Hallo.
Ich weiß Ihr habt diese Frage schon soooo oft gehört, aber ich bin mir noch nicht sicher.
und zwar folgendes:
Ich kenn mich mit Autos ein wenig aus und wollte Fragen :
Wie sind die Schritte genau beim Rost entfernen???
- Abschleifen
- Rostumwandler
- Rostschutz
- Spachtelmasse
- Grundierung
- Farbe
- Klarlack
Ist das so richtig???
Danke für eure Antworten
Hallo!
Ja, das ist richtig so.
Allerdings sollte man bedenken, dass bei Autos der Rost oftmals von innen, meist zwischen 2 zusammengeschweissten Blechen kommt. Meist zuerst an den hinteren Radlaufbögen bei minderwertigen Autos, wie Opel,
Ford Fiesta usw.
Wenn das da da von innen heraus rostet, kannst Du machen was Du willst,
nach 2 Jahren rostet das wieder.
Grössere Schweissaktionen helfen dann schon für paar mehr Jahre,
sind aber auch teuer.
Am beste wäre, notdürftig ausbessern, damit es halbwegs schön aussieht,
und rosten lassen. Bis der TÜV Euch scheidet. Alles weitere ist sinnlose Arbeit.
Grüße, Steffen!
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- Abschleifen
Hallo,
ich weiss ja nicht, wie professionell Du das angehst.
Paar Anfaengerhilfen:
wenn Du mit einer Drahtbuerste (im Bohrfutter einer Machine, mit Schutzbrille) drangehst, sieht es schnell sauber geschliffen aus. Wende dann mal anschliessend einen Schleifstein auf derselben Stelle an. Dann merkst Du dass Rost im Blech oft in vielen kleinen Mulden sitzt, muesste eigentlich alles sauber rausgeschliffen werden.
Und Grundieren, ja, aber danach nicht ueber Nacht draussen stehen lassen, zieht wieder Wasser in die Grundierung ein.
Gruss Helmut
Hallo!
Ja, das ist richtig so.
Allerdings sollte man bedenken, dass bei Autos der Rost
oftmals von innen, meist zwischen 2 zusammengeschweissten
Blechen kommt. Meist zuerst an den hinteren Radlaufbögen bei
minderwertigen Autos, wie Opel,
Ford Fiesta usw.
Wenn das da da von innen heraus rostet, kannst Du machen was
Du willst,
nach 2 Jahren rostet das wieder.
Grössere Schweissaktionen helfen dann schon für paar mehr
Jahre,
sind aber auch teuer.
Am beste wäre, notdürftig ausbessern, damit es halbwegs schön
aussieht,
und rosten lassen. Bis der TÜV Euch scheidet. Alles weitere
ist sinnlose Arbeit.
Grüße, Steffen!
Hallo Steffen, ich habe genau so ein minderwertiges Auto: einen Fiesta.
Die Radläufe rosten und haben auch schon ein Loch. Ist das das TÜV-k.o. oder ist da noch was zu retten? Am Boden und am Rahmen hat das Auto kein Loch.
Danke
Mad Dog
Hallo Steffen, ich habe genau so ein minderwertiges Auto:
einen Fiesta.
Die Radläufe rosten und haben auch schon ein Loch. Ist das das
TÜV-k.o. oder ist da noch was zu retten? Am Boden und am
Rahmen hat das Auto kein Loch.
Danke
Mad Dog
Hallo!
Also als erstes:
So schlecht sind die Fiestas garnicht,
da fahren hier bei mir sehr viele rum. Das sind einfache, problemlose und robuste Autos.
2 Schwachstellen haben die zwar, aber jedes Auto hat seine Macken.
Es wird auch nicht teuer, wenn mal was ist.
Dafür haben die alten Fiestas keinen Zahnriemen, damit hat man eine Sorge weniger.
