Hallo
Hallo,
Bei mir haben sich einige Fragen zu Rotation aufgestaut,
speziell zu bewegten Bezugssystem.
- Wenn man eine rotierende Scheibe hat, und auf dieser ein
Ball geradlinig rollt, beschreibt er ja in dem rotierenden
Bezugssystem eine Kurve. Wo sind in dieser Kurve Coriolis- und
Zentrifugalkraft? Genauer gesagt,. die Corioliskraft is klar,
aber wo steckt die Zentrifugalkraft?
Die versteckt sich 
Die Zentrifugal Kraft wirkt auf Körper, die sich auf einer Kreisbahn bewegen, wenn man sich mit in diesem rotierenden System befindet. Dein Ball befindet sich nicht auf einer Kreisbahn, daher keine Zentrifugalkraft. Bei einem Stückchen der Scheibe sähe das anders aus. Wenn die Scheibe aus weichem Gummie wäre, könntest du beobachten, wie sie auseinander gezogen wird, von der Zentrifugalkraft. (Die natürlich nur eine Scheinkraft ist und bleibt und überhaupt)
- Beim Focaulteschen Pendel is mir auch was nicvht klar. Das
Penel ist doch Teil des rotierenden Systems, es ist ja nicht
außerhalb und müsste dann doch eigentlich keine Corioliskraft
erfahren, oder?
Was Teil eines Systems ist und was nicht entscheidest du als Beobachter/Beschreiber des Systems. Das hat mit Scheinkräften nichts zu tun.
Entscheidend ist, das du als Beobachter auf der Erde sitzt, die sich dreht, wovon wir Menschen aber normalerweise nichts mitbekommen. Daher beobachtest du, dass eine ominöse neutrale belgische Piratenarmee, äh nee eine ominöse Kraft (Coriolis) das Pendel, bzw. seine Pendelebene nach und nach dreht.
Wenn du dir jetzt aber einen gemütlichen Punkt weit von der Erde entfernt suchst, von dem du alles gut im Zusammenhang beobachten kannst, erkennst du, dass sich die Erde dreht und zwar dreht sich die Erde unter dem Pendel weg. Wenn das Pendel direkt am Pol steht, hast du genau den fall von oben mit der Scheibe und dem Ball, nur das der Ball, wenn er an einer Kante angekommen ist, wieder zurückläuft.
Am Äquater ist die Pendelbewegung genau parallel zu Rotationsachse, wodurch wir wider keine Scheinkräfte haben, und zwischendrin gibt einen schönen stetigen Übergang vom einen extrem (1 scheinbare Umdrehung in 12 Stunden) zum anderen (0 Umdrehungen) mit Hilfe des Cosinus (oder so ähnlich)
- Irgendwie is mir auch nicht klar, wie man darauf kommt, in
welchem Uhrzeigersinn sich hoch und Tiefdruckgebiete auf
welcher Halbkugel drehen, genauer geagt, wie man da rangeht.
Also ich mache es so:
Die Erde dreht sich von West nach Ost. (Das kann ich mir immer wieder überlegen, da ich weiß dass in USA die Sonne später aufgeht)
Wenn sich etwas auf der Nordhalbkugel vom Äquator (Süden) Richtung Pol
bewegt, hat es noch den überschüssigen Schwung der größeren Bahngeschwindigkeit vom Äquator und wird also nach Osten abgelenkt, oder in Bewegungsrichtung nach rechts.
Hochdruckgebiete zeichnen sich durch Hohen Druck in der Mitte, also strömt bei Ihnen die Luft von innen nach außen.
Bei Tiefdruckgebieten strömt die Luft umgekehrt, also von außen nach innen, aber immer noch rechts rum.
Das wärs vorläufig, eventuell kommt später nochmal n bißchen
was.
Mfg
Rainer und thx for response
Jens