Roulette

Erst mal Hallo,

Ich denke es gibt kein totsicheres System beim Roulette, wo ist also der Haken bei folgendem:

  1. Man nehme genügend Geld mit - hier mit jeweils 100€ erklärt
  2. Man setze 100€ auf rot oder schwarz
  3. Gewinnt man (hat man 100€ mehr in der Tasche)verliert man; gehe zu 4.
  4. Setze das doppelte (200€) auf rot oder schwarz
  5. Gewinnt man: 100€ verloren und 200€ gewonnen macht wieder 100€ Gewinn, verloren weiter bei 6.
  6. Setze wieder das doppelte (400€)auf rot oder schwarz
  7. Gewinnt man (100€+200€=300€ verloren 400€ gewonnen)macht 100€ Gewinn. Falls verloren einfach wieder verdoppeln…

Ich kann leider keinen Haken finden, wenn man also bescheiden ist kann man jeden Tag einige 100€ mitnehmen…

Hi,

ich kann einen Haken sehen:

was wäre wenn, Du 10mal hintereinander verlierst:

  • 100? Verlust
  • 200? Verlust
  • 400? Verlust
  • 800? Verlust
  • 1600? Verlust
  • 3200? Verlust
  • 6400? Verlust
  • 12800? Verlust
  • 25600? Verlust
  • 51200? Verlust

macht daher 102300? Gesamtverlust

hast Du dann wirklich noch 51200? in der Tasche, auf die Gefahr hin, daß wieder die falsche Farbe kommt?

Ich würds nicht machen, auch wenn ich Millionär wäre *gg*

Gruß,
Walter

Anmerkung: die verflixte 0 brockt Dir für rot oder schwarz eine niedrigere Wahrscheinlichkeit als 50% ein!

Erst mal Hallo,

Ich denke es gibt kein totsicheres System beim Roulette, wo
ist also der Haken bei folgendem:

  1. Man nehme genügend Geld mit - hier mit jeweils 100?
    erklärt
  2. Man setze 100? auf rot oder schwarz
  3. Gewinnt man (hat man 100? mehr in der Tasche)verliert man;
    gehe zu 4.
  4. Setze das doppelte (200?) auf rot oder schwarz
  5. Gewinnt man: 100? verloren und 200? gewonnen macht wieder
    100? Gewinn, verloren weiter bei 6.
  6. Setze wieder das doppelte (400?)auf rot oder schwarz
  7. Gewinnt man (100?+200?=300? verloren 400? gewonnen)macht
    100? Gewinn. Falls verloren einfach wieder verdoppeln…

Ich kann leider keinen Haken finden, wenn man also bescheiden
ist kann man jeden Tag einige 100? mitnehmen…

Hallo,

Anmerkung: die verflixte 0 brockt Dir für rot oder schwarz
eine niedrigere Wahrscheinlichkeit als 50% ein!

Naja, in der Praxis auch der Croupier, der dir irgendwann sagt, daß dein Einsatz jenseits des Limits ist. Damit hast du dann auch ein Problem, insgesamt an Gewinn zu kommen (selbst ohne Null).

So long,

Chris

Hallo,

ich habe genau dieses System mit einem Spielzeug-Roulette mal getestet und nur bei 2€ angefangen. Ich hab verloren, weil ich irgendwann 65536€ nicht hatte, die ich hätte setzen müssen um weiterzuspielen.

Gruß
Tilo

Hallo

Wie schon unten angemerkt noch mal ganz deutlich, es gibt ein Limit an jedem Tisch. Wenn du nicht vor erreichen des Setzlimits deinen Gewinn hast, ist das Geld weg. Falls du das Glück hast, in einen VIP-Bereich zu kommen, liegt das Limit zwar sehr hoch, aber dafür ist dann der Mindesteinsatz nicht ohne :smile:

Gruß, DW.

Hallo Roulettegewinner,

vor vielen Jahren las ich einmal eine ernstzunehmende Statistik, danach war der „Rekord“ in Monte Carlo 136 mal hintereinander die gleiche Farbe, also rot oder schwarz. Welche Farbe es war habe ich nicht mehr in Erinnerung, auch nicht, wo ich das gelesen habe (Quelle) aber vielleicht kann das ja jemand nachprüfen?

Grüße, Rudolf

Hallo,

du möchtest immer noch wenigstens 3% mehr als das doppelte drauflegen, zum mal Gewinn zu machen.
Ichhabs probiert, selbstverständlich geht es. Allerdings ist es nicht ausgeschlossen, dass auch 20x hintereinander eine Farbe kommt. Dann hast du echt nen Zapfen, brauchst also theoretoisch unendlich viel Geld. Genau da liegt der Haken.
Es bleibt dabei: die Gewinnchance liegt unter 49%.

