Rotationsprobleme

Hallo Manni,
da Du Dich auch an mich wendest, werde ich auch nochmal was dazu sagen

Da ihr vor dem Kommentieren dessen, was ich geschrieben habe,
leider „vergeßen“ zu haben scheint zu lesen, was ich
geschrieben habe, dient eine weitere Diskussion zwischen u n
s allerhöchstens der Ergötzung der Meckerecke. Schade,
irgendwie.

Das zu lesen haben wir sicher nicht vergessen, obwohl es z.T. recht anstrengend ist. Ich gebe aber zu, daß es mir leicht passiert, daß ich mal vergesse, was Du eigentlich sagen wolltest.

Nun bitte ich euch aber, wenigstens eure eigenen Worte einmal
zu lesen/studieren:

Was meine Worte betrifft, tue ich das min. 3 mal, bevor ich es hier poste und auch min 3 mal dannach.

Ich wiederhole deinen letzten Satz:
„Wie gesagt, um einen Körper im Kreis zu drehen braucht es
keine Energie.“

Nascha, abern beten Arbeit doch schon, oder? Oder laßt ihr das
machen? Oder joggt ihr ehrlich noch selbst?

Genauer gesagt, man braucht keine Energie, um die Rotation aufrecht zu erhalten.
Bei nicht festen Körpern kann sich die Rotationsenergie verringern, bis alle Masseteilchen die gleiche Rotationsfrequenz haben. Weitere Energieänderungen sind nur durch Änderung des Trägheitsmomentes möglich, aber das haben wir eigentlich schon alles gesagt.
.

Denn frag doch mal einen Hammerwerfer!
Die zur momentanen Bewegungsrichtung tatsächlich immer
senkrecht stehende Kraft (bei der Kreisbewegung) bewirkt
infinitesima

Potenziell explosive Vorstellungen
Hallo, lieber Jörg,
du bist der einzige, der wenigstens versucht zu verstehen, jedenfalls so, wie er selbst `verstehen´ versteht.
Ich übrigens auch zunächst nur das.
Anders als in der Sprachwissenschaft (meiner anereen Leidenschaft) ist es in der Physik/Mathematik einfacdher zu sehen (und das sicher auch für dich), daß die Schwierigkeit, Gedanken und Probleme zu formulieren nicht unbedingt in der Impotenz des Diskutanten liegt.
Mir ist es noch nicht gelungen, zB die Relativitätstheorie von Enstein, bzw ja nur von den Apologeten, Erwachsenen s o zu erklären, daß ich überzeugt war, sie hätten sie „verstanden“, und das zu einer Zeit, wo ich von ihrer Gültigkeit noch überzeugt war, so vor 30 jahren.
Nur Kinder haben da vielleicht mit ihrem noch natürlicheren Zeit- und Raumgefühl weniger Probleme (zu verstehen, meinich).
Ich bin auch aus dem Alter raus, wo mich eine gesammelte Front von ignoranten „Wissenschaftlern“ zu Präzisisierungsleistungen nur anfoiern würde.
Ich könnte nun denken: „Scheiß drauf; issmir doch egal, watt die etablierte wissenscxhaftliche welt für die maximale Weisheit verbreitet.“
Aber die Idee würmelt immer mehr in mir rum, mehr noch als meine zahlentheoretischen und sprachwissenschaftlichen items, wo sich auch die gesamte etablierte Welt in Ignoranz und Schweigen badet.
Mehr als das folgende bin ich leider in diesem meinem Stadium nicht in der Lage zu liefern:

