Wenn Du mir und einem Routenplaner alternative Routen vorgibst
werden wir beide unterschiedlich entscheiden.
Rictig, ich denke aber, das liegt daran, dass Menschen emotional entscheiden können.
Der Routenplaner weiss nur die erlaubten Geschwindigkeiten und
Distanzen der Strecken und berechnet daraus die schnellste
Strecke.
Würden Mensch und Computer nicht gleich entscheiden, wenn beide nur Geschw. & Distanz kennen würden?
Ich als Mensch hingegen kann zwar die Streckenlängen nicht so
präzise erfassen, aber dafür andere Gewichtungen hernehmen:
Wenn davon ausgegangen wird, du der Mensch mehr Infos zur Verfügung hat, kannst du keinen Vergleich ziehen. Das ist wie wenn du Äpfel mit Birnen vergleichst.
Datum und Uhrzeit der Reise: Ist auf bestimmten Routen
(innerorts) mit Berufs- oder (Autobahn) Ferienreiseverkehr zu
rechnen?
Geht die Straße durch wenig oder viel bebautes Gebiet?
Gibt es Besonderheiten (Mautstelle) die die Reisezeit
verlängern?
Eine kurvenreiche Strecke ist langsamer zu fahren und zählt
von der Entfernung mit dem Faktor 1,5 bis 2.
usw.
All diese Infos kann man auch einem Rechner füttern. Man kann auch all diese Faktoren (vermutetes Verkehrsaufkommen, Bebauung, Mautkosten, …) Bewerten und dann mathematisch eine Lösung ermitteln.
Deshalb nochmal: Der Unterschied liegt m.E. darin, dass der Mensch (i.d.R) emotional entscheiden kann.
Ich habe dies Fragestellung aber so verstanden: Wie schafft es das Hirn eine schnelle/optimale Route auf Anhieb zu erkennen. Ich denke das liegt damit zusammen, dass man darauf trainiert ist, dass gelbe/rote/dicke Straßen auf Karten gut befahrbar sind, und man deshalb gleich darauf fixiert ist. Und wenn die Straßen nicht gerade/direkt gebaut wären, würde auch der Mensch nicht sofort eine Route finden. Beispiel: Labyrinth. Hier kann der PC allerdings genauso die beste Route ermitteln wie bei einer normalen Karte…
Grüße,
Klaus