könnt ihr einem wissenschaftlich-mathematisch solide Halbgebildeten (also mir) kurz erklären, wie sich die Rotationszeit von Planeten um die eigene Achse herleitet?
Ich vermute mal, dass es was mit der Dichte und/oder der Masse zu tun hat. Aber ich wüsste es gerne genau.
könnt ihr einem wissenschaftlich-mathematisch solide
Halbgebildeten (also mir) kurz erklären, wie sich die
Rotationszeit von Planeten um die eigene Achse herleitet?
Ich vermute mal, dass es was mit der Dichte und/oder der Masse
zu tun hat. Aber ich wüsste es gerne genau.
Kann man so nicht sagen. Ein Planet kann quasi beliebige Rotationsdauer haben. Allerdings würde es ihn zerlegen, wenn die Rotationsdauer zu kurz wäre. Interessanterweise hängt diese minimale Rotationsdauer ausschließlich von der Dichte des Planeten ab.
Die minimale Rotationsdauer erhält man, wenn man Zentrifugalkraft und Gewichtskraft eines Massepunktes an der Oberfläche des Planeten gleichsetzt.
Kann man so nicht sagen. Ein Planet kann quasi beliebige
Rotationsdauer haben.
Und die Rotationsdauer ist quasi Zufall? Das ist doch eher
selten der Fall, in der Natur(?).
Zufall will ich nicht sagen, allerdings ändert ein Planet im Laufe der Zeit seine Rotationsgeschwindigkeit.
Stell Dir einen Gasriesen vor, der anfänglich eine ausgedehntere rotierende Gaswolke war, welche anfing, sich unter dem Einfluss der Schwerkraft zusammenzuziehen. Dabei erhöhte sich zunächst seine Rotationsgeschwindigkeit. Wie groß diese wird, hängt von der Anfangssituation ab. Dann kann es sein, dass ein Teil seiner Rotationsenergie durch Gezeitenwirkungen in andere Energieformen umgewandelt wird.
Ich vermute, dass Anzahl, Masse und Entfernung von Monden und Nachbarplaneten aber auch das Zentralgestirn, dann das Alter des Sternsystems und die Rotationsdauer des Zentralgestirns und viele
andere Faktoren in eine Näherungsformel einfliessen müssen.
Ich wäre selbst allerdings auch an einer solchen Formel interessiert, wenn es eine gibt.
Stell Dir einen Gasriesen vor, der anfänglich eine
ausgedehntere rotierende Gaswolke war, welche anfing, sich
unter dem Einfluss der Schwerkraft zusammenzuziehen. Dabei
erhöhte sich zunächst seine Rotationsgeschwindigkeit.
Logisch.
Ich vermute, dass Anzahl, Masse und Entfernung von Monden und
Nachbarplaneten aber auch das Zentralgestirn, dann das Alter
des Sternsystems und die Rotationsdauer des Zentralgestirns
und viele andere Faktoren in eine Näherungsformel einfliessen müssen.
Ich wäre selbst allerdings auch an einer solchen Formel
interessiert, wenn es eine gibt.
Jeenfalls ist mir keine bekannt. Wir können ja aber mal spekulieren:
Je mehr Monde und je näher, desto langsamer sollte sich der Planet wohl drehen, aufgrund des Tidal Locks, bzw. der Wechselwirkungen.
Ähnliches wird für die Sonne gelten, wobei dann die minimale Rotationsgeschwindigkeit 1:1 zur Sonnendrehung wird.
Je älter das Sternensystem, desto langsam wird sich der Planet drehen, da bereits mehr Energie verloren gegangen ist.
Die Dichte wird einen verzögernden Einfluss auf die Verlangsamung haben.
Das waren schon einige sehr sinnvolle Überlegungen, super!
Die minimale Rotationsdauer erhält man, wenn man
Zentrifugalkraft und Gewichtskraft eines Massepunktes an der
Oberfläche des Planeten gleichsetzt.
Dummerweise ist die Form der Oberfläche und damit auch die dort wirkende Gewichtskraft von der Rotationsdauer abhängig, so daß das nicht so einfach ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.