Rotationsprobleme

Hallo, Kosmos!

In der Doku im ZDF gestern wurde einmal mehr (zurecht) behauptet, der „Mond hemmt die Rotation der Erde“ (insofern die Tage also immer kürzer werden).
Ist es (aber) nicht so, daß jeder nicht kompakte rotierende Körper auch ohne „äußeren“ Einfluß allmählich immer langsamer rotiert, alleine, weil ja die „losen Außenschichten“ dauernd zentripetal beschleunigt (oder besser: am tangential Wegfliegen gehindert) werden auf Kosten der Gesamtrotationsenergie?
Letzteres habe ich sehr schlecht formuliert, zugegeben.
(u.a. Phänomen Ebbe&Flut aufgrund der „zurückgehaltenen bzw, gegenüber, zentrifugal wegstrebenden, also rotationsträgeren Wasserschichten“ bei Erde-Mond)
Das hieße, daß auch und vor allem (wegen ihrer „Flüssigkeit“) die Rotation der Sonne „sich selbst“ bremst. (Wobei dieser Effekt durch die Atomkraftwerk-Natur der Sonne zumindest beeinflußt wird)
Achtung, Rechthaber: Natürlich weiß ich, daß die Sonne nicht „flüssig“ ist, sondern physikalisch eher ein „Plasma“, aber eben nicht kompakt wie es viellicht ein „Neutronenstein“ wäre und ein Neutron allein ist (?).
Eine Billardkugel würde sich frei im (absolut leeren) Weltenraum (fast) unendlich lange drehen.
Aber die ist ja nicht wirklich kompakt´ und der ist ja nicht wirklich "leer" ("kosmischer Staub" und auch einstürze...äh, kollidierende Kometen/Planeten/Sterne/Galaxien, usw.usw.usw.). Also ist der Mond gar nicht "alleine schuld", genausowenig wie es der Mensch (allein) ist am Schmelzen der Polkappen und am Aussterben der Dinos. Hätten die Eiszeitmenschen nicht geraucht, dann hätten sie auch nicht so frieren müssen! Zum Glück hatten sie ja nicht auch noch Verbrennungsmototen! Aber genauso gerne, wie wir immer jede persönliche Schuld´ von uns weisen, gestehen wir ja auch immer gerne kosmischen Phänomenen (kollektive, bzw. anderer Leute´) Schuld zu. "Wenn wir nur noch besser opfern, dann...." Nieder mit der Opferei! Komm wieder runter, Jesus!!! Tscha, wenn sich der Jude nur nicht von unseren Menschenopfern arrogant ausgeschlossen hätte! Hat der Jude´ wirklich?

GUTER MOND, DU GEHST SO STILLE…

meint, moin, manni
(Manfred Jungjohann, with `cosmotic pressions´)

Absolut starr
ist in diesem Zusammenhang ein besserer Begriff statt „kompakt“.
Wobei: „absolut starr“? Gibt es denn "starrerer?
Das „absolut starr“ übertüncht also nur eine Unmöglichkeit.
In der Wirklichkeit der materiellen Welt führt jede Rotation bei „unendlicher“ Beschleunigung zur „Explosion“.
Bei dieser Gelegenheit: Ist eine Rotation mit die Lichtgeschwindigkeit übersteigenden (lokalen Bahn)Geschwindigkeit vorstellbar?

moin, manni

Hallo Manni,

Ist es (aber) nicht so, daß jeder nicht kompakte rotierende
Körper auch ohne „äußeren“ Einfluß allmählich immer langsamer
rotiert, alleine, weil ja die „losen Außenschichten“ dauernd
zentripetal beschleunigt (oder besser: am tangential
Wegfliegen gehindert) werden auf Kosten der
Gesamtrotationsenergie?

Nein, solange sich auf der Erde nichts verformt, bleibt die Rotationsenergie konstant, da die Fliehkräfte genau senkrecht auf den Geschwindigkeitsvektoren aller Masseteilchen stehen. Unabhängig davon bleibt auch der Drehimpuls konstant.

