Router oder Server?

Hallo Zusammen,

was ist sinnvoller: Router oder Server?

3 Rechner und ein Notebook (3x XP Home, 1x Win 2000 Pro) teilen sich einen Internetzugang (sind per HUB vernetzt).
Klappt alles problemlos, trotzdem möchte ich etwas daran ändern, denn wenn ich meinen Rechner ausschalte, kann man mit keinem der anderen Rechner mehr ins Internet (der Zugang erfolgt bisher grundsätzlich über meinen Rechner).

Mir stellt sich nun die Frage ob ich mir einen Router zulegen soll oder einen älteren Rechner kaufen, der dann zum Server umfunktioniert wird.

Was würdet ihr mir empfehlen?

Sollte es ein Server sein (und da kenne ich mich nicht aus), welche Mindestanforderungen sollte ein älterer Rechner dafür erfüllen? Brauche ich dafür eine spezielle Software und wenn ja welche? Auf was muss ich achten?

Freundliche Grüße

Pooch

Hallo,
für diesen einfachen Zweck halte ich einen einfachen Router für sinnvoll.
Selbst die einfachen Router haben einen integrierten Switch mit 4 LAN-Ports. D.h. Du kannst Deinen HUB entfernen.
Es gibt zwar Routersoftware als Freeware, die auf einer Floppydisk läuft. D.h. Du kannst einen ausgedienten 386er ohne Festplatte als Router einsetzen.
Ein nicht zu unterschätzendes Argument sind aber Stromverbrauch und Geräuschentwicklung.
So ein Router hat keinen Lüfter und verbraucht meist unter 10 Watt.
Er kann also dauernd an sein und stellt damit eine Mehrfachsteckdose fürs Internet dar.
Meist reichen die Factory-Settings für einen p&p Betrieb.
Gruß
Dieter

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Hallo Dieter,

erst einmal Danke für deine Antwort.

für diesen einfachen Zweck halte ich einen einfachen Router
für sinnvoll.
Selbst die einfachen Router haben einen integrierten Switch
mit 4 LAN-Ports.

Gibt es auch Router, die mehr als 4 LAN-P. haben?

Es gibt zwar Routersoftware als Freeware, die auf einer
Floppydisk läuft. D.h. Du kannst einen ausgedienten 386er ohne
Festplatte als Router einsetzen.
Ein nicht zu unterschätzendes Argument sind aber
Stromverbrauch und Geräuschentwicklung.

Ich denke, die Stromkosten würden sich in etwa die Waage mit den Jetzigen halten, da mein Rechner derzeit 24/7 online ist.
Der Geräuschpegel ist da schon wichtiger, denn mit einer Krachmaschine im Büro würde ich nicht klar kommen.

So ein Router hat keinen Lüfter und verbraucht meist unter 10
Watt.
Er kann also dauernd an sein und stellt damit eine
Mehrfachsteckdose fürs Internet dar.
Meist reichen die Factory-Settings für einen p&p Betrieb.

Das hört sich gut an.

Was kann man denn mit einem Server mehr oder anderes machen (mir fällt leider gerade keine andere Formulierung ein) als mit einem Router (event. auch umgekehrt)?

Freundliche Grüße

Pooch

Hallo,

für diesen einfachen Zweck halte ich einen einfachen Router
für sinnvoll.
Selbst die einfachen Router haben einen integrierten Switch
mit 4 LAN-Ports.

wenn Du mehr brauchst, dann behältst Du kalt Deine Hub/Switch, die sind ja kaskadierbat.

Gibt es auch Router, die mehr als 4 LAN-P. haben?

Die ‚günstigen‘ nicht. Braucht ja fast niemand. Und wenn doch, siehe oben. :wink:

Es gibt zwar Routersoftware als Freeware, die auf einer
Floppydisk läuft. D.h. Du kannst einen ausgedienten 386er ohne
Festplatte als Router einsetzen.

