Hallo Manni,
ich hoffe, Du hast Verständniss dafür, daß ich wegen der mir zur Verfügung stehenden endlichen (Raum)zeit nicht auf den gesamten Text eingehen kann.
du bist der einzige, der wenigstens versucht zu verstehen,
Ich glaube nicht, daß ich der einzige bin
jedenfalls so, wie er selbst `verstehen´ versteht.
naja anders geht’s wohl kaum
Mit meiner gespielten „Bestürzumg“ ob der Freudschen
Fehlleisung: „also werden die Tage kürzer“ wollte ich euch
doch nur den Eindruck vermitteln, ich wäre durch eure Bedenken
überzeugt und würde unterwürfigste Abbitte anstoiern. Danke
dennoch für das großherzige Drüberwegblicken, Jungs.
Solche Schreibfehler werden von meiner audiovisuellen Fehlerkorrektur bisweilen unbemerkt bzw. unbewußt korrigiert 
Also da ist ein reichlich großes Zentralgestirn (nicht von
anfang an, es weiß ja noch nicht, daß ein kleiner Komet auf es
zufliegt, aber „windschief“, d.h. „eigentlich“ an ihm vorbei.
Wenn der Komet extrem schnell wäre, „erführe“ es der Stern erst kurz vorher, da sich ja auch die Gravitation „nur“ mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten kann.
In Wirklichkeit „wissen“ beide natürlich doch von anfang an
voneinander, denn die Gravitationskraft beider aufeinander
wirkt auch auf fast unendliche Entfernung,
Im Prinzip ja, aber sie wissen nur von der Existenz der Masse, nicht jedoch vom aktuellen (Bewegungs)Zustand.
Die Potentialebenen der potentiellen Energie unterscheiden
sich durch die Arbeit, die verrichtet werden muß, um von einer
auf die andere zu gelangen. Also hat „dichter dran“ eine
kleiner potentielle Energie als „weiter weg“.
Genau, da sagst Du es doch selbst. Also muß an einem Körper, der sich im Kreis und damit auch genau entlang einer Äquipotentiallinie bewegt keinerlei Arbeit verrichtet werden.
Ein anderer Ansatz zur Festlegung der potentiellen Energie
setzt das Potential, im unendlichen = 0
Das ist eigentlich die übliche Definition.
(denn warum soll da
was sein, wenn die beiden Massen imgrunde "nichts miteinander
zu tun haben? Und der Potentialabsolutbetrag ist ja
schließlich sowieso nur eine Frage der Integrationskonstante),
und bei wachsender Annäherung eben zunehmend negativer, mit
einem maximal negativen Wert. Das ist einerseits irngwie
logischer, aber verwirrt auch zunächst nochmehr.
Wieso verwirrend ? Sobald Du ein Niveau als Nullpotential definierst, wird die potentielle Energie positiv, wenn Du die Masse anhebst und ihr damit Hubarbeit zuführst.
Wichtig ist, daß zwei Massen immer potentielle Energie
aufeinander haben, wie immer ihre kinetische Energie (wegen
ihrer Relativbewegung) aufeinander ist.
Ein umeinander rotierender Zwillingsstern rotiert nur bzgl
des ihn umgebenden Schwere/Massenfeld um sich selbt, nicht
aber für sich selbt. Für sich selbst rotiert das äußere
„unendliche“ Massenfeld um es, mit im Verhältnis, also „sehr
großer“ kinetischer Energie.
Die Relativität von Rotation ist sicher ein Interessantes Thema; zu interessant, um es hier nebenbei zu diskutieren. Das wäre schon einen eigenen Thread wert.
In meinem „einseitigen Beispiel“ fliege nun der kleine Komet
aus was für einer Vorgeschichte heraus immer, auf den
Riesenstwern windschief draufzu/dranvorbei. Zunächst wird er
vom „Zentralstern“ beswchleunigt, und zwar in dem Maße, wie er
potentielle Energie auf diesen verliert. (weil er ja
„runterfällt“).
War die Windschiefe klein, so stürzt er in die Sonne; war sie
groß genug, so fliegt der Komet trotz der Ablenkung an ihr im
Bogen vorbei, wird aber mow abgelenkt von der Sonne, die die
ganze Zeit „Arbeit am Kometen verrichtet“.
Arbeit wird aber nur verrichtet weil und solange der Komet nicht in einer Kreisbahn und deshalb nicht genau entlang der Aquipotentiallinien des Gravitationsfeldes des Sternes fliegt.
Irgendwo dazwischen liegt der Fall, daß der Komet auf eine
Ellipsen/Kreisbahn um die Sonne gezwungen wird.
Ist die Gravitationskraft dadurch plötzlich aufgehoben?
Warum sollte sie ? Auf dem Komet, der sich im freien Fall befindet, herrscht doch sowieso immer Schwerelosigkeit; mal abgesehen von seinem eigenen sehr schwachen Gravitationsfeld.
Okay, der Komet fliegt jetzt auf eine Äquipotentialkurve,
einer „Isograve“, orzwo.
Nur im Sonderfall einer Kreisbahn.
Aber natürlich besteht immer noch die Gravitationskraft,
wirkt aber hier eben als die „Zentripetalkraft“ differentiell
radial und verhindert das tangentiale Wegfliegen des Kometen.
Diese „Zentripetalkraft“ wirkt also infinitesimal die
tangentiale Flugbahn korrigierend, also senkrecht (radial) auf
diese, aber v.a. „arbeitend“, wie meistens nur gewirkt werden
kann.
Nein, eben nicht. Arbeit ist als Skalarprodukt aus Kraft- und Wegvektor definiert. Stehen also die Vektoren genau senkrecht aufeinander, wie im Fall der Kreisbewegung, ist das Skalarprodukt nicht fast null sondern genau null !
In unendlich vielen unendlich kleinen „Portionen“; aber
klein Phi macht ja auch Mist, wie mein Prof in Kiel immer
sagte vor 30 Jahren.
Vor 30 Jahren war aber auch schon bekannt, daß es keinen Mist macht, wenn klein Phi wirklich null ist 
Wo nimmt die Sonne die Energie für diese Arbeit her?
Die potentielle Energie entstammt der Masse selbst. Die Gesamtmasse eines Doppelsternes wäre also geringer als die Summe beider Einzelsternmassen, wenn diese weit voneinander entfernt sind. Der bei der Anäherung auftretende Massendefekt wird in andere Energieformen (kinetisch, Strahlung, etc.) umgewandelt.
Natürlich ist diese Energie nur einmalig verfügbar.
Wären Sonne und Komet (z.B. über eine Hantel) fest miteinander
verbunden, wäre die ganze Gravitationskraft nicht nötig, aber
die Hantel würde langsam verschleißen.
In welcher Weise sollte sie verschleißen, soweit man dafür sorgen würde, daß sie auf der Sonnenseite nicht wegschmilzt ?
Ich wünsche dir mehr Geschick imm Umgang mit der agnoranten
Umwelt, auch hier im Forum, habe selbst im Moment keine
(Konzentrations)Kraft mehr und auch den Biss nicht, hier oder
irgendwo irgendetwas „durchzuboxen“.
Kein Problem, ist doch halb so wild hier. Wenn ich da an gewisse andere Bretter denke… das hat dann wirklich nur noch Unterhaltungswert 
Jörg