Letzteres habe ich sehr schlecht formuliert, zugegeben.
(u.a. Phänomen Ebbe&Flut aufgrund der „zurückgehaltenen bzw,
gegenüber, zentrifugal wegstrebenden, also rotationsträgeren
Wasserschichten“ bei Erde-Mond)

Nein, die Gezeiten enstehen dadurch, daß sich die Erde unter dem Einfluß der Gravitation des Mondes und der Sonne geringfügig verformt. Die Flutwellen bilden sich erst durch die Drehung der Erde, die sich sozusagen unter der Verformung wegdreht.

Wir haben dieses Thema schon desöfteren ausführlich diskutiert, z.B. hier: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Das hieße, daß auch und vor allem (wegen ihrer „Flüssigkeit“)
die Rotation der Sonne „sich selbst“ bremst. (Wobei dieser
Effekt durch die Atomkraftwerk-Natur der Sonne zumindest
beeinflußt wird)

innere Reibung kann nur solange die Rotationsenergie verändern, bis alle Masseteilchen die gleiche Umlaufgeschwindigkeit haben. Dannach ändert sich nix mehr.
Die Rotationsenergie kann sich nur ändern, wenn sich das Trägheitsmoment verändert. Sie könnte sich z.B. verringern, wenn sich die Sonne zu einem roten Riesen aufblähen würde. Umgekehrt könnte sie sich erhöhen, wenn sie zu einem weisen Zwerg schrumpfen würde. Der Drehimpuls bliebe aber auch dann konstant, wenn man mal den permanenten Masseverlust vernachlässigt.

Jörg

moderate Rotationen
Hallo Jörg, du schreibst, und ich kommentiere:

Ist es (aber) nicht so, daß jeder nicht kompakte rotierende Körper auch ohne „äußeren“ Einfluß allmählich immer langsamer rotiert, alleine, weil ja die „losen Außenschichten“ dauernd zentripetal beschleunigt (oder besser: am tangential Wegfliegen gehindert) werden auf Kosten der Gesamtrotationsenergie?::

Nein, solange sich auf der Erde nichts verformt, bleibt die Rotationsenergie konstant, da die Fliehkräfte genau senkrecht auf den Geschwindigkeitsvektoren aller Masseteilchen stehen.

Unabhängig davon bleibt auch der Drehimpuls konstant.:

MEIN KOMMENTAR: Daher leistet doch aber der „Gesamtkörper“ dauernd Arbeit an den tangential wegfliegen „wollenden“ „Außenschichten“. Und wo kommt die Energie dafür her?
Außerdem sprichst du unten selbst von Verformungen auf der Erde. (z.B. Wasserberge)

Letzteres habe ich sehr schlecht formuliert, zugegeben.

(u.a. Phänomen Ebbe&Flut aufgrund der „zurückgehaltenen bzw, gegenüber, zentrifugal wegstrebenden, also rotationsträgeren Wasserschichten“ bei Erde-Mond)::

Nein, die Gezeiten enstehen dadurch, daß sich die Erde unter dem Einfluß der Gravitation des Mondes und der Sonne geringfügig verformt. Die Flutwellen bilden sich erst durch die Drehung der Erde, die sich sozusagen unter der Verformung wegdreht.:

KOMMENTAR: Schon wieder erstmal „Nein“.
Wieso „nein“? Da die Wassermassen von Mond und Sonne gerade wegen der Nichtstarrheit der Gesamterde „eigens“ angezogen/hoben werden (und sich die Erde „unterdurchdreht“), kann man doch auch sagen, „sie werden (relativ zur Erddrehung) von M&S zurückgehalten“.
Laß dich mal auffem Karusell von außen festhalten!
Ich sagte ja nicht, Ebbe&Flut wären bedingt durch die Erddrehung (also zentrifugale Kräfte) allein, denn es drehen sich ja tatsächlich auch die Wasserberge nach Milliarden von Jahren der Eigenrotation f a s t ganz unverzögert mit, bzw. werden von den Landmassen „herumgeschoben“. Auch ein anfängliches Hin- und herschwappen" hat sich aber wohl auch ziemlich abgeflaut/gedämpft, inzwischen.
Das ist aber eine Frage letztlich der Umstände der Entstehung der Erde. Und die kann man ja heutzutage auch schon auswendig lernen, so problembereinigt ist sie zu jedermann´s leichterem Verständnis gemacht worden.

