Hallo!
Ich weiß, wurde schon oft gefragt, was man da tut, aber meine Kletterrose, die seit fünf Jahren am Platz steht und bis zum letzten Jahr sehr schön gewachsen ist und Blüten gebracht hat, fing letztes Frühjahr an mit den bekannten hellgrünen Blättern bei dunkelgrüner Äderung. Ich habe zusätzlich zum Rosen-Langzeitdünger mit Fertrilon gegossen und eine nahe Hortensie als möglichen Nahrungskonkurrenten ausgegraben und woanders hingesetzt. Rose brauchte etwas, hat dann geblüht, ist aber nur wenig gewachsen.
In diesem Frühjahr das gleiche Bild. Trotz Düngung und Fertrilon wäxt sie oben nicht weiter und hat das Schadbild der Chlorose, an manchen Zweigen sind die Blätter schon eingerollt und verdorrt. Von unten kommen neue Triebe, die gesund aussehen. Die Rose steht in einer Buchsbaumhecke, aber die kann unmöglich so viel Futter abziehen, dass sie leidet, oder?
Wisst ihr, was der Pflanze noch fehlen könnte? Sonst bleibt mir nur die Vermutung, dass ab einer gewissen Tiefe die Erde nicht mehr taugt - Bauschutt vielleicht oder sonst ein Dreck (scheint bei manchen Gartenbesitzern beliebt zu sein, irgendwelchen Krempel, der umständlich oder teuer zu entsorgen wäre, einfach zu verbuddeln; macht mich wahrnsinnig, sowas …), zumal ihr Gegenüber am Rosenbogen, eine wunderschöne Pílgrim, die manches Fruchtgelee mit ihrem Aroma veredelte, in diesem Frühjahr schlicht und einfach verreckt war, nachdem sie ebenfalls im letzten Jahr gekümmert hatte.
An der Stelle der Pilgrim habe ich nach großzügigenm Bodenaustausch heuer eine Climbing Iceberg gepflanzt, die momentan noch zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. Mal sehen, wie’s weitergeht …
Gruß,
Eva
