mein elektrischer Rollladen ist etwas defekt.
Ich möchte den Lauf des Motors beeinflussen, soll heißen, wann er beim runterlassen und hochfahren stoppen soll.
Am linken Ende der Rollladenstange, wo auch der Motor sitzt, sind 2 Schrauben, die jeweils rechtsdrehend ein + und linksdrehend ein - Zeichen stehen haben.
Nur leider kriege ich damit nur in eine Richtung, nämlich beim Hochfahren, den Anschlag begrenzt. Beim Runterfahren fährt er immer komplett runter, bis die letzte Lamelle geschlossen ist. Aber eben genau das möchte ich verhindern. Es sollen nich 3-4 „Ritze“ zwischen den letzten Lamellen offen bleiben!
Ich möchte den Lauf des Motors beeinflussen, soll heißen, wann er beim runterlassen und hochfahren stoppen soll. Am linken Ende der Rollladenstange, wo auch der Motor sitzt, sind 2 Schrauben, die jeweils rechtsdrehend ein + und linksdrehend ein - Zeichen stehen haben.
Das kann nicht sein!
Für jeden einzelnen muß ein Plus und ein Minuszeichen vorhanden! - aber umgekehrt vorhanden sein.
siehe pdf.-Datei
Was tun?!?
siehe unten und / oder pdf.-Datei
Hallo Ralf,
gerne beantworte ich Deine Frage.
Außer das je ein Plus und ein Minuszeichen an den Motorköpfen zu sehen ist, sollte auch die dazugehörende Laufrichtung mit angedeutet sein. Nimm mal 'ne Stablampe und schau nochmal nach. Eigentlich ist es generell so, daß die Endschalter am Motorkopf wie folgt eingestellt werden:
Im Uhrzeigersinn (Plus) mehr Drehungen der Welle in dieser Richtung.
Gegen den Uhrzeigersinn weniger Drehungen der Welle in dieser Richtung.
guckst Du auch hier (pdf.-Datei)!
(http Doppelpunkt: schräger/ schräger/ davor) www.mps-elektro.com/docs/SP-Motore-Einstellung.pdf
Sollte nun einer der Endschalter nicht mehr einstellbar sein, weil er am Ende angelangt ist, so muß man ihn zurückdrehen. Im Übrigen ist es eher sehr, sehr selten eine „Schraube“ - eher ein Innensechskant (Imbus)
oder Ähnliches!
Solltest Du mit der pdf.-Datei und der Zeichnung nicht zurecht kommen, kannst Du mich gerne kontaktieren (s.u.)
Solltest Du den Endschalter für „unten“ nicht mehr einstellen können oder besser verdrehe ihn mal, sodaß noch mehr offene, als die momentan offen Ritze da sind, dann hast Du die Sicherheit, daß er zunächst generell noch funktioniert.
Schraube aber die Befestigungen des Rolladens VORHER dazu ab, damit dieser nicht kaputt geht. Dann stelle den Endschalter zurück und teste es aus. stelle ihn dann soweit zurück wie Du ihn wieder für die Befestigungstelle brauchst (3-4 Umdrehungen der Welle zurückdrehen müßte reichen) dann den Rolladen wieder befestigen und nun hochfahren und dann an dem dafür vorgesehenen Endschalterdrehpunkt soweit in Plusrichtung drehen, bis der Rolladen wieder die zuvor eingestellte oder erwünschte Höhe aufweist.
Vielen dank für die schnelle und verständliche Erklärung.
Du hast natürlich Recht, es sind Imbusschrauben, wenn das so richtig lautet.
Ebenso hast du Recht damit, dass bei jedem Schalter neben +/- auch eine Richtung angegeben ist.
Wie gesagt, mit dem oberen Schalter kann ich das Hochziehen gut regulieren und die Lamellen kurz vor dem kpl. Einfahren stoppen.
Mit dem unterem Schalter müsste ich dann doch das Schließen regulieren können, oder?
Leider tut sich nix beim Drehen, egal in welche Richtung.
Ich habe mittels Schalter im Raum die Rollade komplett runterfahren lassen.
Und jetzt muss ich es irgendwie hinbekommen, ein paar Drehungen die Lamellen einzufahren und dort den "Stopp"Punkt setzen.
Oder könnte es theoretisch auch sein, dass die untere Imbusschraube defekt ist?!?
Vielen dank für die schnelle und verständliche Erklärung.
Mit dem unterem Schalter müsste ich dann doch das Schließen regulieren können, oder?