Mit meiner gespielten „Bestürzumg“ ob der Freudschen Fehlleisung: „also werden die Tage kürzer“ wollte ich euch doch nur den Eindruck vermitteln, ich wäre durch eure Bedenken überzeugt und würde unterwürfigste Abbitte anstoiern. Danke dennoch für das großherzige Drüberwegblicken, Jungs.
Der Satz von der Erhaltung der Rotationsenergie/des Drehimpulses gilt, also solcher über die kompakte Masse, streng genommen nur für absolut starre rotierende Körper, aber für solche „lockeren“, die bei Aufzwingung einer Rotation (vielleicht in einem Magnetfeld? klingt aber unwahrscheinlich) auseinanderfliegen würden natürlich nur „kollektiv“, wobei sich der anfängliche Gesamtdrehimpuls in eine Vielzahl von Einzeldrehimpulsen aufsplittert.
Da es sich ja sowieso „eigentlich“ immer um Prozesse von „Gesamtsystemen“ handelt (um schon mal diesem Einwand den Wind aus den Segeln zu nehmen), wähle ich die kosmische Konstellation zur Veranschaulichung so, daß die beiden Seiten dieses Systems extrem unterschiedlich, also das System extrem einseitig ist.
Also da ist ein reichlich großes Zentralgestirn (nicht von anfang an, es weiß ja noch nicht, daß ein kleiner Komet auf es zufliegt, aber „windschief“, d.h. „eigentlich“ an ihm vorbei.
In Wirklichkeit „wissen“ beide natürlich doch von anfang an voneinander, denn die Gravitationskraft beider aufeinander wirkt auch auf fast unendliche Entfernung,
Nur im Unendlichen ist sie gleich null. Nur: „unendlich“ gibt es nicht. Das schließliche Aufeinanderfallen sämtlicher Körper wird nur durch ihre relativ windschiefen Eigenbewegungen verhindert.
Die Potentialebenen der potentiellen Energie unterscheiden sich durch die Arbeit, die verrichtet werden muß, um von einer auf die andere zu gelangen. Also hat „dichter dran“ eine kleiner potentielle Energie als „weiter weg“. „Aufeinander“ hat natürlich 0 potentielle Energie, und „unendlich weit weg“?
Das ist zu berechnen als Integral{K®*dr} von fast 0 bis unendlich, und das ist, da K ja mit gammaM1M2/r^2 = f/r^2 abnimmt, gleich (-f/r) + Int.konstante, von fast 0 bis unendlich = 0 - (-f/fast0) = f/fast0, ist also abhängig vom „Minimalabstand“ zweier Masseneinheiten.
Ein anderer Ansatz zur Festlegung der potentiellen Energie setzt das Potential, im unendlichen = 0 (denn warum soll da was sein, wenn die beiden Massen imgrunde „nichts miteinander zu tun haben? Und der Potentialabsolutbetrag ist ja schließlich sowieso nur eine Frage der Integrationskonstante), und bei wachsender Annäherung eben zunehmend negativer, mit einem maximal negativen Wert. Das ist einerseits irngwie logischer, aber verwirrt auch zunächst nochmehr.
Wichtig ist, daß zwei Massen immer potentielle Energie aufeinander haben, wie immer ihre kinetische Energie (wegen ihrer Relativbewegung) aufeinander ist.
Ein umeinander rotierender Zwillingsstern rotiert nur bzgl des ihn umgebenden Schwere/Massenfeld um sich selbt, nicht aber für sich selbt. Für sich selbst rotiert das äußere „unendliche“ Massenfeld um es, mit im Verhältnis, also „sehr großer“ kinetischer Energie.
In meinem „einseitigen Beispiel“ fliege nun der kleine Komet aus was für einer Vorgeschichte heraus immer, auf den Riesenstwern windschief draufzu/dranvorbei. Zunächst wird er vom „Zentralstern“ beswchleunigt, und zwar in dem Maße, wie er potentielle Energie auf diesen verliert. (weil er ja „runterfällt“).
War die Windschiefe klein, so stürzt er in die Sonne; war sie groß genug, so fliegt der Komet trotz der Ablenkung an ihr im Bogen vorbei, wird aber mow abgelenkt von der Sonne, die die ganze Zeit „Arbeit am Kometen verrichtet“.
Irgendwo dazwischen liegt der Fall, daß der Komet auf eine Ellipsen/Kreisbahn um die Sonne gezwungen wird.
Ist die Gravitationskraft dadurch plötzlich aufgehoben?
Okay, der Komet fliegt jetzt auf eine Äquipotentialkurve, einer „Isograve“, orzwo.
Aber natürlich besteht immer noch die Gravitationskraft, wirkt aber hier eben als die „Zentripetalkraft“ differentiell radial und verhindert das tangentiale Wegfliegen des Kometen.
Diese „Zentripetalkraft“ wirkt also infinitesimal die tangentiale Flugbahn korrigierend, also senkrecht (radial) auf diese, aber v.a. „arbeitend“, wie meistens nur gewirkt werden kann. In unendlich vielen unendlich kleinen „Portionen“; aber klein Phi macht ja auch Mist, wie mein Prof in Kiel immer sagte vor 30 Jahren.
Wo nimmt die Sonne die Energie für diese Arbeit her?
Wären Sonne und Komet (z.B. über eine Hantel) fest miteinander verbunden, wäre die ganze Gravitationskraft nicht nötig, aber die Hantel würde langsam verschleißen.
Unsere eigene rotierende plasmatische Sonne, die muß sich ja auch ganz schön zusammenreißen, zum Glück ist die Rotation nicht zu groß! Sonst wäre sie schon längst auseinander geflogen. Natürlich nicht, denn sie ist ja wohl entstanden als rotierende gravitative Zusammenballung von intergalaktischer (?) Materie, wie ja auch vermutlich die Galaxien.
Wie ich gesehen habe, muß diese „Wolke“ Arbeit an sich selbst leisten“, damit sie nicht tangential auseinanderfliegt, und tut es gravitativ automatisch. Und woher kommt die Energie für diese Arbeit? Das heißt, wo geht sie verloren?
Die Frage, woher die gesuchte Energie genommen wird/stammt, überlasse ich aber nun doch euren achso weisen Ratschlüssen! Meine gestrige Vermutung, sie würde nur die Rotation bremsen, müßte noch näher diskutiert und ausgeführt werden, bzw, ummekehrt.
Mir wird ein wenig schwummerig um diese Zeit, auch weil ich nicht weiß, welche Kreise das angesprochene Phänomen noch ziehen kann. Ich habe die Froide an sensationellen Erkenntnissen verloren, auch weil da doch immer schließlich Loide, die „sowieso immer schon alles wußten“ schließlich die Ehre eingeheimst haben.