Gruß
Frank

Tach,

allgemien ist deine Gewinnchance -2.7 % beim Roulette, sprich du verlierst eigentlich immer und zwar 2,7 % (das liegt an der Null) (100 div. 37)

Die andere Taktik mit dem immer das doppelte setzen geht schon wegen des Limits an den Tischen nicht auf, desweiteren kommt die null hinzu.
ausserdehm kannst du nach diesem Prinzip nie mehr gewinnen als den Betrag mit dem du begonnen hast.

es gibt meines wissens nach keine Strategie die dich zum Gewinner gegenüber der Spielbank macht. (vereinzelte Gewinner gibt es, aber nicht die grosse Masse)

ciao slam

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Hallo Horschtie,

wundert mich eigentlich sehr, dass keiner der bisherigen Antworten auf die richtige Antwort gekonmmen ist… abgesehen davon, dass man eventuell ziemlich viel Geld braucht.

Aber das Problem ist ein ganz anderes: Es gibt eben nicht nur die Farben ROT und SCHWARZ auf dem Roulette Tisch, sondern auch GRÜN, nämlich für die Zahl Null. Fällt die Null, sind alle Einsätze auf Farbe ROT oder SCHWARZ verloren. Das heisst, GRÜN hat eine Wahrscheinlichkeit von 1/37 = 2,7%, ROT bzw. SCHWARZ von 18/37 = 48,6%. Darin liegt der Irrtum bei Deinem „Rezept“, weil man eben nicht auf Dauer auf einer Farbe mit 50% sondern nur mit 48,6% Wahrscheinlichkeit rechnen darf. Dein „Rezept“ setzt aber voraus, dass nur die Farben ROT oder SCHWARZ fallen.

Wäre die Farbe GRÜN nicht, dann würde die geschilderte Vorgehensweise wirklich - ausreichen cash money vorausgesetzt - auf Dauer immer den ersten Einsatz gewinnen - aber eben nur, wenn es nur die zwei Möglichkeiten für die Farbe gibt, was leider nicht der Fall ist!

Gruss
Moritz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

da irrst Du Dich - meiner Meinung - ich war schon viele Jahre nicht im Casino aber ich glaube, mich zu erinnern:

Aber das Problem ist ein ganz anderes: Es gibt eben nicht nur
die Farben ROT und SCHWARZ auf dem Roulette Tisch, sondern
auch GRÜN, nämlich für die Zahl Null. Fällt die Null, sind
alle Einsätze auf Farbe ROT oder SCHWARZ verloren.

Nein! die Einsätze werden „eingefroren“ und spielen beim nächstenmal wieder mit.

Grüße, Rudolf

Hallo Moritz,

daß das genannte System nicht funktioniert, liegt nicht an der Null. Du irrst hier.
Die Wahrscheinlichkeit, mit der rot kommt, spielt nämlich dabei gar keine Rolle. Es würde auch funktionieren, wenn die Wahrscheinlichkeit für rot beliebig klein (aber > 0) ist.
Das Nichtfunktionieren liegt ausschließlich am von der Bank, dem eigenen Geldbeutel und der Zeit vorgegebenen Limit.

Herzliche Grüße,

Max

Hallo Moritz,

wundert mich eigentlich sehr, dass keiner der bisherigen
Antworten auf die richtige Antwort gekonmmen ist…

so so…

abgesehen davon, dass man eventuell ziemlich viel Geld braucht.

ja. Damit das System funktioniert, müssen die Einsätze EXPONENTIELL ansteigen. Und wo immer irgendwas exponentiell ansteigt, ist stets „schnell Feierabend“, und zwar viel schneller, als man intuitiv vermuten würde. Der König mit dem Schachbrett – ein Reiskorn auf dem ersten der 64 Schachbrettfelder, zwei Reiskörner auf dem zweiten, vier auf dem dritten und so fort – mußte davor kapitulieren: Er hätte für das ganze Schachbrett das 600-fache der derzeitigen Welt-Jahresproduktion an Reis benötigt. Es ist der Grund, warum Schnellballsysteme („Kettenbriefe“) nicht funktionieren können (weil bei einer Baumtiefe von nur 7 schon die gesamte Bevölkerung Deutschlands mitmachen müßte), und es ist auch der Grund, warum das Roulette-System nicht funktionieren kann.

