Router, NAT ausmachen?

Hallo,

man hat mir im T-Punkt zur Benutzung des neuen DSLs einen „Eumex 300 IP“ Router mitgegeben. Nette Sache, nur bringt mir das mit dem Routen bei einem einzigen PC nichts. Stattdessen nervt mich das NAT, weil ich jeden Piep jetzt freigeben muss :smile:

Was passiert, wenn ich NAT deaktiviere? Da steht, dass das Gerät dann im „Bridgebetrieb“ arbeitet und nur noch als Modem benutzt werden kann. Bedeutet das, dass ich eien Einwahlsoftware brauche, oder verbindet sich das Teil weiterhin automatisch (eben diese Funktion finde ich nämlich sehr praktisch und behaltenswert)?

Und was hat es eigentlich mit dieser merkwürdigen „Schutz-Funktion“ (Firewall, Schutz vor Viren, Würmern, usw.) auf sich, die die Jungs bei T-Online diesem NAT ständig zusprechen? Ich dachte NAT leitet nur um?

mfg
MB

Stattdessen
nervt mich das NAT, weil ich jeden Piep jetzt freigeben muss

Wie meinen? Könnte es vielleicht sein, dass dich deine Personal ähm
äh… nun ja… „Firewall“ nervt?

Was passiert, wenn ich NAT deaktiviere?

Keine Ahnung. Auf diese Idee bin ich in den letzten elf Jahren noch
nicht gekommen.

Und was hat es eigentlich mit dieser merkwürdigen
„Schutz-Funktion“ (Firewall, Schutz vor Viren, Würmern, usw.)
auf sich, die die Jungs bei T-Online diesem NAT ständig
zusprechen? Ich dachte NAT leitet nur um?

Es ist dein Router, der nun eine öffentliche IP hat, und nicht dein
PC. Also ist der Router allen möglichen „Angriffen“ aus dem Netz
ausgesetzt und nicht dein PC. Die Software des Routers sperrt
Zugriffsversuche von außen einfach aus. Dein PC kriegt gar nichts ab.

Gruß,
Stefan

Stattdessen
nervt mich das NAT, weil ich jeden Piep jetzt freigeben muss

Wie meinen?

Nun, ich denke, er hat keine Lust, Port-Forwardings für irgendwelche Dienste, die er anbietet, einrichten zu müssen.

Könnte es vielleicht sein, dass dich deine
Personal ähm
äh… nun ja… „Firewall“ nervt?

Eher nicht.

Was passiert, wenn ich NAT deaktiviere?

Keine Ahnung. Auf diese Idee bin ich in den letzten elf Jahren
noch
nicht gekommen.

Nicht? Naja, dann sollten die PPPoE-Pakete aus der LAN-Schnittstelle des Routers direkt herauströpfeln. Die Verbindung wird dann mittels pppd hergestellt - meines Wissens kann das mittlerweile sogar inzwischen Windows ohne Zusatzsoftware.

Und was hat es eigentlich mit dieser merkwürdigen
„Schutz-Funktion“ (Firewall, Schutz vor Viren, Würmern, usw.)
auf sich, die die Jungs bei T-Online diesem NAT ständig
zusprechen?

Das ist eine Bezeichnung von Werbefuzzies für NAT, die fällt dann natürlich komplett weg.

Ich dachte NAT leitet nur um?

Nun, aber wenn Du es abstellst eben nicht mehr. Die Abwesenheit einer eingerichteten Umleitung von außen nach innen macht das gepriesene Sicherheitsargument aus.

Es ist dein Router, der nun eine öffentliche IP hat, und nicht
dein
PC. Also ist der Router allen möglichen „Angriffen“ aus dem
Netz
ausgesetzt und nicht dein PC. Die Software des Routers sperrt
Zugriffsversuche von außen einfach aus. Dein PC kriegt gar
nichts ab.

… und wenn man den Router nur noch als Modem einsetzt, trifft genau dies nicht mehr zu.

Gruß,

Sebastian

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Hallo,

Stattdessen
nervt mich das NAT, weil ich jeden Piep jetzt freigeben muss

Wie meinen?

Nun, ich denke, er hat keine Lust, Port-Forwardings für
irgendwelche Dienste, die er anbietet, einrichten zu müssen.

richtig.

mfg
MB

Nun, ich denke, er hat keine Lust, Port-Forwardings für
irgendwelche Dienste, die er anbietet, einrichten zu müssen.

Ah, auch ich verstehe. Meine Phantasie reichte mal wieder nicht aus.

Nicht? Naja, dann sollten die PPPoE-Pakete aus der
LAN-Schnittstelle des Routers direkt herauströpfeln. Die
Verbindung wird dann mittels pppd hergestellt - meines Wissens
kann das mittlerweile sogar inzwischen Windows ohne
Zusatzsoftware.

Das verstand ich auch vorher :wink:, aber mir sind die Vorteile eines
solchen Vorgehens nicht ersichtlich.

… und wenn man den Router nur noch als Modem einsetzt,
trifft genau dies nicht mehr zu.

Hmm, der Router ist doch kein Modem, wenn ich NAT abstelle, oder
bleibt mir hier etwas grundsätzlich verborgen? Die PPPoE-Verbindung
wird doch dann wieder durch den Rechner initiert, und der Router
steht dann nutzlos dazwischen und macht gar nichts außer Strom zu
verbrauchen?