Ich wünsche dir mehr Geschick imm Umgang mit der agnoranten Umwelt, auch hier im Forum, habe selbst im Moment keine (Konzentrations)Kraft mehr und auch den Biss nicht, hier oder irgendwo irgendetwas „durchzuboxen“.
Ich erfroie mich an den sehr wenigen sensationellen (auch mathematischen) Dokumetationen in der Glotze, und mir gelingt es meist, dem internationalen propagandaministerium zu entgehen.
Falls du ebenfalls mathematische Vorkenntnisse hat, möchte ich dich bitte, die mathematische Dimension meiner Bauchunwohligkeiten in meinen mathematischen postings und Antworten herausblicken zu lassen.
Herzliche Grüße, manfred Jungjohann

aber frank,

luther hat mit allem gar nichts zu tun,

ich schrieb und meinte dass der drehimpuls des systems erde-mond in summe der drehimpulse der eigenrotation der erde, der eigenrotation des mondes und der rotation des systems erde-mond um den gemeinsamen massenschwerpunkt gleichbleibt. bis auf einfluesse von ausserhalb natuerlich. da spielt es keine rolle, dass wir uns alle auch um die sonne drehen. lese bitte nach, langsam frank, ganz langsam, was ich geschrieben haben :wink:

sonst mache ich mich nur wieder lustig, du weisst schon ueber wen …*g*

beste gruesse, peter

…wollte ich nur bemerken, daß wir seit Luther (oder wie
hieß der?) wissen, daß die Erde keine Scheibe ist und sich die
Sonne nicht darum dreht.
Da sich also der Mond um die Sonne dreht, die Erde auch,
drehen diese sich lediglich auf eine Schlängellinie gemeinsam
um die Sonne.
Daher ist:

der gesamtbahndrehimpuls der drei teilsysteme

erde-mond(umeinander)

leider falsch. Bitte, bitte lego, glaub wenigstens diesjenes
mir. Du kannst doch nicht der ganzen Welt erzählen wollen, daß
Newton, Einstein, … nur Schwachfug erzählten und nun noch
behaupten, daß sich Sonne, Mond und Sterne um die Erde drehen?

verdrehte Grüße
Frank

Diese „Zentripetalkraft“ wirkt also infinitesimal die
tangentiale Flugbahn korrigierend, also senkrecht (radial) auf
diese, aber v.a. „arbeitend“, wie meistens nur gewirkt werden
kann. In unendlich vielen unendlich kleinen „Portionen“; aber
klein Phi macht ja auch Mist, wie mein Prof in Kiel immer
sagte vor 30 Jahren.
Wo nimmt die Sonne die Energie für diese Arbeit her?

