eine Bekannte von mir aus Miami mit dem Vornamen „Firelay“ erzählte mir, daß ihre Eltern sie nach einer Figur aus einem deutschen Märchen genannt hätten und fragte mich, ob ich wüßte, um welche Figur es sich handelt. Leider mußte ich passen. Handelt es sich bei „Firelay“ vielleicht um Rotkäppchen???
eine Bekannte von mir aus Miami mit dem Vornamen „Firelay“
erzählte mir, daß ihre Eltern sie nach einer Figur aus einem
deutschen Märchen genannt hätten und fragte mich, ob ich
wüßte, um welche Figur es sich handelt. Leider mußte ich
passen. Handelt es sich bei „Firelay“ vielleicht um
Rotkäppchen???
Hi Raul
Rotkäppchen heißt englisch Little red riding hood.
Firelay kenn ich nicht, aber hier ist eine Seite mit deutschen Märchen, vielleicht findest Du was: http://www.vcu.edu/hasweb/for/menu.html
Gruß
Rainer
„firelay“ hoert sich fuer mich wie „Feuerleger“ an (ja ja erschlagt mich :o))) )
Gab es da nicht mal ein Maerchen von einem Maedchen, was mit Streichhoelzern gespielt hat und damit die ganze Wohnung in Brand gesetzt hatte? War das nicht auch irgendwie im Zusammenhang mit den Geschichten vom Struwelpeter … ?
Hile Hilfe, wo sind nur meine ganzen Maerchenbuecher???
„firelay“ hoert sich fuer mich wie „Feuerleger“ an (ja ja
erschlagt mich :o))) )
schlagen werde ich Dich nicht, aber ich glaube, „firelay“ heißt sowas wie Rost oder Feuerstelle: „Tinder bundle eventually burst into flame. Then is easy to place into firelay and have woman blow until fire going good.“ (Aus einem Pfadfinderbuch).
das klingt jetzt vielleicht ein wenig weit her geholt, aber ich habe bei den usamerikanischen Freunden, die ich kennen gelernt habe, schon die tollsten, um nicht zu sagen abstrusesten, Sachen erlebt. Eine trug mit ihren beiden Geschwistern die Namen der drei höchsten Berge Nordamerikas. Jeder (deutsche 08/15kopf) würde doch bei Rainier an einen Jungen, bei Kimberley an ein Mädchen denken. Die Reihenfolge der Höhen und der Geburten aber zeitigte, dass der Junge Kimberley, das Mädchen Rainier heißt; nur die dritte hatte Glück und wurde nach Mt. Helena genannt.
Im Falle Firelay könnte man nun damit rechnen, dass das Elternpaar auf dem Trip to Europe … und dann die Namen durcheinander brachten.
Also ich halt das für möglich, aber eben ein wenig abwegig.
Um zu beweisen, dass auch ich wild um mich mit Vermutungen herumschlagen kann, wie waere es mit:
das Wortteil „-lay“ representiert das deutsche -le. Also Verkleinerungsform. Der Grossvater oder Urgrossvater der Familie, der urspruenglich aus Deutschland kam, sprach Dialekt und daher meint die Familie, dass -le wie lay im Englischen ausgesprochen wird. Und warum nicht, so hat es ja der Opa ausgesprochen. Hilft das?
Hola Raúl,
aber dann wäre ihr Name einigermaßen selten. Wenn Du mit Google danach suchst, findest Du etliche Firelays. Ich glaube nicht, daß sie alle das gleiche Märchen gehört haben. Und das sind alles amerikanische Frauen.
(wie war das mit der Feuerstelle - vielleicht hat sie Pfadfindereltern, die an der Feuerstelle - ähem. )
Das kann man von einer Kolumbianerin, die mit Mädchennamen Ramirez heißt, durchaus behaupten.
Ich glaube
nicht, daß sie alle das gleiche Märchen gehört haben. Und das
sind alles amerikanische Frauen.
Die Eltern sind auch Latinos, der Urgroßvater soll Schotte gewesen sein (deshalb der „typisch“ kolumbianische Nachname McCormick. Ich habe Firelay letzte Woche in Miami getroffen und sie erzählte mir, daß niemand drüben weiß, woher Firelay kommt, nur daß es aus einem deutschen Märchen sein soll (meint ihr Vater). Statt der Verniedlichung, die hier vorgeschlagen wurde, soll es sich bei „lay“ aber um „hinlegen“ handeln. Also „Firelay“ = „da, wo sich das Feuer niederlegt“. Ich weiß, das klingt sch… aber wie ein anderer User schon schrieb, die Amis oder auch die Latinos in den USA sind vor nix fies. Allerdings kenne ich auch kein Märchen, wo’s sich in Zusammenhang mit einer Person ein Feuer „gemütlich“ macht.
(wie war das mit der Feuerstelle - vielleicht hat sie
Pfadfindereltern, die an der Feuerstelle - ähem. )
das Wortteil „-lay“ representiert das deutsche -le. Also
Verkleinerungsform. Der Grossvater oder Urgrossvater der
Familie, der urspruenglich aus Deutschland kam, sprach Dialekt
und daher meint die Familie, dass -le wie lay im Englischen
ausgesprochen wird. Und warum nicht, so hat es ja der Opa
ausgesprochen. Hilft das?
Der Vorschlag ist gar nicht so abwegig, wenn man das mangelnde Fremdsprachentalent der Gringos berücksichtigt. Ein Ami namens Barry Wilson, den ich in Spanien kennengelernt habe, konnte seinen Namen nicht identifizieren, obwohl er von einem Spanier gerufen wurde, der - typisch spanisch - den Namen so aussprach wie er geschrieben wird.
Da die Familie aber bis auf den schottischen Urgroßvater kolumbianischer Herkunft ist, dürfte Deine gar nicht so schlechte „Vermutungele“ hier nicht passen.