Rosenknospen sterben ab

Liebe Gärtler,

habe heute nachmittag beim Besuch meiner Rosen etwas gesehen, was mir nicht koscher ist: Bei zwei Rosen stirbt etwa ein Drittel der Knospen kurz vor dem Erblühen ab, während die übrigen Blüten prächtig kommen.

NPK-Versorgung ist eher gut, Blattwerk ist gesund (endlich mal den Netzschwefel genau rechtzeitig draufgekriegt), Wasser eher (zu?) wenig, Sonne grad genug. Boden ist ein fieser Auenton, aber bei den Rosen etwa 50cm ausgekoffert und mit viel Kommunalkompost/wenig Sand aufgemischt. Pflanzen sind jung (fünf Jahre) und stehen im Habitus kräftig da.

Allen Nachbarinnen geht es gut, bloß die beiden alten Damen „Königin von Dänemark“ und „Boule de Neige“, beide vom Anfang des 19. Jahrhunderts, zeigen dieses Phänomen.

Kann es dabei um eine Infektion gehen, die man irgendwie angehen sollte (radikaler Rückschnitt?)? Oder ist das bloß ein normaler Ausgleich für das, was die Pflanze an Blüten bewältigen kann (beide Stöcke haben sehr viele Knospen angesetzt)? Ist das ein Anzeichen für falsche Schnittechnik?

Für Hinweise und Ratschläge dankt

MM

Hallo MM!
Habe eine interessante Seite für dich gefunden. Da brauchst du dich nur kostenlos anzumelden und schilderst dein Problem!
http://www.arbofux.de
Hoffe, dir damit geholfen zu haben!

Gruß
Rainer

Link verändert am 25.06.2006 - BelRia MOD

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Servus Rainer,

das ist eine schöne Quelle! (Beantrage Aufnahme des Links in die FAQ, auch wenn diese wenig gelesen werden…)

Hab mein konkretes Exempel noch nicht durchexerziert, aber ich staune immer wieder, welche ergiebigen Dinge zu Garten- und Landbauthemen von den Bundesländern (respektive Freistaaten) kommen. Dafür zahl ich doch gern Steuern…

Schöne Grüße

MM

Moin,

Allen Nachbarinnen geht es gut, bloß die beiden alten Damen
„Königin von Dänemark“ und „Boule de Neige“, beide vom Anfang
des 19. Jahrhunderts, zeigen dieses Phänomen.

Kann es dabei um eine Infektion gehen, die man irgendwie
angehen sollte (radikaler Rückschnitt?)? Oder ist das bloß ein
normaler Ausgleich für das, was die Pflanze an Blüten
bewältigen kann (beide Stöcke haben sehr viele Knospen
angesetzt)? Ist das ein Anzeichen für falsche Schnittechnik?

Meine Königin von Dänemark mag es gar nicht, wenn man an ihr herumschnibbelt oder gar verblühte Blüten rausschneidet oder ähnliches (gleiches Phänomen, die Knospen in der Nähe vom Schnitt verkümmern). Seit ich sie in Ruhe lasse (nur gelegentlich im Herbst sparsam etwas in Form schneide) gedeiht sie wunderbar.

Gruß
Marion