Bei dieser radialer Kraftwirkung wird keine Arbeit verrichtet. Das geht nur mit der tangentialen Kraftkomponente, welche in diesem Fall potentielle in kinetische Energie umwandelt und umgekehrt.

Die Frage, woher die gesuchte Energie genommen wird/stammt,
überlasse ich aber nun doch euren achso weisen Ratschlüssen!

Diese Frage wurde Dir schon mehrfach beantwortet. Bei der Rotation wird keine Arbeit verrichtet für die man irgendwelche Energie bräuchte.

PS: Es ist wäre hilfreicher, wenn Du kurz und verständlich schreiben würdest worauf Du hinaus willst, anstatt langatmige Vorträge zu halten.

PPS: Bau bitte nicht so viele "oi"s in Deie Beiträge ein. Das ist hier kein Politkforum.

Absolute Relativität oder nur relative Absolutheit
Das verblüffende scheint mir, daß nicht nur a l l e Massen im Kosmos ein „potentielles Verhältnis zu einander haben“ (da zwischen allen Gravitationskräfte wirken und man sie sich als „auseinandergearbeitet“ vorstellen kann), sondern auch ihre kinetischen Energien „irgendwie“ ja relative sind, da ihre Geschwindigkeiten relativ sind.
Unseere kinetische Gesamtenergi ergibt sich ja aus der (noch unbekannten) Gesamtbewegung im Kosmos, der auf der erde, der der Erde umme Sonne, der der Sonne in der Galaxis, der Rotation der Galaxis, ihre Bewqegung im Kosmos, der der der…scheiße hab ich schlecht geträumt…
Allerhöchstens könnte man (und wird man wohl auch) von einer „absoluten“ Geschwindigkeit gegenüber der Gesamtmasse des Kosmos sprechen, oder was meint ihr Fachleute?
Zum Verständnis der Arbeit an einem um eine Zentralmasse rotierenden „Mond“: Manche stupiden Loite meinen ja wohl, die Erde würde an einer fliegenden Gewehrkugel nicht arbeiten müssen, die fiele ja von selbst runter.
Bzw. hier kommt automatisch zusammen, was zusammen gehört.
Hat Einstein eigentlich etwas zum Aspekt z.B. der Arbeit aneinander bei einem „rotierenden“ Zwillingsstern gesagt?
Und dser Herkunft der nötigen Energie? Versangmalt sich die Rotation?
Auch die Erde hilft ja ein büschen mit, daß uns die Sonne nicht ganz wechfliecht. Zusammen mit den annderen Planeten, und dennoch mit dem noien schaffen wir das schon.
Aber da herrscht ja selten Einigkeit.
Ich wünsche allen einen schönes Wochende, meun, manni.

relatiefe Raumkrümmung (ergänzt)
Bei Entdecken der „Raumkrümmung-Diskussion“ kam mir als „mögliche Brücke“ für diese Diskussion hier:

Obwohl ich mit Einstein und seiner Relativität, v.a. aber mit den Apologeten nicht mehr sympathisiere:
Die Theorie von der massenumgebungsbedingten Raumkrümmung lieferte eine ws alle befriedigende Erklärung(svariante), insofern der Mond mit seiner Trägheit ja der relativistisch gekrümmten, also für ihn „geraden Bahn“ um die Erde folgt (?). Da hatte „die Erde aber auch schon genug Arbeit mit der Krümmung des Raumes umzu!“.
Ich frage mich aber, warum Loide, die die „Relativitätstheorie“ und die „relativistische Raumkrümmung“ sonst auswendig hoch- und runterbeten tun, diesen Aspekt hier nicht einmal angebracht haben/als für…halten.
"Ich muß mal genau lesen? Habt ihr ja alle schon längst gesagt? Ist doch gar nicht der Rede wert?
Danke, das genügt.
meun, manni

Da man ja den freien Fall eines Steines auf der/die Erde auch unter „wissenschaftlich Gebildeten“ üblicherweise auch nicht mit einer „Raumkrümmung“ erklären tut, bleibt natürlich meine Frage der Herkunft der für die Arbeit zur Auf-der-Bahn-Haltung nötigen Energie immer noch offen. Vermutlich eben führt es zu einer Gesamtverlangsamung des Systems.
Vermutlich? Ich bin leider nicht mehr auf dem laufenden; und immer abgeschreckt von Loiden, die immer sofort „alles erklären“.
Hatte ich aber in meiner Jugend auch bei Einstein nicht gelesen, den Versuch der ernsthaften Besprechung der Gravitation als „multilateraler Arbeit“ und der kinetischen Ene´rgien als „relativen Energien“.