Wir haben dieses Thema schon desöfteren ausführlich diskutiert, z.B. hier:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…:

KOMMENTAR: mir scheinen e i n i g e der desöfteren ausführlichen Diskussionen wieder aufgenommen werden zu müssen.
Und außerdem: Gibt eine erneute Aufnahme immer auch noie Aspekte der Sache zum Vorschein? Also, was soll der Geiz?

Das hieße, daß auch und vor allem (wegen ihrer „Flüssigkeit“) die Rotation der Sonne „sich selbst“ bremst. (Wobei dieser Effekt durch die Atomkraftwerk-Natur der Sonne zumindest beeinflußt wird)::

innere Reibung kann nur solange die Rotationsenergie verändern, bis alle Masseteilchen die gleiche Umlaufgeschwindigkeit haben.

Dannach ändert sich nix mehr.:

KOMMENTAR:
So, „Danach“ also. Nach im Prinzip „unendlich langer Zeit“.
Außerdem sprach ich die „innere Reibung“ gar nicht an, sondern die Arbeit in der Verhinderung der zentrifugenformbedingten endgültigen Los/Auseinander"reibung".

Mir fällt aber nicht das erstemal auf, daß es offensichtlich eine Leidenschaft hier zu sein scheint, aufkommende echte Fragen ohne eigenes Bedenken erstmal sofort zu „erledigen“. Und denn wird sich von den Moderatoren gewundert über den aggressiven tonfall im Forum.
Da lauft euch schon mal warm, denn ich habe noch ne ganze Menge „auf Lager“ und bin da auch sehr kreativ in deren Neuschaffung.

Die Rotationsenergie kann sich nur ändern, wenn sich das

Trägheitsmoment verändert. Sie könnte sich z.B. verringern, wenn sich die Sonne zu einem roten Riesen aufblähen würde. Umgekehrt könnte sie sich erhöhen, wenn sie zu einem weisen Zwerg schrumpfen würde. Der Drehimpuls bliebe aber auch dann konstant, wenn man mal den permanenten Masseverlust vernachlässigt.:

KOMMENTAR: Du meinst sicherlich (in deinem Sinne, nicht in meinem) die Rotationsgeschwindigkeit, nicht die Rotationsenergie.
Oder habe ich dasa doch falsch verstanden?

Wegen deiner von mir als sehr schmerzlich empfundenen Ohrfeige hier von mir keine „herzlichen“, auch nur Grüße,
moin, manni

relativistisch moderater
Du schriebst:

„Wir haben dieses Thema schon desöfteren ausführlich diskutiert, z.B. hier:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Also schloß ich auf „Moderator“.
Vielleicht irrte ich mich dadrin, aber mir sind nicht alle Moderatoren bekannt, und v.a. nicht alle als „Rosinenpuper“.
Und wer aber ist „wir“? Ist das nicht der erwähnze „pluralis diminuatis“ (oder so ähnlich; bin nur MinimalLateiner)

Ich bin zunehmend begesistert über rühmliche vereinzelte lebendige Moderation.
grüße, moin, manni

Hallo Dilda, na dann kommentiere ich auch mal:

Nein, solange sich auf der Erde nichts verformt, bleibt die

Rotationsenergie konstant, da die Fliehkräfte genau senkrecht
auf den Geschwindigkeitsvektoren aller Masseteilchen stehen.