Läuft aber nicht ganz so stabil wie ein Router.

Ein nicht zu unterschätzendes Argument sind aber
Stromverbrauch und Geräuschentwicklung.

Korrekt!

Ich denke, die Stromkosten würden sich in etwa die Waage mit
den Jetzigen halten, da mein Rechner derzeit 24/7 online ist.

??? Das wäre doch ein Rechner mehr, der IMMER laufen muß. Sonst macht das keinen Sinn. Rechner oder Router, … der Router verbraucht weniger Strom.

Der Geräuschpegel ist da schon wichtiger, denn mit einer
Krachmaschine im Büro würde ich nicht klar kommen.

Es gibt auch leise Rechner. Kommt halt auf den Preis an. Für 1000 Euro bekommst Du einen sehr leisen Rechner, den hörst Du kaum. Für 25 Euro bekommst Du einen Router, der macht gar keine Geräusche- :wink:

So ein Router hat keinen Lüfter und verbraucht meist unter 10
Watt.
Er kann also dauernd an sein und stellt damit eine
Mehrfachsteckdose fürs Internet dar.
Meist reichen die Factory-Settings für einen p&p Betrieb.

Das hört sich gut an.

Ist es auch. :wink:

Was kann man denn mit einem Server mehr oder anderes machen
(mir fällt leider gerade keine andere Formulierung ein) als
mit einem Router (event. auch umgekehrt)?

Da gibt es viel. Ein Server ist halt ein Rechner, der immer verfügbar ist. Er kann eine Domain verwalten und Daten zentral speichern, die dann für alle jederzeit verfügbar sind. Er kann regelmäßig Daten sichern und eine Verfügbarkeit der Daten über das Internet realisieren. Dann kannst Du z.B. vom Büro aus deine Privaten Daten einsehen. Der Server kann Mailkonten verwalten, eine Telefonzentrale realisieren, Faxe annehmen und versenden. Der Server kann auch als Firewall konfiguriert werden. … Je nach Software. das kann alles ein Router nicht. Der Router stellt Dir nur für alle Recher das Internet zur verfügung.

Die Frage ist, was Du willst, was Du brauchst und was es kosten soll, darf. Einen Server der alles kann, kann einschließlich Software leicht mehrere zehntausend Euro kosten. :wink: Ich habe so etwas in der Firma, allerdings auf vier Server verteilt. Da kommt es dann auf Datensicherheit an und deshalb kosten die Gräte allein je rund 8000 Euro. Die Software ist noch um einiges teurer. :wink:

Kurze Zusammenfassung;
Ein Server kann mehr und kostet mehr alse ein Router, nur die Arbeit des Routers kann er nicht so gut, wie der Router. :wink:
Die richtige Frage wäre also nicht etweder oder, sondern ist beides erforderlich? Die Antwort kannst nur Du kennen. Ein Server ersetzt einen Router nicht vollwertig und ein Router kann nichts, was ein Server normalerweise tut.

Das wird Deine Frage sicher beantworten. :wink:

cu Rainer

Hallo Rainer,

danke :wink:!

wenn Du mehr brauchst, dann behältst Du kalt Deine Hub/Switch,
die sind ja kaskadierbat.

Kaskadierbat(-bar)?
Was bedeuted das bei einem Hub?

Ich denke, die Stromkosten würden sich in etwa die Waage mit
den Jetzigen halten, da mein Rechner derzeit 24/7 online ist.

??? Das wäre doch ein Rechner mehr, der IMMER laufen muß.
Sonst macht das keinen Sinn. Rechner oder Router, … der
Router verbraucht weniger Strom.

War etwas doof von mir umschreiben - sorry.
Ich meinte damit, weil man nur über meinen Rechner Zugriff auf´s Internet hat, läuft der 24/7. Ist er aus, dann kann kein Anderer ins Netz und das möchte ich ändern.
Mit einem Router können die Anderen eigenständig ins Netz und ich kann meinen Rechner dann auch mal herunterfahren.
Bei einem Server würden deshalb kein Mehr an Stromkosten anfallen.
Klar, bei einem Router würde ich die Kosten sogar verringern.