Ich bitte um Zustimmung oder um auf erklärende Seiten verweisende
Links.

Gruß,
Stefan

Hallo,

Hmm, der Router ist doch kein Modem, wenn ich NAT abstelle,

ein Modem steckt da unter anderem auch drin, doch. Sonst könnte der sich ja auch schlecht einwählen.

Die PPPoE-Verbindung wird doch dann wieder durch den Rechner :initiert,

Das ist das, was ich vermeiden will,…

und der Router steht dann nutzlos dazwischen und macht gar nichts :außer Strom zu verbrauchen?

…und genau das ist ungefähr mein Ziel, bis auf das mit dem „nutzlos“, denn er soll sich einwählen.

Also nochmal zusammenfassend: Ich will diese Portforwarderei bleiben lassen und den Router so benutzen, als wäre er ein Modem, das sich von alleine einwählt.

mfg
MB

Also nochmal zusammenfassend: Ich will diese Portforwarderei
bleiben lassen und den Router so benutzen, als wäre er ein
Modem, das sich von alleine einwählt.

Es gibt bei vielen Routern die Möglichkeit, einen Rechner als ‚DMZ‘ zu definieren. Hat mit einer DMZ rein garnix zutun, die Werbefuzzis fanden den Begriff aber offenbar hinreichend hochtrabend wie nichtssagend. Dabei werden sämtliche Ports ungefiltert auf einen Schlag an einen Rechner im LAN durchgenattet.

Gruss
Schorsch

Hallo,

Also nochmal zusammenfassend: Ich will diese Portforwarderei
bleiben lassen und den Router so benutzen, als wäre er ein
Modem, das sich von alleine einwählt.

Es gibt bei vielen Routern die Möglichkeit, einen Rechner als
‚DMZ‘ zu definieren. Hat mit einer DMZ rein garnix zutun, die
Werbefuzzis fanden den Begriff aber offenbar hinreichend
hochtrabend wie nichtssagend. Dabei werden sämtliche Ports
ungefiltert auf einen Schlag an einen Rechner im LAN
durchgenattet.

so was ähnliches (oder genau das, keine Ahnung) gibt es in der Tat. Das nennt sich „Standardserver“ und ich soll die IP-Adresse davon eintragen. Wenn ich die aktuelle von meinem Computer eintrage scheint das auch so wie von dir beschrieben zu funktionieren.

Vielen Dank :smile:

(Übrigens: Wenn ich NAT ausschalte wird die Internetverbindung gekappt und die Einwahl geht nicht mehr automatisch.)

mfg
MB

Hallo,

Nicht? Naja, dann sollten die PPPoE-Pakete aus der
LAN-Schnittstelle des Routers direkt herauströpfeln. Die
Verbindung wird dann mittels pppd hergestellt - meines Wissens
kann das mittlerweile sogar inzwischen Windows ohne
Zusatzsoftware.

Das verstand ich auch vorher :wink:, aber mir sind die Vorteile
eines
solchen Vorgehens nicht ersichtlich.

Naja, das kann nützlich sein, wenn man aus irgendeinem Grund die öffentliche IP direkt auf einem Interface des Rechners haben will.

… und wenn man den Router nur noch als Modem einsetzt,
trifft genau dies nicht mehr zu.

Hmm, der Router ist doch kein Modem, wenn ich NAT abstelle,
oder
bleibt mir hier etwas grundsätzlich verborgen?

Das, was als „Router“ verkauft wird, besteht aus mehreren Komponenten: meinst ein Modem, ein pppd, ein NAT-Dingens (der eigentliche „Router“) und ein Switch. Man kann durchaus nur den Modem-Teil nutzen - ganz ohne „modem“ geht DSL ja auch nicht.

Die
PPPoE-Verbindung
wird doch dann wieder durch den Rechner initiert, und der
Router
steht dann nutzlos dazwischen und macht gar nichts außer Strom
zu
verbrauchen?

Naja, der moduliertdemoduliert oder so.

Ich bitte um Zustimmung oder um auf erklärende Seiten
verweisende
Links.

Das ist weder Zustimmung noch ein Link. Auch okay?

Gruß,

Sebastian

Naja, das kann nützlich sein, wenn man aus irgendeinem Grund
die öffentliche IP direkt auf einem Interface des Rechners
haben will.

Dann würde ich den Rechner direkt an das Modem anschließen und brauche
keinen Router. Schön, für mich sind Router und Modem immer noch zwei
Geräte, auch wenn sie in einem Gehäuse stecken.

Das ist weder Zustimmung noch ein Link. Auch okay?

Perfekt. Isch abe verstanden.

Gruß,
Stefan

Naja, das kann nützlich sein, wenn man aus irgendeinem Grund
die öffentliche IP direkt auf einem Interface des Rechners
haben will.

Dann würde ich den Rechner direkt an das Modem anschließen und
brauche
keinen Router.

Isch ahbe eine FritzBox.

Schön, für mich sind Router und Modem immer
noch zwei
Geräte, auch wenn sie in einem Gehäuse stecken.

Naja, der Anschluß erfolgt immer an die gleiche Buchse, die Frage, ob hier Router oder nur Modem verwendet werden, ist eine Frage der Konfiguration der Box.

Gruß zurück,

Sebastian