Hi.
Bitte gebt meiner Oma mit Rat. Sie ist 90 Jahre, allgemein gut beieinander, kocht noch für sich selbst; aber klagt seit einigen Monaten über Halsschmerzen die Ihrer Meinung nach von der Schilddrüse herkommen. Sie therapiert mit L-Thyroxin vom HNO- Arzt. Als Hausmittel ist Ihr Rotlicht vertraut, Sie wendet es seit einigen Tagen im Halsbereich an.
Könnte Rotlicht bei Schilddrüsenbeschwerden Kontraindiziert sein?
Vielen Dank und weiterhin alles Gute nicht nur für Experten.
es gibt Sachen in der Medizin - da graust es einen.
Die Schilddrüse wird NICHT vom HNO-Arzt behandelt, sie liegt zwar im Hals, ist aber ein Organ, welches Hormone produziert, die den gesamten Körper völlig durcheinanderbringen können. Hierzu gehören Probleme mit dem Gewicht, mit dem Herzen, mit der Verdauung, mit dem Blutdruck, mit den Augen usw. Dehalb muss die Schilddrüse von jemandem behandelt werden, der sich explizit mit diesen Problemen auskennt, das wäre der Internist, am besten der Endokrinologe.
Hormongaben auf Verdacht sind aus meiner Sicht auch bei 90jährigen NICHT das Mittel der Wahl.
Rotlicht nützt nichts und schadet auch nicht, wenn das Problem die Schilddrüse ist.
Zu empfehlen ist, dass man weitersucht, wo das Problem wirklich herkommt und dann entsprechend behandelt, oder es auch lässt, das muss man dann entscheiden.