Rosensorte für eine Hecke

Hallo,

wir planen eine Rosenhecke zu pflanzen. Die Länge beträgt 20m, die Pflanzen selber sollten zw. 1,0 - 1,2m hoch und ca. 1,0m breit werden. Weiterhin sollten sie relativ restistent gegen Krankheiten sein und duften. Als Farben haben wir uns ein kräftiges orange oder dunkelrot vorgestellt.
Gibt es einen Experten, der sich in der Rosenvielfalt zurecht findet, und uns einige Sorten dazu empfehlen kann.

Hallo funnygelb,

wir planen eine Rosenhecke zu pflanzen. Die Länge beträgt 20m,
die Pflanzen selber sollten zw. 1,0 - 1,2m hoch und ca. 1,0m
breit werden. Weiterhin sollten sie relativ restistent gegen
Krankheiten sein und duften. Als Farben haben wir uns ein
kräftiges orange oder dunkelrot vorgestellt.
Gibt es einen Experten, der sich in der Rosenvielfalt zurecht
findet, und uns einige Sorten dazu empfehlen kann.

dröseln wir das einmal auf:
für Eure Wunschbreite und Höhe kommen eigentlich nur Hybriden in Frage.
Alle eigentlichen „Heckenrosen“ - d.h. Wildrosen werden wesentlich breiter und höher.
Zudem haben sie Wildfarben: alles von weiß bis dunkelpink; aber kein echtes Dunkelrot und schon gar kein Orange.

Es bieten sich also für Euch Polyantha- bzw. Floribunda-Hybriden an.
Da bietet nun jeder Internet-Rosenanbieter Sortierungen nach Farbpaletten mit Bild.
Es ist also lediglich eine Fleißaufgabe.

Ob und wie Rosen duften, lässt sich eigentlich nur an der lebenden Pflanze studieren. Da böte sich der Besuch in einem Rosarium an; oder direkt beim Züchter. Natürlich im Juni, wenn die allermeisten Rosen blühen.
Wiewohl natürlich auch Angaben wie „starker Duft“ u.ä. in Rosenkatalogen zu finden sind.

Dringend abraten möchte ich von Gartencenter-Ware.
Rosen in Containern sind sehr oft in ungeeignetem Substrat „gezogen“. Sie brauchen nach der Pflanzung gerne mal ein Jahr Erholung.

Nicht zu vergessen: eine Hecke der von Euch gewünschten Art braucht jedes Jahr einen Pflegeschnitt, der die Rosen nach schlechten Wintern auch schon mal locker auf 10 cm Höhe über Bodenniveau zurückbringen kann.
Das wächst zwar übers Jahr wieder hoch; wird aber niemals richtig üppig und blickdicht.

Zum besseren Beispiel:
bei uns steht ein Busch NDR1 (das ist der Sortenname). Wir haben, weil wir es üppig wollten, 3 Büsche zusammen eingesetzt. Der Boden ist ideal für Rosen: schwerer Lehmboden.
Unsere NDR1 ist zur Zeit nach dem milden Winter und ungeschnitten circa 1,80m hoch und ungefähr 2qm breit. Sie blüht üppig und willig.
Aber dicht ist sie nicht.
Darf sie auch nicht sein. Hybride Rosen möchten Luft zwischen ihren Zweigen.
Ach - die NDR1 gilt als wenig anfällig; aber Sternrusstau hat sie in feuchten Jahren trotzdem.

Du solltest also auch darüber nachdenken, wie eifrig und ob Du bereit bist, zu spritzen.

viele Grüße
Geli

Hallo Geli.
Etwas einfacher geht es auch mit Stacheldraht- und Hundsrosen. Die sind sehr plegeleicht, lassen sich fast wie eine Thujahecke runtersäbeln und duften eh, da der Duft beim Züchten nicht auf der Strecke geblieben ist. Beides sind praktisch kultivierte Wildrosen, die zwar nur einfach blühen, dafür aber sehr ausdauernd sehr schöne Hagebutten bilden. Ausserdem sind sie sehr anspruchslos bei den Bodenverhältnissen und dem Klima. Aufgrund des halbwilden sind sie auch nicht so anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Und wenn sie doch mal was mitkriegen, dann gehen sie nicht gleich kaputt.
Wäre vielleicht eine Alternative.
Gruß Anja

Hallo Anja,

Etwas einfacher geht es auch mit Stacheldraht- und Hundsrosen.
Die sind sehr plegeleicht, lassen sich fast wie eine
Thujahecke runtersäbeln und duften eh, da der Duft beim
Züchten nicht auf der Strecke geblieben ist. Beides sind
praktisch kultivierte Wildrosen, die zwar nur einfach blühen,
dafür aber sehr ausdauernd sehr schöne Hagebutten bilden.
Ausserdem sind sie sehr anspruchslos bei den
Bodenverhältnissen und dem Klima. Aufgrund des halbwilden sind
sie auch nicht so anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Und
wenn sie doch mal was mitkriegen, dann gehen sie nicht gleich
kaputt.
Wäre vielleicht eine Alternative.

aber nicht in orange oder dunkelrot;
was ja die Bedingung der ursprünglichen Fragestellerin war.
Sonst hätte ich nämlich auch alles andere als ausgerechnet Hybriden empfohlen.
Aber Du weißt: des Menschen Wille ist sein Himmelreich

viele grüße
Geli

Hallo Geli.
Das stimmt schon. Da hast du recht.
Ich habe aber den Eindruck, daß die Ursprungsposter (mir ist grade der Name entfallen!) nicht allzuviel Erfahrung mit Rosen haben. Dann eine Hecke mit teuren und pflegeintensiven Hybriden anzulegen, die dann doch eingeht oder kümmert…
Ich weiß nicht!
Dann lieber etwas pflegeleichtes, robustes nehmen, das vielleicht nicht in der gewünschten Farbe ist. Dann hat man aber ohne massig Aufwand viel Freude an seinen Pflanzen.
Denn gerade die Duftrosen sind sehr anfällig für so ziemlich ALLES!
Das war mein Gedanke dabei.
LG Anja.

Hallo Ihr zwei,

erstmal vielen Dank für Eure Ratschläge. Ganz so unerfahren sind wir im Garten nicht, d.h. mein Mann ist Landschaftsgärtner. Nur mit dem Thema Rosen hat er sich beruflich bisher noch nicht allzu sehr beschäftigen müssen, daher die Anfrage in diesem Forum.

Grüße Vicky

Hallo Geli.

Das stimmt schon. Da hast du recht.
Ich habe aber den Eindruck, daß die Ursprungsposter (mir ist
grade der Name entfallen!) nicht allzuviel Erfahrung mit Rosen
haben. Dann eine Hecke mit teuren und pflegeintensiven
Hybriden anzulegen, die dann doch eingeht oder kümmert…
Ich weiß nicht!
Dann lieber etwas pflegeleichtes, robustes nehmen, das
vielleicht nicht in der gewünschten Farbe ist. Dann hat man
aber ohne massig Aufwand viel Freude an seinen Pflanzen.
Denn gerade die Duftrosen sind sehr anfällig für so ziemlich
ALLES!
Das war mein Gedanke dabei.
LG Anja.

Hallo funnygelb.
Wenn dein Mann ansonsten schon grundlegende Ahnung hat, dann laß ihn mal in
http://www.kordes-rosen.com/deutsch/
rumstöbern.
Profirosen aller Sorten.
Da werdet ihr dann bestimmt fündig.
Gruß Anja