Hallo Lesergemeinde,
Status: Plaqebildung ohne Verschluß. Glück gehabt!
War auch rechtzeitig im Krankenhaus und bin immer noch dort zur zweiten Kathederuntersuchung.
Ziel: durch Blutverdünnung soll ca. 8 mm Plaqe „ausgespült“ werden. Wäre der Idealfall!
Falls nicht: Plaqe mit Gefäßfräse entfernen oder herkömmlich Stent einsetzen?
Wer hat Erfahrung oder Quellenhinweise? Dringend!
Danke und mit
„herzlichen“ Grüßen
Skeed
Hallo,
Leider hat der Körper so wenig Gefäße. Darum wäre eine genaue Angabe des Gefässes evtl. sinnvoll.
Liebe Grüsse
Anja
Hallo Anja,
ich danke Dir für die Antwort.
Zunächst bin ich davon ausgegangen, dass wenn ich im Titel von einem Stent schreibe, klar ist, dass es sich bei mir um einen Herzinfakt und somit um ein Herzkranzgefäß handelt.
Im Untersuchungsbericht wird von einer kosekutiv bzw. mäßiggradig exentrischer Lumenreduktion (50-60 %) durch einen gut 8mm großen rupturierter Plaque berichtet, der sich im sogenannten RIVA befindet.
Alles verstande, ich auch nicht.
Ich weiß nur, dass der RIVA ein Herzkranzgefäß ist und an der Vorderwand des Herzens verläuft. Gleich vor dem ersten sogenannten Ast
sitzt das Mistvieh fest.
Viele Grüße
skeed
Hallo,
Es gibt leider an vielen Gefäßen die Möglichkeit einen Stent zu setzen. Es hängt von den genauen Gefäßverhältnissen ab, ob ein Stent mehr Sinn als eine Rotablation macht. Letzteres ist bei kurzstreckigen Stenosen mit sonst komplett intaktem Gefäßsystem möglich. Jedoch darf man nicht vergessen, dass die RE-Stenoserate nach Rotablation nicht gering ist.
Liebe Grüsse
Anja
Guten Morgen Anja,
danke für Deine schnelle Antwort. Ist übrigens meine Premiere in Sachen Herzinfakt und überhaupt
Da meine nächste Kathederuntersuchung am kommenden Dienstag ist, werde ich die Sache auf dem Tisch mit dem Kardiologen ausdiskutieren.
Ich hoffe zunächst einmal auf die Wirksamkeit der Medikamente in Form von Auflösung der Plaquebildung.
Werde zukünftig auf alle Fälle etwas in meinem Leben verändern. Bislang bin ich immer davon ausgegangegangen, meinen unsoliden Lebenswandel mit viel Sport kompensieren zu können. Reicht offensichtlich nicht, um die Riikofaktoren nachhaltig zu beeinflussen.
Einen schönen Tag wünscht
skeed