Es gibt auch leise Rechner. Kommt halt auf den Preis an. Für
1000 Euro bekommst Du einen sehr leisen Rechner, den hörst Du
kaum. Für 25 Euro bekommst Du einen Router, der macht gar
keine Geräusche- :wink:

:wink: ok!

Das wird Deine Frage sicher beantworten. :wink:

100%-tig (bis auf das Kaskadierbat(-bar)) :smile:.
Dann reicht für meine Zwecke ein Router vollkommen aus.

Freundliche Grüße

Pooch

Hallo,
kaskadierbar bedeutet, Du kannst die Geräte hintereinander schalten.
An einen Router mit 4-Port-Switch (obere Kaskade) kannst Du also vier Switches/Hubs über ‚Uplinkports‘ (spezielle Steckplätze, moderne Switches können das an jedem Anschluß) an den Router anschließen und erhältst dadurch weitere Steckplätze.
Beispiel. Du nimmst vier 8-Port-Switches und schließt dei an den 4-Port-Switch des routers an, dann hast Du 4 mal 8 = 32 Ports. Wenn ich mich nicht irre, ist dieses System bis auf 128 Ports erweiterbar. Danach kommt es zu Adressenkonflikten. … Wer braucht schon mehr als 128 Netzwerkstecker in einen privaten Netzwerk?

Kaskaden sind ursprünglich ja wohl so eine art Wasserfälle, die immer weiter aufgeteilt werden, je tiefer es geht. Die Analogie auf Netzwerke ist sehr korrekt und beschreibt recht genau, was da passiert. Nur der Effekt ist anders. Du kannst von jedem Port auf jeden zugreifen.

Es macht also keine Unterschied, ob Du einen einzigen Switch mit 32 Ports verwendest, oder einige kleine Switches, die du hintereinander schaltest und dann auch 32 Ports zur Verfügung hast. Die einzige Bedingung ist, daß diese kleinen Switches das unterstützen. Wenn sie das unterstützen, sind sie kaskadierbar. :wink:

… ab welcher stelle hast Du Dich gelangweilt? :wink:
Nicht böse sein, ich wollte es einfach nur komplett haben.

cu Rainer

Hallo,

Hallo Zusammen,

was ist sinnvoller: Router oder Server?

gute frage, kommt darauf an

3 Rechner und ein Notebook (3x XP Home, 1x Win 2000 Pro)
teilen sich einen Internetzugang (sind per HUB vernetzt).
Klappt alles problemlos, trotzdem möchte ich etwas daran
ändern, denn wenn ich meinen Rechner ausschalte, kann man mit
keinem der anderen Rechner mehr ins Internet (der Zugang
erfolgt bisher grundsätzlich über meinen Rechner).

aha. nun ja ich denke mal server ist besser…

Mir stellt sich nun die Frage ob ich mir einen Router zulegen
soll oder einen älteren Rechner kaufen, der dann zum Server
umfunktioniert wird.

Was würdet ihr mir empfehlen?

Server!

Sollte es ein Server sein (und da kenne ich mich nicht aus),
welche Mindestanforderungen sollte ein älterer Rechner dafür
erfüllen? Brauche ich dafür eine spezielle Software und wenn
ja welche? Auf was muss ich achten?

