Ich zeichen bereits seit längerem mit dem ArtPen von Rotring, Stärken F und M. Ich habe in gewissen Abständen das Problem, dass die Federn verstopfen, sowohl bei Rotring-Tinte als auch mit anderen Fabrikaten (in meinem Falle immer schwarze Tinte). Die Reinigung mit heißem Wasser bringt Abhilfe, aber nur auf Zeit. Zwei Füller habe ich bereits irgendwann aufgegeben und neue gekauft.
Gibt es einen Reinigungs-Trick, um das Verstopfen des ArtPens zu verhindern?
ich selbst zeichne nicht mit den ArtPens, kann aber zwei Dinge empfehlen: entweder den Tintenleiter und die Federn über Nacht in Airbrushreiniger einlegen oder — falls Du die Möglichkeit dazu hast — in einem Ultraschallgerät reinigen. Mit beiden Varianten löst Du wesentlich mehr Pigmente als nur mit heißem Wasser.
Ein Ultraschallgerät habe ich tatsächlich nicht. Das mit dem Airbrushreiniger klingt gut, wobei ich mich nur frage, ob das für einen Füller aus Plastik nicht zu aggressiv sein könnte. Oder sind Airbrushteile auch aus Plastik? Auf jeden Fall Danke für den Tipp.
vertracktes und vertrautes Thema, habe selbst derartige Pens benützt und früher auch Isographen für technische Zeichnungen von Rotring.(die ähnlich aufgebaut sind)
Grundsätzlich gilt es diese Geräte immer „feucht“ zu halren, also anschreibbar, sie nie zu lange „liegen“ zu lassen, da diese Art von Tinte eben dazu neigt, zu verkrusten und zu verhärten, wenn sie nicht in „Bewegung“ ist.
Die Isographen steckte man dazu früher in eine Art „Befeuchter“, damit die Tinte immer flüssig oder annähernd, bleiben konnte.
„M“ ist beim Artpen schon eine dicke Feder und bis die verstopft, dauert es eine ganze Weile. Also: immer schreibbereit halten und wenn dieser Pen mal eine längere Zeit nicht benützt werden soll, reinigen und ohne Tinte lagern.
Zum säubern hat bei mir übrigens immer ausgereicht, ein Warm-Wasserbad anzulegen mit etwas weißem Essig und darin das Gerät einige Zeit einzuweichen, kann bisweilen ein paar Stunden dauern. (Essig Anteil etwa 10%)
Nach diesem Bad, den Stift übrigens so weit auseinanderbauen wie möglich, ausspülen mit warmem Wasser und dann wieder Tinte einfüllen. Bei mir hat das immer funktioniertz und auf eine ähnliche Art und Weise, dazu brauch es natürlich vor allem auch „Geduld“, habe ich noch jeden Füllfederhalter „frei“ bekommmen.
Ich habe meine Federn nach Gebrauch immer mit einem Papierküchentuch saubergemacht. Solange die Tinte noch nicht eingetrocknet ist geht das prima. Sollte sie eintrocknen hilft Wasser wie du auch schon beschrieben hast. Aber Vorsicht wegen Rost!
Aber meine Feder-und-Tinte-Erfahrung ist begrenzt. Mit der eben genannten Methode hatte ich gute Erfahrungen gemacht und auch mit den Verstopfungen hatte ich sogut wie nie zu kämpfen.
Nicht lange liegen lassen - ja, das wär’s. Habe mir das Motto „Nulla dies sine linea“ auf die Fahne geschrieben, was im Alltag leider nicht immer klappt.
Das mit dem Essig werde ich versuchen, ist zumindest leichter zu bekommen als Airbrushreiniger.
Du musst das natürlich entsprechend vorsichtig machen. Dann passiert auch nichts. Wische die Tinte von hinten nach vorne langsam und vorsichtig ab. Also von der Halterung bis vor zur Federspitze.
Du weißt ja wieviel Druck Du ausüben kannst, sodaß sie weder bricht noch beschädigt wird.
Es geht natürlich nicht darum wild an der Feder „herumzurubbeln“ sondern eben sorgsam die Tinte per saugfähigem Küchentuch aufzusaugen und den verbliebenen Rest abzuwischen/ tupfen.
Probier es doch einfach mal aus.