Unabhängig davon bleibt auch der Drehimpuls konstant.:

MEIN KOMMENTAR: Daher leistet doch aber der „Gesamtkörper“
dauernd Arbeit an den tangential wegfliegen „wollenden“
„Außenschichten“. Und wo kommt die Energie dafür her?

Jörg hat es zwar schon gesagt, aber vielleicht, hilft dir etwas
mehr ausführlichkeit:
Dieses „tangential-wegfliegen-wollen“ wird ja durch die
Zentripedalkraft verhindert. Diese ist aber radial nach innen
gerichtet, steht damit senkrecht zur Bewegungsbahn, damit ist
die dabei verreichtete Arbeit Null.

Das hieße, daß auch und vor allem (wegen ihrer

„Flüssigkeit“) die Rotation der Sonne „sich selbst“ bremst.
(Wobei dieser Effekt durch die Atomkraftwerk-Natur der Sonne
zumindest beeinflußt wird)::

innere Reibung kann nur solange die Rotationsenergie

verändern, bis alle Masseteilchen die gleiche
Umlaufgeschwindigkeit haben.

Dannach ändert sich nix mehr.:

KOMMENTAR:
So, „Danach“ also. Nach im Prinzip „unendlich langer Zeit“.
Außerdem sprach ich die „innere Reibung“ gar nicht an, sondern
die Arbeit in der Verhinderung der zentrifugenformbedingten
endgültigen Los/Auseinander"reibung".

Wie gesagt, um einen Körper im Kreis zu drehen braucht es keine
Energie.

Mir fällt aber nicht das erstemal auf, daß es offensichtlich
eine Leidenschaft hier zu sein scheint, aufkommende echte
Fragen ohne eigenes Bedenken erstmal sofort zu „erledigen“.

Naja und mir fällt auf, das manche Fragen immer wieder kehren,
so wie Ebbe und Flut. Und wenn man so wie Jörg z.B. die Sache
mit den Gezeiten schon 1000mal erklärt hat, werden sie halt
beim 1001mal sofort „erledigt“. Das kannst du echt niemandem
zum Vorwurf machen.

Da lauft euch schon mal warm, denn ich habe noch ne ganze
Menge „auf Lager“ und bin da auch sehr kreativ in deren
Neuschaffung.

Nur zu, aber wundere dich dann bitte nicht, dass deine Fragen
sofort „erledigt“ werden.

Die Rotationsenergie kann sich nur ändern, wenn sich das

Trägheitsmoment verändert. Sie könnte sich z.B. verringern,
wenn sich die Sonne zu einem roten Riesen aufblähen würde.
Umgekehrt könnte sie sich erhöhen, wenn sie zu einem weisen
Zwerg schrumpfen würde. Der Drehimpuls bliebe aber auch dann
konstant, wenn man mal den permanenten Masseverlust
vernachlässigt.:

KOMMENTAR: Du meinst sicherlich (in deinem Sinne, nicht in
meinem) die Rotationsgeschwindigkeit, nicht die
Rotationsenergie.
Oder habe ich dasa doch falsch verstanden?

Eigentlich ändert sich beides:
L:smiley:rehimpuls
w:Rotationsfrequenz
I:Trägheitsmoment
Der Drehimpuls ist: L=I*w w=L/I
und die Rotationsenerge ist: E=1/2Iw²=1/2L²/I

und daraus sieht man, dass bei einer Vergröerung von I, sowohl
die Rotationsfrequenz als auch die Rotatiosnenergie abnimmt.

Wegen deiner von mir als sehr schmerzlich empfundenen Ohrfeige
hier von mir keine „herzlichen“, auch nur Grüße,
moin, manni

Ach, hab dich nicht so; wir meinen es ja nicht bös :wink:
Gruß
Oliver

Es gilt der Satz der Drehimpulserhaltung. Tut man etwas in eine „Kiste“ hinein (ein abgeschlossenes System), dann bleibt der Drehimpuls in der Kiste für alle Zeiten erhalten. Der Mond bremst die Erde, daher werden die Tage allmählich länger. Also verliert die Erde Drehimpuls - allerdings nicht einfach so, sondern der Mond übernimmt ihn - deshalb wandert er von der Erde weg.

