ja nicht mal bei wiki drin,
dafür gibt es auch keinen Grund
ich dachte, das wäre ziemlich gängig. so als ausdruck.
Da hast Du falsch gedacht, oder Du liest vielleicht nur den „Spiegel“ 
Das Wort ist ein schönes Beispiel für die narzisstische, wenn nicht gar masturbatorische Selbstbespiegelung der „Spiegeler“.
Rollgrifffreie Grüße
Pit
Servus,
der Begriff teilt sein Schicksal mit Begriffen wie „Schiebersteuerung“, „Saugluftbremse“, „Halmabweiser“, „Kratzboden“, „Mittelpufferkupplung“, „Messersech“, „Scherbaum“ etc. etc. - er ist Menschen, die mit der Materie Umgang haben - z.B. Winzern, Obstbauern, Messerschmieden -, völlig geläufig, und vielen anderen überhaupt nicht.
Schöne Grüße
MM
Moin, tilli,
weiß hier jemand, wie offiziell der begriff „rollgriff“ ist?
ich hab den zum ersten Mal etwa 1975 in einem Lehrbuch für Nachwuchszauberer gelesen. Gemeint ist damit der Griff zum Radiergummi (oder was auch immer), der anschließend nicht in der Hand, sondern ganz woanders ist.
Gruß Ralf
Hallo, Tilli,
so halb ot fällt mir zu diesem Begriff noch der „Lotsen-Rollgriff“ ein.
Wenn der Kapitän dem Lotsen das Kistchen mit den Zigarren hinhielt und ihm eine solche anbot. musste er damit rechnen, dass dieser mit einem Rollgriff nicht nur eine einzelne Zigarre nahm, sondern gleich eine Hand voll.
Gruß
Eckard
Das Wort ist ein schönes Beispiel für die narzisstische, wenn
nicht gar masturbatorische Selbstbespiegelung der „Spiegeler“.
aber ehrlich, ich kenne viele, die den begriff kennen. nichtspiegelleser.
und zwar als aus-keksdosen- resp. fremdenkassen-rausholgriff.
die scherenvariante war mir neu.
daher schrob ich diese frage hier…
lg
tilli
voll ot!
Hallo, Tilli,
so halb ot fällt mir zu diesem Begriff noch der
„Lotsen-Rollgriff“ ein.
ich würd mal sagen, dass ist volle kanne ON topic- genau das verstehe ich unter dem rollgriff.
lg
tilli
so halb ot fällt mir zu diesem Begriff noch der
„Lotsen-Rollgriff“ ein.
Nicht mit Zigarren, aber mit Keksen möchte ich diese Erklärung durch ein Zitat aus Kempowskis „Tadellöser & Wolff“ stützen:
_"Vater erhob sich und lief gebückt zur Anrichte. Da stand die Keksdose, aus der er sich mit »Rollgriff« reichlich bediente. Das verstünde sie nicht, sagte meine Mutter, er habe doch nun eben gut und reichlich gegessen?
»Rede nicht, Weib!« Kekse füllten die letzten Risse und Schründen des Magens, und er zählte sie sich in den Mund."_
Walter Kempowski, Tadellöser & Wolff. Ein bürgerlicher Roman, München 1971
Und nun zurück auf die Wiese ans Schild.
Gruß
Andreas
Zigarren-Rollgriff…
Hi Eckard!
so habe ich den Begriff auch kennengelernt.
Hatte allerdings nichts mit Lotsen zu tun, sondern mit den ehemaligen Studienkollegen meines ehemaligen - jetzt im Ruhestand - Kollegen.
Er benutzte das Wort „Rollgriff“ auch im Zusammenhang mit angebotenen Zigarren, was zu seiner Studienzeit wohl bei diversen Einladungen üblich war.
Die Studenten griffen mit dem „Rollgriff“ zu - und konnten so den Bedarf an Zigarren kostengünstig decken. 
Grüße aus dem Ittertal
Ulli
Off topic
Hallo!
„Schiebersteuerung“, „Saugluftbremse“, „Mittelpufferkupplung“
Schlabberventil! Abschlammschieber! Kreuzkopf! Schieberschubstange! Schwinge! Voreilhebel!
Hach, es gibt so schöne Worte 
Gruß,
Max
Servus,
leider heutzutags fast ausgestorben und durch das Unwort „Elleffzwo“ ersetzt…
Schöne Grüße
MM
Moin, Eckard,
dazu hab ich auch noch einen: Als Stift drehtee ich die Kippen selbst. In dem Betrieb arbeiteten auch Freigänger; einer von den armen Kerlen raucht Pfeife und bittet mich darum, sich eine stopfen zu dürfen. Reiche ihm also den fast vollen Beutel, hab ja ein großes Herz, und als ich ihn zurückkriege, langt der schäbige Rest grade noch für zwei Kippen
))
Gruß Ralf
Und nun zurück auf die Wiese ans Schild.
vom tisch op de wisch…
auch von ihm.
alle schön. fast so schön wie die von schiller…
lg
tilli
Hallo Martin!
leider heutzutags fast ausgestorben und durch das Unwort
„Elleffzwo“ ersetzt…
Eine … Langsamfahrstelle??? Wie meinen? 
Gruß,
Max
Servus,
ja genau die - eine Art Allround-Ersatz für fast alles, was es an technischen Errungenschaften in den hundertfünfzig Jahren Eisenbahnbetrieb vor Dehback gegeben hat.
Auf dem Höhepunkt der Ära Mehdorn hatte ich den Eindruck, die LA-Tafeln würden über Nacht zu Dutzenden verteilt, etwa aufs Geratewohl mit Helikoptern abgeworfen oder so ähnlich. Dass man eine für 160 km/h angelegte Trasse auch mit z.B. 120 km/h befahren kann, wenn man den Oberbau und die Signale in Ordnung hält, und dass der Unterhalt von Weichen besser mit Schmierfett als mit dem Schneidbrenner geht, scheint auf unerfindliche Weise in Vergessenheit geraten.
Nungut, aber damit simmer meilenweit vom Thema weg - ess jood…
Schöne Grüße
MM