Ich „poste übrigens solange nur noch mir selbst zu“, arbeite also alleine an der Ausarbeitung der eigentlichen Fragestellung, wie an anderer Stelle sowieso nicht „mit meinen Text diskutiert wird“.
Klar wird man das auch als Selbstgespräche deuten.
Immer nur reine Wiederholungen falscher Standpunkte als „Retourkutsche“ auf meine postings auf andere Diskutanten lesen zu müssen, tut gelinde gesagt langweilig. Einige haben sich ja auch schon klammheimlich verpißt. Ciao, ihr!
Je höher, desto platsch. Je tiver, desto gluck.

doch vielleicht noch Fragen?
you´re welcome to study further up!
meun, manni

Hallo Manni,
ich hoffe, Du hast Verständniss dafür, daß ich wegen der mir zur Verfügung stehenden endlichen (Raum)zeit nicht auf den gesamten Text eingehen kann.

du bist der einzige, der wenigstens versucht zu verstehen,

Ich glaube nicht, daß ich der einzige bin

jedenfalls so, wie er selbst `verstehen´ versteht.

naja anders geht’s wohl kaum

Mit meiner gespielten „Bestürzumg“ ob der Freudschen
Fehlleisung: „also werden die Tage kürzer“ wollte ich euch
doch nur den Eindruck vermitteln, ich wäre durch eure Bedenken
überzeugt und würde unterwürfigste Abbitte anstoiern. Danke
dennoch für das großherzige Drüberwegblicken, Jungs.

Solche Schreibfehler werden von meiner audiovisuellen Fehlerkorrektur bisweilen unbemerkt bzw. unbewußt korrigiert :smile:

Also da ist ein reichlich großes Zentralgestirn (nicht von
anfang an, es weiß ja noch nicht, daß ein kleiner Komet auf es
zufliegt, aber „windschief“, d.h. „eigentlich“ an ihm vorbei.

Wenn der Komet extrem schnell wäre, „erführe“ es der Stern erst kurz vorher, da sich ja auch die Gravitation „nur“ mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten kann.

In Wirklichkeit „wissen“ beide natürlich doch von anfang an
voneinander, denn die Gravitationskraft beider aufeinander
wirkt auch auf fast unendliche Entfernung,

Im Prinzip ja, aber sie wissen nur von der Existenz der Masse, nicht jedoch vom aktuellen (Bewegungs)Zustand.

Die Potentialebenen der potentiellen Energie unterscheiden
sich durch die Arbeit, die verrichtet werden muß, um von einer
auf die andere zu gelangen. Also hat „dichter dran“ eine
kleiner potentielle Energie als „weiter weg“.

Genau, da sagst Du es doch selbst. Also muß an einem Körper, der sich im Kreis und damit auch genau entlang einer Äquipotentiallinie bewegt keinerlei Arbeit verrichtet werden.

Ein anderer Ansatz zur Festlegung der potentiellen Energie
setzt das Potential, im unendlichen = 0

Das ist eigentlich die übliche Definition.

(denn warum soll da
was sein, wenn die beiden Massen imgrunde "nichts miteinander
zu tun haben? Und der Potentialabsolutbetrag ist ja
schließlich sowieso nur eine Frage der Integrationskonstante),
und bei wachsender Annäherung eben zunehmend negativer, mit
einem maximal negativen Wert. Das ist einerseits irngwie
logischer, aber verwirrt auch zunächst nochmehr.

Wieso verwirrend ? Sobald Du ein Niveau als Nullpotential definierst, wird die potentielle Energie positiv, wenn Du die Masse anhebst und ihr damit Hubarbeit zuführst.

Wichtig ist, daß zwei Massen immer potentielle Energie
aufeinander haben, wie immer ihre kinetische Energie (wegen
ihrer Relativbewegung) aufeinander ist.
Ein umeinander rotierender Zwillingsstern rotiert nur bzgl
des ihn umgebenden Schwere/Massenfeld um sich selbt, nicht
aber für sich selbt. Für sich selbst rotiert das äußere
„unendliche“ Massenfeld um es, mit im Verhältnis, also „sehr
großer“ kinetischer Energie.