Gruß
Moriarty

Commode Rationen
Hallo, Oliver&Jörg!
Da ihr vor dem Kommentieren dessen, was ich geschrieben habe, leider „vergeßen“ zu haben scheint zu lesen, was ich geschrieben habe, dient eine weitere Diskussion zwischen u n s allerhöchstens der Ergötzung der Meckerecke. Schade, irgendwie.

Nun bitte ich euch aber, wenigstens eure eigenen Worte einmal zu lesen/studieren:

Naja Jörg hat es zwar schon gesagt, aber vielleicht, hilft dir

etwas mehr ausführlichkeit:
Dieses „tangential-wegfliegen-wollen“ wird ja durch die
Zentripedalkraft verhindert. Diese ist aber radial nach innen
gerichtet, steht damit senkrecht zur Bewegungsbahn, damit ist
die dabei verreichtete Arbeit Null.
Wie gesagt, um einen Körper im Kreis zu drehen braucht es
keine Energie."

Ich wiederhole deinen letzten Satz:
„Wie gesagt, um einen Körper im Kreis zu drehen braucht es
keine Energie.“

Nascha, abern beten Arbeit doch schon, oder? Oder laßt ihr das machen? Oder joggt ihr ehrlich noch selbst?

Denn frag doch mal einen Hammerwerfer!
Die zur momentanen Bewegungsrichtung tatsächlich immer senkrecht stehende Kraft (bei der Kreisbewegung) bewirkt infinitesima

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hallo dilda

Bei dieser Gelegenheit: Ist eine Rotation mit die
Lichtgeschwindigkeit übersteigenden (lokalen
Bahn)Geschwindigkeit vorstellbar?

nein, auch wenn du einen ausleger in form eines turmes an der erde anbringst der hoehe von 4 mal 10 hoch 12 meter

c = u = 2 * Pi * R / T.
T 86400 sekunden ein tag
R hoehe ueber erdzentrum = 4*1012 m

wuerdest du viel mehr energie brauchen fuer die rotationsenergie denn klassisch, du bringst die energie einfach nicht auf dafuer. also keine lichtgeschwindigkeit zu erreichen. no way. zumal aber das ist akademisch, kein stahl dies halten wuerde.

beste gruesse, peter

hallo dilda,

In der Doku im ZDF gestern wurde einmal mehr (zurecht)
behauptet, der „Mond hemmt die Rotation der Erde“ (insofern
die Tage also immer kürzer werden).

die tage werden laenger und der abstand mond-erde wird groesser, weil rotationsenergie durch reibungskraefte innerhalb der erde oder innerhalb des mondes dissipiert werden durch die staendige richtungswechsel der graviwirkung auf dichteunterschiede in den koerpern. weswegen der jupitermond immer noch kochend heiss vulkanisch ist statt schon laengst ausgekuehlt zu sein.

der gesamtbahndrehimpuls der drei teilsysteme erde(eigenrotation), mond(eigenrotation), erde-mond(umeinander) bleibt hingegen immer gleich. da aendern auch wabbelige koerper nichts.

Ist es (aber) nicht so, daß jeder nicht kompakte rotierende
Körper auch ohne „äußeren“ Einfluß allmählich immer langsamer
rotiert, alleine, weil ja die „losen Außenschichten“ dauernd
zentripetal beschleunigt (oder besser: am tangential
Wegfliegen gehindert) werden auf Kosten der
Gesamtrotationsenergie?

nein. siehe oben. es sei denn, er zieht sich zusammen wie ein eiskunstlaeufer bei einer pirouette oder teile seiner verschiedenen schichten aendern kontraer zueinander die rotationsgeschwindigkeit(so geschehen um "milli"sekunden(keinen zahlenwert zur hand jetzt) beim letzten grossen klimaphaenomen El Nino, als die atmosphaere mehr nach osten rauschte denn sonst, die tage waren eine winzige kleinigkeit dadurch laenger.

