Rommel & der Kreisauer Kreis

Servus Historiker !

Des jüngst erzählt mir jemand, daß der GFM Erwin Rommel sehr enge Verbindungen zum Kreisauer Kreis (Moltke, Beck, Stauffenberg et al) gehabt haben soll, in die Attentatspläne vom 20. Juli '44 eingeweiht gewesen sein soll und ihm bei erfolgreichem Attentat eine staatstragende Rolle zugedacht war. Dieses war mir neu und so habe ich beim herumgoogeln sowohl Artikel gefunden, die Obiges bestätigen als auch welche, die dem widersprechen.
Frage also an Euch: Kann mir jemand Quellen nennen, die Eindeutiges belegen? Oder ist die Frage zu naiv, da möglicherweise jeder Historiker die Quellen verwendet, die seiner historischen/politischen Theorie/Überzeugung nahe stehen?

Danke im Voraus und
Grüße aus Wien
Helmut

schwierig
Hallo Helmut,

das grundsätzliche Problem bei der Widerstandsforschung ist ja, dass die Verschwörer notwendigerweise keine schriftliche Aufzeichnungen hinterließen. Das meiste stammt noch von der Gestapo (Verhöre etc.).

Bei Rommel ist man auf die Aussagen seiner Mitarbeiter angewiesen. Wenn man die für glaubwürdig hält, dann wurde er tatsächlich zunehmend „widerständig“. wer sich aber nur an schriftliche Quellen hält, und das muss der seriöse Historiker eigentlich, wird keine Beweise finden. Tatsache scheint zu sein, dass die Putschisten Rommel als militärischen Oberbefehlshaber vorgesehen hatten. Umstritten ist, inwieweit er das wusste oder gar guthieß.

Kontakte nach Kreisau wären mir allerdings neu.

Andreas

Servus Historiker !

Des jüngst erzählt mir jemand, daß der GFM Erwin Rommel sehr
enge Verbindungen zum Kreisauer Kreis (Moltke, Beck,
Stauffenberg et al) gehabt haben soll, in die Attentatspläne
vom 20. Juli '44 eingeweiht gewesen sein soll und ihm bei
erfolgreichem Attentat eine staatstragende Rolle zugedacht
war. Dieses war mir neu und so habe ich beim herumgoogeln
sowohl Artikel gefunden, die Obiges bestätigen als auch
welche, die dem widersprechen.
Frage also an Euch: Kann mir jemand Quellen nennen, die
Eindeutiges belegen? Oder ist die Frage zu naiv, da
möglicherweise jeder Historiker die Quellen verwendet, die
seiner historischen/politischen Theorie/Überzeugung nahe
stehen?

Danke im Voraus und
Grüße aus Wien
Helmut