Die Relativität von Rotation ist sicher ein Interessantes Thema; zu interessant, um es hier nebenbei zu diskutieren. Das wäre schon einen eigenen Thread wert.

In meinem „einseitigen Beispiel“ fliege nun der kleine Komet
aus was für einer Vorgeschichte heraus immer, auf den
Riesenstwern windschief draufzu/dranvorbei. Zunächst wird er
vom „Zentralstern“ beswchleunigt, und zwar in dem Maße, wie er
potentielle Energie auf diesen verliert. (weil er ja
„runterfällt“).
War die Windschiefe klein, so stürzt er in die Sonne; war sie
groß genug, so fliegt der Komet trotz der Ablenkung an ihr im
Bogen vorbei, wird aber mow abgelenkt von der Sonne, die die
ganze Zeit „Arbeit am Kometen verrichtet“.

Arbeit wird aber nur verrichtet weil und solange der Komet nicht in einer Kreisbahn und deshalb nicht genau entlang der Aquipotentiallinien des Gravitationsfeldes des Sternes fliegt.

Irgendwo dazwischen liegt der Fall, daß der Komet auf eine
Ellipsen/Kreisbahn um die Sonne gezwungen wird.
Ist die Gravitationskraft dadurch plötzlich aufgehoben?

Warum sollte sie ? Auf dem Komet, der sich im freien Fall befindet, herrscht doch sowieso immer Schwerelosigkeit; mal abgesehen von seinem eigenen sehr schwachen Gravitationsfeld.

Okay, der Komet fliegt jetzt auf eine Äquipotentialkurve,
einer „Isograve“, orzwo.

Nur im Sonderfall einer Kreisbahn.

Aber natürlich besteht immer noch die Gravitationskraft,
wirkt aber hier eben als die „Zentripetalkraft“ differentiell
radial und verhindert das tangentiale Wegfliegen des Kometen.
Diese „Zentripetalkraft“ wirkt also infinitesimal die
tangentiale Flugbahn korrigierend, also senkrecht (radial) auf
diese, aber v.a. „arbeitend“, wie meistens nur gewirkt werden
kann.

Nein, eben nicht. Arbeit ist als Skalarprodukt aus Kraft- und Wegvektor definiert. Stehen also die Vektoren genau senkrecht aufeinander, wie im Fall der Kreisbewegung, ist das Skalarprodukt nicht fast null sondern genau null !

In unendlich vielen unendlich kleinen „Portionen“; aber
klein Phi macht ja auch Mist, wie mein Prof in Kiel immer
sagte vor 30 Jahren.

Vor 30 Jahren war aber auch schon bekannt, daß es keinen Mist macht, wenn klein Phi wirklich null ist :smile:

Wo nimmt die Sonne die Energie für diese Arbeit her?

Die potentielle Energie entstammt der Masse selbst. Die Gesamtmasse eines Doppelsternes wäre also geringer als die Summe beider Einzelsternmassen, wenn diese weit voneinander entfernt sind. Der bei der Anäherung auftretende Massendefekt wird in andere Energieformen (kinetisch, Strahlung, etc.) umgewandelt.
Natürlich ist diese Energie nur einmalig verfügbar.

Wären Sonne und Komet (z.B. über eine Hantel) fest miteinander
verbunden, wäre die ganze Gravitationskraft nicht nötig, aber
die Hantel würde langsam verschleißen.

In welcher Weise sollte sie verschleißen, soweit man dafür sorgen würde, daß sie auf der Sonnenseite nicht wegschmilzt ?

Ich wünsche dir mehr Geschick imm Umgang mit der agnoranten
Umwelt, auch hier im Forum, habe selbst im Moment keine
(Konzentrations)Kraft mehr und auch den Biss nicht, hier oder
irgendwo irgendetwas „durchzuboxen“.

Kein Problem, ist doch halb so wild hier. Wenn ich da an gewisse andere Bretter denke… das hat dann wirklich nur noch Unterhaltungswert :smile:

Jörg

‚Hi‘, and lou
Hallo, Jörg!
Ich hoffe du hast aus denselben Gründen auch Verständnis, daß ich nun hier zum letzten Mal meine massive Energie „opfere“, um mich danach doch aus diesem ?rädd zu verschiedappeln.
Nun gebe ich aber langsam den Weg für halsstarrige Antibelehrwilligkeit hier frei. Obwohl ich mich von dir, ohne
deine Absicht in meiner doch noch irgendwo vorhandenen „wissenschaftlichen Seriosität“ und meinem Minimum an Verständnisfähigkeit beleidigt fühle.
Kurz: du hälst mich also auch für dumm. Nee, kein Dementi: du sich zeigen mir derart!
Warum versuchst du mich nicht zu versichern, daß 1+1=2?