Letzteres habe ich sehr schlecht formuliert, zugegeben.
(u.a. Phänomen Ebbe&Flut aufgrund der „zurückgehaltenen bzw,
gegenüber, zentrifugal wegstrebenden, also rotationsträgeren
Wasserschichten“ bei Erde-Mond)

nein da glaube mal den vorherigen diskussionen, joerg hat es bereits verlinkt. ist eine komplizierte kiste.

Das hieße, daß auch und vor allem (wegen ihrer „Flüssigkeit“)
die Rotation der Sonne „sich selbst“ bremst. (Wobei dieser
Effekt durch die Atomkraftwerk-Natur der Sonne zumindest
beeinflußt wird)

nein die bremst sich nicht selbst weil sie quasi „fluessig“ statt star ist. wie oben. ihr drehimpuls geht durch ihre eigenrotation alleine nicht verloren.

Aber genauso gerne, wie wir immer jede persönliche Schuld´ von :uns weisen, gestehen wir ja auch immer gerne kosmischen :stuck_out_tongue:hänomenen (kollektive, bzw. anderer Leute´) Schuld zu.
„Wenn wir nur noch besser opfern, dann…“
Nieder mit der Opferei! Komm wieder runter, Jesus!!!
Tscha, wenn sich der Jude nur nicht von unseren Menschenopfern :arrogant ausgeschlossen hätte!
Hat `der Jude´ wirklich?

Lol! wie ist denn der humoristische offtopic-einwand zu JvN zu verstehen? *g*

viele gruesse, peter

Hallo Manni,
sorry, wenn Dir mein Schreibstil zu autoritär ist und Du Dich geohrfeigt fühlst. Ich versuche nur, da wir hier ja im Brett Mathe/Physik sind, sachlich zu bleiben und mich kurz zu fassen.

Du schriebst:

„Wir haben dieses Thema schon desöfteren ausführlich
diskutiert, z.B. hier:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Das mache ich öfters, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden. Es ist ja auch wesentlich einfacher den Link anzuklicken als wenn ich das Ganze nochmal schreiben bzw. herauskopieren muß. Das soll nur als Hinweis dienen, damit Du Dich erstmal über den Stand der Dinge informieren kannst. Wenn dann immer noch etwas ungeklärt ist, kannst Du gerne weiterfragen.

Also schloß ich auf „Moderator“.
Vielleicht irrte ich mich dadrin, aber mir sind nicht alle
Moderatoren bekannt, und v.a. nicht alle als „Rosinenpuper“.

Ich kenne auch nicht alle, aber Die stehen unten in der Brettbeschreibung und außerdem werden „moderierende“ Beiträge üblicherweise als solche gekennzeichnet.

Und wer aber ist „wir“? Ist das nicht der erwähnze „pluralis
diminuatis“ (oder so ähnlich; bin nur MinimalLateiner)

„Wir“ im engeren Sinne sind diejenigen, die ihren Senf dazugeschrieben haben und im weiteren Sinne die Leser der Beiträge.

Jörg

Hallo an uns alle,

im Eifer der sofortigen Erledigung der Frage ist mir da doch schon wieder ein Fehler unterlaufen. Ich hoffe, damit allen eventuellen Protesten zuvorzukommen :smile:

innere Reibung kann nur solange die Rotationsenergie
verändern, bis alle Masseteilchen die gleiche
Umlaufgeschwindigkeit haben. Dannach ändert sich nix mehr.

da muß statt Umlaufgeschwindigkeit natürlich Umlauffrequenz oder Umlaufzeit stehen, sorry.