Bei den Radlaufbögen interessiert das den TÜV nur soweit,
dass bei einem Unfall sich z. B. der Fussgänger nicht das Bein an dem Rostloch aufreisst.
Der Radlaufbogen ist kein tragendes Teil,
wenn man die Löcher mit Spachtelmasse zukleistert, und scharfe Kanten
vermeidet, wäre das für den TÜV schon OK.
Zumindest meine Erfahrung ist so.
Oder halt mal beim TÜV vorbeifahren und fragen.
Grüße, Steffen!
Hallo Michi
Wie sind die Schritte genau beim Rost entfernen???
…
- Rostumwandler
…
Vergiss den Punkt 2 ganz schnell wieder.
Wie Steffen schon schrieb, sind die Rostlöcher tief und verborgen, Du kommst mit dem Rostumwandler nicht an den Kern.
Außerdem, das ist das Wichtigste, es es Dir nicht möglich, die genaue Balance zwischen der Phosphorsäure des Umwandlers und dem Rost herzustellen. D.h. es wird entweder zuviel RU dasein oder zuwenig, in beiden Fällen rostet es weiter.
Das bringt definitiv nichts.
Wenn Du kleine Roststellen im beschliffenen Bereich lokalisiert hast, kannst Du sie durch Tränken mit Kunstharz neutralisieren. Das trägt auch den Lack besser.
Gutes Gelingen
Rochus
Hallo,
Das Problem beschäftigt mich schon seit Jahrzehnten.
Da beim Schleifen immer viel wertvolles gesundes Material mit weggeschliffen wird habe ich mir ein einfaches, billiges Strahlgerät zugelegt. Erst grob dann fein kommt gut an Flächen wo man auch hinkommt. Zu beachten ist ob der Rost von der anderen Seite des Bleches ausgeht,da kommt man meist nicht gut hin. Noch schlimmer sind Stellen an denen zwei Bleche zusammengepunktet wurden, zB. VW-Bus, LT.
Da weiß ich nicht weiter.
Bei Rostumwandlern habe ich mit denen die man nachher abwaschen muß schlechte Erfahrungen gemacht. Die anderen bilden eine Lackschicht die lt. Hersteller als Trägerschicht verwendet werden kann, aber die Umwandler die ich kenne sind auf Wasserbasis, also eine Dispersion und wasserlacke taugen nicht viel als Grund für Kunststofflacke. Ich habe festgestellt daß die ausgehärtete Schicht mit einer scharfen Universal Verdünnung angelöst werden kann. So habe ich eine lösemittelbasis-Grundierung mit dieser Verd. verdünnt und die umgewandelte Stelle kräftig damit eingeschmotzelt, darauf Füller und Lack. Das hat gut Funktioniert aber der Versuch läuft erst zwei Jahre.
Eine weitere Möglichkeit für die nicht sichtbaren Flächen ist den Rost mit Öl vollsaugen lassen. Ja, Ich weiß, hat man schon vor 70 Jahren erfolglos usw. Vor 25 Jahren importierte ich ein 11CV Bj.50 aus Frankreich. Lack super aber der Boden absolut roh,keine Farbe drauf, rostig aber nirgens durchgerostet. Der wurde mit Öl besprüht, außen innen Hohlräume. Innen wurde noch eine mit Verdünnung und etwas Öl streichbar gemachte Terroson-schicht dünn aufgetragen, nach dem abtrocknen der Teppich drauf. Von untenwied jedes Frühjahr mit öl gesprüht, das bis im Spätsommer der TÜV fällig ist auch nicht mehr tropft. Das Auto läuft seit 20 Jahren in unverändertem Zustand, allerdings nur im Sommer, aber für Oldtimer ist diese metode zu empfehlen man sollte aber aus Umweitgründen die Volgebehandlungen Sparsam auftragen und nicht mit dem Öl hemmungslos rumsauen. Manche Öle emulgieren mit wasser und werden milchig, die taugen michts.
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