Du schreibst aber diesmal zum Glück für jeden offensichtlich „kommentierbar“:

„Nein, eben nicht. Arbeit ist als Skalarprodukt aus Kraft- und Wegvektor definiert. Stehen also die Vektoren genau senkrecht aufeinander, wie im Fall der Kreisbewegung, ist das Skalarprodukt nicht fast null sondern genau null !“

Eben, man kanns auch wissenschaftlich ausdrücken, „Arbeit ist als Skalarprodukt aus Kraft- und Wegvektor definiert“ Und in der Kreisbewegung ist die radiale Kraft tatsächlich kolinear mit der „Zentripetalbeschleunigung“ (oder wie man dasso nennt), mit derjenigen Beschleunigung, die den „eigentlich geradeaus wegfliegenden Kometen“ auf die Kreis/Ellipsenbahn z w i n g t!!!
Du aber unterstellst mir deinen vielleicht eigenen Irrtum (?), daß ich denken würde, daß die wenn überhaupt eine den Kometen auf der Kreisbahn haltende Kraft in Flugrichtung des Kometen gerichtet sei.
Noch einmal: Der Komet fliegt nicht „freiwillig“ auf der Bahn um die Erde, sondern weil er von der gegenseitigen Gravitation dazu gezwungen wird.
(Wegen der gegebenen Größenverhältnisse kann man es so einseitig betrachten)

Ich will hier mit einem kurzen Abriß des mathematischen Apparats abschließen (und werde das Problem alleine weiterreflektieren), (einfache Kreisbewegung angenommen)
dW = F*ds, ds ergibt sich aus der Abweichung der Kreis- von der Tangentialbewegung und steht senkrecht auf dieser und steht im Idealfall des Kreises in einem konstanten Verhältnis f zu dt. F im Idealfall auch konstant (gleichbleibende Entfernung).
Also dann dW = F*f*dt Also W = f*Int{F*dt}, und natürlich kann mans auch so ausdrücken: die Leistung ist konstant. Wie sich das in der Natur (also den Ellipsenbahnewwn) verhält, weiß ich nicht, aber ich nehme an, die aufgebrachte Leistung ist auch da konstant
(wegen des Keplerschen Gesetzes bzgl der „überstrichenen Flächen“)

Du magst immer noch deinen Standort behalten wollen, ich habe jedenfalls nicht immer nur meine alten Argumente wiederholt, sondern wie du wohl gesehen hast, weiterentwickelt.

„Genau, da sagst Du es doch selbst. Also muß an einem Körper, der sich im Kreis und damit auch genau entlang einer Äquipotentiallinie bewegt keinerlei Arbeit verrichtet werden.“

Naja, wenn ers denn freiwillig tut! Hast ja recht, er kann jaman nicht weg! Dahin wo seine momentane Bewegung grade hinzeigt. Dabei will er doch eigentlich auch „zu seiner Einheit“ (ohne Humor könnte ich dieses schlaue Gefasele nicht ertragen!). Stell dir mal vor, da schaltet einer die (wahrscheinlich doch noch nicht rein Computeranimierte) Erde aus. Was macht dann der arme Komet? Bibberbibber. So kalt im Raum, ohne die warmherzige Erde.
Auch eine Kanonenkugel fällt ja nicht weil die Erde an ihrer Bahn arbeitet, sondern, weil sie natürlich nur „von ihrer bahne dazu gezwungen wird“. Logisch!
Denn, wie konnte ich übersehen: die Erde zieht ja nicht aus bösem Willen, sondern weil sie mal muß!

Das einzige, wo ich von dir als ernsthaft betrachtet angesehen fühle (!!!), ist dein Gabe an uns:
„Die potentielle Energie entstammt der Masse selbst. Die
Gesamtmasse eines Doppelsternes wäre also geringer als die Summe beider Einzelsternmassen, wenn diese weit voneinander entfernt sind. Der bei der Anäherung auftretende Massendefekt wird in andere Energieformen (kinetisch, Strahlung, etc.) umgewandelt.
Natürlich ist diese Energie nur einmalig verfügbar.“
Danke für diesen Aspekt. Sehr beeindruckend, Jörg!