Jörg

Bestürzt erkenne ich,
daß mir da ja ein fundamentaler Fehler unterlaufen ist mit:

In der Doku im ZDF gestern wurde einmal mehr (zurecht)

behauptet, der „Mond hemmt die Rotation der Erde“ (insofern
die Tage also immer kürzer werden).::

Die zweite Klammer wurde natürlich auch im TV nicht behauptet.
Natürlich muß ich schweren Herzens erkennen, daß, weil die rotation der Erde gehemmt wird, die Tage der Erde nicht gerade kürzer werden! Da ist das Gefühl mit mir durchgegangen, daß auch die Sinne täuscht, da man sich die Hände in heißem und in eiskalten Wasser „verbrennt“. Und die Italiener unterliegen ja auch alle diesem Irrtum, mit ihrem falschen „caldo“ für das richtige deutasche „heiß“.

die tage werden laenger…: Klar, das muß deutlich gesagt werden gegen mich Ignoranten.

Zu allem anderen unwesentlichen, was ich hier abgesondert habe, lasse ich euch noch ein wenig Zeit. Oder doch länger?

Mit immer weniger herzlichen-frischen aber Grüßen,
moin, manni

Unterscheiden
zwischen der Rotation von „absolut“ starren Körpern (deren Drehimpuls unbeeinflußt konstant bleibt), und „lockeren bodys“, die auseinanderfliegen, und wenn der Busen nicht festsitzt, fliegt er eim umdi Ohrn.
Also Vorsicht,
Manni.

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hallo dilda,

das ist doch wohl das geringste problem, in meinem posting stand:

_"…

In der Doku im ZDF gestern wurde einmal mehr (zurecht)
behauptet, der „Mond hemmt die Rotation der Erde“ (insofern
die Tage also immer kürzer werden).

die tage werden laenger und der abstand mond-erde wird groesser, weil rotationsenergie durch reibungskraefte innerhalb der erde oder innerhalb des mondes dissipiert werden durch die staendige…"_

das dir da nur ein winzig kleiner, man koennte es freudscher fehler, fluechtigkeitsfehler unterlief und kein grundlegender war schon klar. ich schrieb nur knochentrocken „die tage werden laenger …“. dort wo ich dir wirklich widersprach an den wichtigen punkten, dort schrieb ich ein „nein“ zu beginn meines widerspruches. zu diesen punkten nimmst du nicht stellung, brauchst du auch nicht, zu der unwichtigkeit jedoch schreibst du schmarrn bis hin zu deinem folgeposting 5 minuten spaeter an dich selbst, siehe eins tiefer am/um 24.10.2002 18:20 Uhr:

"… zwischen der Rotation von „absolut“ starren Körpern (deren Drehimpuls unbeeinflußt konstant bleibt), und „lockeren bodys“, die auseinanderfliegen, und wenn der Busen nicht festsitzt, fliegt er eim umdi Ohrn.
Also Vorsicht, …

jau, vorsicht, wir verlassen das gebiet der physik. aber wenn du meine meinung hoeren willst, sage ich dir: warum nicht, bissl spass muss sein :wink:
denn siehe —>

mit den allerherzlichsten ueberschwenglichsten liebevollsten humoristischen gruessen, dein peter

daß mir da ja ein fundamentaler Fehler unterlaufen ist mit:

In der Doku im ZDF gestern wurde einmal mehr (zurecht)

behauptet, der „Mond hemmt die Rotation der Erde“ (insofern
die Tage also immer kürzer werden).::

Die zweite Klammer wurde natürlich auch im TV nicht behauptet.
Natürlich muß ich schweren Herzens erkennen, daß, weil die
rotation der Erde gehemmt wird, die Tage der Erde nicht gerade
kürzer werden! Da ist das Gefühl mit mir durchgegangen, daß
auch die Sinne täuscht, da man sich die Hände in heißem und in
eiskalten Wasser „verbrennt“. Und die Italiener unterliegen ja
auch alle diesem Irrtum, mit ihrem falschen „caldo“ für das
richtige deutasche „heiß“.