Fängt man mit 100 € an und setzt immer auf ROT, so ist man nach einer „Pechsträhne“ mit nur 4 mal schwarz hintereinander mit dem danach zu setzenden Betrag bereits bei einem Monatsgehalt (1600 €) angekommen, nach weiteren 3 mal schwarz beim Preis eines Kleinwagens (12800 €). Dummerweise ist die Wahrscheinlichkeit, daß vier mal hintereinander schwarz kommt, gar nicht so gering; sie beträgt 0.5^4 = 0.0625 = 6.25 %. Gibt man nach dem vierten Mal schwarz auf, hat man 100 € + 200 € + 400 € + 800 € = 1500 € verloren. Rechnet man den mittleren Verlust aus, kommt man auf 50 €, genau so viel, wie wenn man nur ein einziges Mal spielen würde. Da man die Einsätze von Mal zu Mal gerade so steigern muß wie die Wahrscheinlichkeiten, daß n mal hintereinander schwarz kommt, sinken, gewinnt man bei dem System nichts.

Aber das Problem ist ein ganz anderes: Es gibt eben nicht nur
die Farben ROT und SCHWARZ auf dem Roulette Tisch, sondern
auch GRÜN, nämlich für die Zahl Null.

Nein, mit der Null hat es nichts zu tun. Es könnten auch 10 Nullen vorhanden sein, bei denen die Bank die Einsätze einsackt. Das könnte man immer dadurch ausgleichen, daß man die Einsäte nicht verdoppelt, sondern beispielsweise verdreifacht (eben angepaßt an die Gewinnchance bei einem Spiel). Mit der Null gibt es kein Problem. Der Haken besteht darin, daß man dann noch schneller an einem „zu großen Einsatz“ ankommt (Monatsgehalt, Kleinwagen, komplettes Vermögen des Spielers, Spielbank-Limit).

Wäre die Farbe GRÜN nicht, dann würde die geschilderte
Vorgehensweise wirklich - ausreichen cash money vorausgesetzt

Wie viel cash money man auch immer mitnimmt, vor dem exponentiellen Wachstum kann man sich nicht „in Sicherheit bringen“. Dadurch zeichnet es sich nämlich gerade aus. Man stecke also ruhig das Doppelte ein – um nur ein einziges weiteres Spiel machen zu können, mit dem Risiko, am Schluß auch das Doppelte verloren zu haben.

Das ist der einzige Haken bei der Geschichte.

Mit freundlichem Gruß
Martin

Hallo Max

ich bin immer wieder fasziniert von Deinen fundierten Antworten, ehrlich, aber

Das Nichtfunktionieren liegt ausschließlich am von der Bank,
dem eigenen Geldbeutel und der Zeit vorgegebenen Limit.

hier denke ich, dass ein beliebiges endliches Zeit und Geldkontingent die gleichen Probleme bereitet, es also prinzipiell KEINE theoretische Möglichkeit gibt. Man verfällt hier sehr schnell in den Trott … aber wenn ich viel viel mehr Geld habe, dann MUSSS es ja klappen…

achim

Hallo Achim,

ich bin immer wieder fasziniert von Deinen fundierten
Antworten, ehrlich, aber

jetzt werd ich aber rot :smile:

Aber zu deinem Einwand:

Das ganze ist ja ein Zufallsexperiment.
Man setzt n-mal, und gewinnt den Starteinsatz wenn innerhalb dieser n Versuche rot kommt, man verliert (Endeinsatz-Starteinsatz) wenn immer schwarz oder die Null kommt. Denn so ist ja der Einsatz - Verdopplung nach jedem Schritt - konstruiert.
Die Frage ist also, wie wahrscheinlich es ist, daß in den ersten n-Schritten rot kommt.
Das ist ganz einfach, nämlich 1-(19/37)^n. Also 1 minus die Gegenwahrscheinlichkeit, daß nie rot kommt.
Hier sieht man zweierlei.
Erstens konvergiert dieser Ausdruck gegen 1 , wenn n gegen unendlich strebt. Wenn also n nicht durch äußere Umstände beschränkt wäre, würde das System funktionieren.
Zweitens ist es für ie Konvergenz egal, ob rot mit der Wahrscheinlichkeit 18/37 (es gibt eine Null), 18/38 (es gibt eine Doppelnull), oder mit sonst einer beliebigen Wahrscheinlichkeit kommt, es muss nur eine positive Wahrscheinlichkeit für rot geben, um das System im Grundsatz (nämlich für n -> unendlich) funktionieren zu lassen.

Herzliche Güße,

Max