Da isscha aber vielleicht bei immer weiterer Expansion des Universums die Gesamt-Einzelmasse nahzu wechgezaubert.
Wenn das der wie heißternoch amerik. Illusionist wüßte!

Also (mit dennoch persönlichen herzlichen Grüßen) ciao, and „aloff“ this thread.

Manfred Jungjohann, Bremen, Oiropa

Hallo, Jörg!
Ich hoffe du hast aus denselben Gründen auch Verständnis, daß
ich nun hier zum letzten Mal meine massive Energie „opfere“,

Ein bischen weniger wäre hier bestimmt mehr.

Obwohl ich mich von dir, ohne
deine Absicht in meiner doch noch irgendwo vorhandenen
„wissenschaftlichen Seriosität“ und meinem Minimum an
Verständnisfähigkeit beleidigt fühle.
Kurz: du hälst mich also auch für dumm. Nee, kein Dementi: du
sich zeigen mir derart!

was erwartest Du, wenn Du gesicherte Erkenntnisse in Frage stellst ? Zustimmung ? Spott ? Oder den Versuch einer Erklärung ?

Warum versuchst du mich nicht zu versichern, daß 1+1=2?

Weil Du es vermutlich noch nicht bezweifelt hast. Oder doch ?

Du schreibst aber diesmal zum Glück für jeden offensichtlich
„kommentierbar“:

das tue ich immer. Das ist schließlich ein öffentliches Forum.

Du aber unterstellst mir deinen vielleicht eigenen Irrtum
(?), daß ich denken würde, daß die wenn überhaupt eine den
Kometen auf der Kreisbahn haltende Kraft in Flugrichtung des
Kometen gerichtet sei.

Genau das wäre aber die Voraussetzung für die Verrichtung von Arbeit auf einer Kreisbahn und das hast Du doch behauptet.

Noch einmal: Der Komet fliegt nicht „freiwillig“ auf der Bahn
um die Erde, sondern weil er von der gegenseitigen Gravitation
dazu gezwungen wird.
(Wegen der gegebenen Größenverhältnisse kann man es so
einseitig betrachten)

Ich will hier mit einem kurzen Abriß des mathematischen
Apparats abschließen (und werde das Problem alleine
weiterreflektieren), (einfache Kreisbewegung angenommen)
dW = F*ds, ds ergibt sich aus der Abweichung der Kreis-
von der Tangentialbewegung und steht senkrecht auf dieser

Mal davon abgesehen, daß es diese Abweichung nicht gibt und ds immer null ist, meinst Du, daß man die Masse immer kurz freilässt, bis sie sich um ds von der Kreisbahn entfernt hat, um sie anschließend wieder mit Kraftaufwand um ds auf die Kreisbahn zurückzuziehen ?
Auch dann wäre Dein Ansatz falsch. Zwar bräuchte man ständig Energie, um die Masse wieder auf die Kreisbahn zurückzuholen. Bei der Abweichung der Masse von der Kreisbahn auf die Tangentialbahn wird aber genau diese Energie vorher frei, indem die Masse vom Drehpunkt weg beschleunigt wird. Würde man die Masse mit einem Gummiband wieder einfangen, würde die fliehende Masse das Gummiband zunächst spannen, bevor die Flucht gestoppt ist. Im gespannten Gummiband ist dann genau die Energie gespeichert, die nötig ist, die Masse wieder auf die Kreisbahn zurückzubringen. Auch wenn Du dieses Wechselspiel in infinitesimal kleine Portionen zerlegst und Aufintegrierst, bekommst Du immer null Arbeit.

Du magst immer noch deinen Standort behalten wollen, ich habe
jedenfalls nicht immer nur meine alten Argumente wiederholt,
sondern wie du wohl gesehen hast, weiterentwickelt.

Na gut ich habe trotz aller Verständigungsprobleme versucht, Dir zu folgen, komme aber nach wie vor zu dem Ergebnis, daß Du auf dem Holzweg bist.

Jörg

ds ergibt sich aus der Abweichung der Kreis-
von der Tangentialbewegung und steht senkrecht auf dieser

Das ist falsch. Richtig ist:

ds = v*dt

und jetzt rate mal, in welche Richtung v zeigt.