Denn frag doch mal einen Hammerwerfer!
Die zur momentanen Bewegungsrichtung tatsächlich immer
senkrecht stehende Kraft (bei der Kreisbewegung) bewirkt
infinitesima

zum zentriterranem Weltbild…
Hallo lego,

…wollte ich nur bemerken, daß wir seit Luther (oder wie hieß der?) wissen, daß die Erde keine Scheibe ist und sich die Sonne nicht darum dreht.
Da sich also der Mond um die Sonne dreht, die Erde auch, drehen diese sich lediglich auf eine Schlängellinie gemeinsam um die Sonne.
Daher ist:

der gesamtbahndrehimpuls der drei teilsysteme

erde-mond(umeinander)

leider falsch. Bitte, bitte lego, glaub wenigstens diesjenes mir. Du kannst doch nicht der ganzen Welt erzählen wollen, daß Newton, Einstein, … nur Schwachfug erzählten und nun noch behaupten, daß sich Sonne, Mond und Sterne um die Erde drehen?

verdrehte Grüße
Frank

Und sie dreht sich doch!!

duck un wech…tippel, tippel…

Ihr beiden
Habt wirklich gefehlt bisher, ihr beiden, und könnt nun endlich übernehmen, wo es langsam lustich wird.

Aber wenn Dir das als Argument auch noch nicht
ausreicht, dann überleg doch mal, wie sich die kinetische
Energie einer Kugel ändert, wenn die Richtungsänderung bei Beibehaltung des Geschwindigkeitsbetrages nur vektoradditiv erreicht werden kann.
Es handelt sich übergens bei dem ganzen um eine „erzwungene Bewegung“, die anderen Gestzmäigkeiten unterliegt als die freie,
die wiederum auch die Erde aber auch nicht zum Mond schießen würde.
Habt ihr nicht auch „einst“ die Keplerschen Gesetze mithilfe einer „differentiellen“ geometrischen Zeichnung nachbewiesen, im Unterricht?

Let me pisa off now; well, I´m still trying to understand that phenomenon.

Je préfère de rester le loustic.
Manfred Jungjohann

Aber wenn Dir das als Argument auch noch nicht
ausreicht, dann überleg doch mal, wie sich die kinetische
Energie einer Kugel ändert, wenn die Richtungsänderung bei
Beibehaltung des Geschwindigkeitsbetrages nur vektoradditiv
erreicht werden kann.

Es ist vollkommen gleichgültig wie die Richtungsänderung zustande kommt. Wenn der Geschwindigkeitsbetrag dabei konstant bleibt, dann bleibt auch die kinetische Energie konstant.

die potentielle Energie brücksichtigen!!!
Hast recht, lieber Mister, ich hatte nur bei der leichten Umformulierung von Olivers Satz das „wie sich die kinetische Energie einer Kugel ändert“ vergessen ganz zu ändern. Es muß richtig heißen (ergibt sich aber für ein scharfes Auge sowieso aus meinem Zusammenhang!): „wie die Nichtänderung der kinetischen Energie bei…erreicht werden kann“.
Wir haben alle den Fehler gemacht, die potentielle Energie von zB Erde und Mond zueinander gar nicht anzusprechen; nur ich habe sie unbewußt berücksichtigt, ihr tut es nicht.
Bei tangentialem Wegflug des Mondes würde sich natürlich die potentielle Energie des Mondes bezogen auf die Erde ändern, konkret größer werden, also auch die Gesamtenergie des Mondes (relativ zur Erde) größer werden. (NANU? Die Energie kan von selbst größer werden?) Eben nicht wirklich, denn dieser Zusatzbetrag wird ja sofort in Beschleunigung („Radialbeschleunigung“, „Zentripetalbeschleunigung“) umgewandelt. Daher (und weil ja gerade die beschleunigende Kraft senkrecht zur Bewegungsrichtung angreift) bleibt die kinetische Energie und die (Bahngeschwindigkeit) konstant. Trotz der Beschleunigung.
Aber nun ist Zeit, daß ihr selbst anfangt, nachzudenken.
Ich übergebe an Dich, MrStupid (der du mir selbst einst einen entscheidenden Denkanstoß gabst) Nu willickdi die Mark zurückgeben.
Euer Manni.