(der unteren Einstellpunkt ist gleich ein „Spindel-Endschalter“)
JA
Leider tut sich nix beim Drehen, egal in welche Richtung.
dann kann nur eines passiert sein, daß der untere Einstellpunkt auf der Spindel IM MOTOR - (leider nicht sichtbar) sich „festgefressen“ (festgesetzt) hat - dies müßte man aber merken, wenn man ganz langsam in die MINUS-Richtung dreht und der „Drehimbus“ springt, daß würde man in den Fingerspitzen merken (hast Du Feingefühl!! - ich nehme an ja…)
Ergo, den Einsteller nehmen und unter leichtem oder etwas heftigerem Druck und einem Ruck in die MINUS-Richtung drehen. NICHT in die Plus-Richtung, dann wird er nur noch fester und funktioniert dann gar nicht mehr. Selten ist so etwas defekt - „leiert“ aber mit der Zeit aus. Du mußt es Dir so vorstellen, daß der Einsteller-Imbus ein Zahnrad ist, welches im 45° Winkel wiederum auf ein Zahlrad in weiterer 45° Abwinkelung wirkt und dann kann es sehr leicht passieren, daß es „überspringt“. (Hebelwirkung ist enorm)
Kann ich Dir irgendwie ein Bild schicken, von einem „Glasmotor“, damit Du sehen kannst, wie es innen im Motor aussieht ?
meine info(ät)mpselektro(dot)de
hat der pfd.-Link funktioniert ?
Wenn es gar nicht anders funktioniert, dann den Motor ausbauen und am Kopf - dort wo das Kabel rauskommt öffnen. Ich hoffe er ist verschraubt und nicht versplintet oder gar verstiftet!!??
Hat jetzt doch geklappt. Musste nur etwas länger drehen…
Wie auch immer, alles perfekt, mehr oder weniger
Eine letzte Frage noch.
Die Lamellen verschieben sich teilweise erheblich, sodass sie an den Verkleidung bzw. an einer Schraube entlang schrabben.
Kann man irgendwie nachrüsten, dass sie nicht mehr seitlich weggehen?!?
Ich bins nochmal!
Hat jetzt doch geklappt. Musste nur etwas länger drehen.
SUPER, na dann ist ja gut…
dann hat sich durch Dein längeres Drehen der untere endschalter wieder auf der Spnidel gelöst.
Eine letzte Frage noch.
Die Lamellen verschieben sich teilweise erheblich, sodass sie an den Verkleidung bzw. an einer Schraube entlang schrabben.
Nun lese ich, daß Du einen nicht „arretierten“ (gegen seitliches Verschieben der Einzellamellen gesicherten Rollladen) elektrifiziert hast - das ist gegen die Vorschrift (DIN 18073) und leider nachträglich nicht oder nur schwer und teuer nachrüstbar.
Ein nicht arretierter Rollladen sollte niemals elektrifiziert werden, denn das wird über kurz oder lang zu Problemen führen, denn durch den sehr gleichmäßigen Lauf (auf und ab) „wandern“ die Lamellen immer nach der höchsten Seite. Eine Welle sitzt NIEMALS 100%ig im „Wasser“ also waagerecht.
Warum liefen damals die breiten Gurte der Dreschmaschinen immer auf den riemenscheiben ohne abzuspringen - ganz einfach die riemenscheiben sind „ballig“ mit einer mittigen Wölbung auf der Lauffläche versehen - dies ist die Erklärung des "Wanderns von Lamellen)
Ich mach da was fertig und schicke es in belangloser reihenfolge
lg
Peter
und immer fragen fragen fragen… - es gibt keine dummen Fragen nur dumme Antworten…
Ja Super, und nun?!?
Ich habe das Haus fertig gekauft und bin nicht der Bauherr. Naja, obs mir dann aufgefallen wäre, wer weiß
Also wenn nachrüsten teuer, dann bleibt vielleicht nur kpl. Neue Lamellen, oder?
Ich habe mal im Internet geschaut, so um die 22,-/qm.
Wären bei 2,3x1,7m noch keine 100,-
Bietest du sowas an und verschickst das auch?
da sind Sie schon richtig an den Einstellschrauben für die Endlagen.
Das +/- heisst, dass mehr oder weniger Umdrehungen des Motors an den jeweiligen Schrauben einzustellen ist.
Eine ist Schraube für die obere und eine für die untere Endlage.
Bei den meisten Motoren ist es so, dass wenn man die Schraube im Uhrzeigersinn dreht, wird der Roll-Weg kürzer.
Ich mache es so. Wenn ich nicht genau weiss welche Schraube für welche Richtung ist drehe ich eine 2/3 Umdrehungen auf minus also rechtsrum.
Dann fahren und sehen welche Endlage sich verändert hat.
Es kann natürlich sein, das eine Schraube überdreht ist und somit die Mechanik im Motor nicht mehr reagiert.
In diesem Fall hilft leider nur ein Austausch des Antriebes.
Manche Motoren haben ein Stellrad das man zum verstellen der anderen Drehrichtung rausziehen muss.
Was für ein Motor ist es denn?
Somfy Elero Selve Becker …?