Rotorlagegeberprinzip und Auflösung

Hallo,
auf dem Bild ist der Rotorlagegeber von einem bürstenlosen Gleichstrommotor zu sehen.

http://img65.imageshack.us/my.php?image=sdfg0tr.jpg

Der rotor des Motors ist ein Magnet mit einem Nord-und Südpol. Im Ständer des Motors sind drei um 120° versetzte Spulen angebracht, in denen ein um 120° versetzter 3Phasen Drehstrom fließt.
Ich habe das so verstanden, das der Rotorlagegeber dazu gebraucht wird, um den Strom in den Ständerspulen erst dann so umzuschalten, wenn der rotierende Dauermagnet dem Magnetfeld im Ständer gefolgtist. Dann erst wird der pol im Ständer um 120° weitergeschaltet und der Rotor läuft wieder nach. So wird die Drehbewegung erzeugt.
Nun meine ganz konkrete Frage:Was für ein Sensortyp ist das auf dem Bild und welche Auflösung hat dieser? Sehe ich dort drei um 120° versetzt angeordnete Hallsensoren? Reicht für dieses von mir ebend beschriebene Ansteuerprinzip eine Auflösung von 3 positionen bei 360° aus?
Vielen Dank für die Antworten.

Hallo,
auf dem Bild ist der Rotorlagegeber von einem bürstenlosen
Gleichstrommotor zu sehen.

Der rotor des Motors ist ein Magnet mit einem Nord-und
Südpol. Im Ständer des Motors sind drei um 120° versetzte
Spulen angebracht, in denen ein um 120° versetzter 3Phasen
Drehstrom fließt.

Oehh, ein bürstenloser Gleichstrommotor betrieben mit Drehstrom und einem dauernd gepolten Rotor???
Würde da eher auf einen Synchronmotor tippen.

Und als Rotorlageregelung würde ich eher einen Resolver oder einen Encoder (incrementell oder absolut(Grey-Code)) verwenden.

Und da meine Glaskugel leider grad zur Reparatur ist, solltest du mal spezifizieren was für ein Motor das ist und was da noch dranhängt.

Greetz, Gley
(Frage an alle: Vertragen sich Hall-Sensoren eigentlich mit dem el. Feld vom Motor?? Meines Wissens nicht.)

Hallo Fragewurm,

auf dem Bild ist der Rotorlagegeber von einem bürstenlosen
Gleichstrommotor zu sehen.

http://img65.imageshack.us/my.php?image=sdfg0tr.jpg

Ich habe das so verstanden, das der Rotorlagegeber dazu
gebraucht wird, um den Strom in den Ständerspulen erst dann so
umzuschalten, wenn der rotierende Dauermagnet dem Magnetfeld
im Ständer gefolgtist. Dann erst wird der pol im Ständer um
120° weitergeschaltet und der Rotor läuft wieder nach. So wird
die Drehbewegung erzeugt.

Im Prinzip funktioniert das Ganze wie ein Motor mit Kollektor.
Da aber das Prinzip mit Kollektor/Bürste so seine mechanischen (verschleiss) und elektrischen (Funkenbildung/Entstörung/variable Übergangswiderstände) Nachteile hat, gibt es heute halt eine elektronische Variante.

Sehe ich dort drei um 120° versetzt angeordnete Hallsensoren?

Normalerweise werden dazu Hallsensoren verwendet, das kann man aber auf dem Foto nicht genau erkennen.

Reicht für
dieses von mir ebend beschriebene Ansteuerprinzip eine
Auflösung von 3 positionen bei 360° aus?

Wenn analoge Hallsensoren verwendet werden ist die Auflösung theoretisch unendlich. Jeder Hallsensor liefert dann ein sinusförmiges Signal.

MfG Peter(TOO)

Hallo,
ja das sind Hallsensoren. Auflösung: Der Anker rauscht so schnell an dem Sensor vorbei, dass dieser mehr oder weniger Pulse aussendet. Der Motorcontroller selbst, wird nur Impulse von den dreien Sensoren erhalten um festzustellen wo der Anker gerade ist. (Vielleicht hat dieser irgendwo noch einen Schmittrigger) Abhängig davon wird der Kontroller seine drei Ausgänge so schalten, um das optimum an Drehmoment zu erhalten.
Guck mal auf der Webseite von ebm-pabst. Dort bieten die ECI Motoren und Controller dazu an. Dort wird auch etwas näher erläutert.

Wenn Du Auflösung ansprichst: Interessiert Dich der Verlauf des Feldes? Um den Verlauf zu messen,wird eher der Strom in den einzelnen Strängen gemessen. So mit Shuntwiderstanden und Optocoupler mit analogem Ausgang. Diese Signale werden dann mit einem A/D Converter in einen Mikrokontroller eingelesen und weiterverarbeitet.

3-phasen motor controller als google begriff liefert dir Datenblätter und dort wird es noch genauer erklärt.
Gruss

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

(Frage an alle: Vertragen sich Hall-Sensoren eigentlich mit
dem el. Feld vom Motor?? Meines Wissens nicht.)

offensichtlich schon, denn in allerlei elektronisch kommutierten
Motoren sind diese Hallsensoren als notwendiger Lagegeber
eingebaut. Der Link auf den Firmenverbund EBM, Past und MVL wurde
ja schon gegeben.
www.ebmpapst.de -> siehe EC-Motoren

Andere Hersteller, die z.B. Lüfter und Bebläse für allerlei
Anwendungen (z.B. auch im PC) machen, nutzen das auch.

Gruß Uwi

Hallo,

da gibt es doch Winkelstellungsgeber, die einen Magnet mit einem Nord- und
Südpol als Rotor und einen Ständer mit 3-Phasenwicklung haben - als Geber und das Gleiche als Empfänger, der sich dann genau auf die Stellung des Gebers ausrichtet. Weiss nur nicht mehr wie das genau funktioniert.

Gruss, Stucki