Hm das ist wiederum schlecht wenn du dich nicht auskennst, aber da kann man ja was machen,

Freundliche Grüße

Pooch

also.
für einen linuxserver brauchst du an sich nicht viel: einen rechner (meiner ist ein 266 MhZ rechner, reicht vollkommen!), linux debian woody(gibts Zum downloaden überall! und ein bisschen Zeit und geduld, dann läuft hinterher alles besser als du denkst!

wenn du dich für einen server entscheiden solltest helfe ich dir gerne weiter und erkläre dir alles schirtt für schritt wie du was installieren musst. allerdings musst du auch in kauf nehmen, dass du in Zukunft öfter mal google.de nutZen wirst und dich durch das ein oder andere manual schlagen musst, aber wenn du das nach einer gewissen Zeit alles durch hast, dann bist du froh darüber dass du den schwierigeren weg gewählt hast und glaube mir ich spreche da aus erfahrung!

mfg
highspeed24.net

Hi,

was ist sinnvoller: Router oder Server?

3 Rechner und ein Notebook (3x XP Home, 1x Win 2000 Pro)
teilen sich einen Internetzugang (sind per HUB vernetzt).

Ich würde in einem solchen Szenario immer einen dieser kleinen Router empfehlen.
Die Vorteile und die Sache mit der Erweiterbarkeit/Kaskadierbarkeit wurden Dir ja schon sehr gut erklärt bzw. sind Dir bekannt.

Ausnahmen, die für eine self made-Lösung (Du nennst das wohl „Server“) welcher Form auch immer (es gibt da diverse Möglichkeiten) sprechen:

  • ausgeprägter „Spieltrieb“, also die Lust, ausgiebig mit solchen Dingen herumzuexperimentieren

ODER

  • erhöhtes Sicherheitsbedürfnis

ODER

  • erweiterte Anforderungen wie VPN-Fähigkeit, komplizierte Verteilung der Serverdienste im internen Netz, Serverdienste (Mail, www,…) die immer verfügbar sein sollen

ODER

  • intensive Nutzung von File Sharing Diensten wie eMule o.ä. (da hab ich mit diesen kleinen Routern teils sehr schlechte Erfahrungen bzgl. der Performance gemacht)

Gruß,

Malte.

was ist sinnvoller: Router oder Server?

Diese Frage ist genauso sinnvoll wie: Mainboard oder Maus? Ich weiß
zwar, was du meinst, aber die Begriffe sind so nicht richtig
eingesetzt.

Router:
Irgendein Kasten mit mindestens zwei Netzwerkkarten und einer
Software, die (TCP/IP-)Pakete zwischen diesen beiden Netzwerkkarten
vermittelt. Mit einem Router werden immer mindestens zwei
eigenständige Netzwerke verbunden. In deinem Fall dein Home-Netz und
das Netz deines Providers.

Server:
Eine Software, die für einen bestimmten Client über ein bestimmtes
Protokoll Daten bereithält. Wie beispielsweise ein Webserver, der
über das Hypertext Transport Protocol (http) Daten an einen
Webbrowser liefert. Oder ein Mailserver, der über das Simple Mail
Transport Protocol (smtp) Daten von einem Mailprogramm entgegennimmt.

denn wenn ich meinen Rechner ausschalte, kann man mit
keinem der anderen Rechner mehr ins Internet (der Zugang
erfolgt bisher grundsätzlich über meinen Rechner).

Dein Rechner ist somit ein klassischer Router.

Mir stellt sich nun die Frage ob ich mir einen Router zulegen
soll oder einen älteren Rechner kaufen, der dann zum Server
umfunktioniert wird.

Nein, dir stellt sich die Frage, ob du dir einen fertigen Router
kaufen sollst oder einen älteren Rechner, den du dann zum Router
umbaust.

Auf diesem älteren, zum Router umgebauten Rechner kannst du dann ja
zusätzlich Serversoftware installieren (was ich außer einem ssh- und
DHCP-Server allerdings nicht empfehle).

Meine Klugscheißerei hier soll dazu dienen, die Begriffe richtig
einzusetzen. Ansonsten reden wir hier eines Tages völlig
durcheinander und es bürgern sich Begriffe wie „Hauptrechner“ oder
„Server“ für Netzkomponenten ein, die eigentlich völlig anders heißen
und anderes tun.

Wenn sich erst einmal etwas eingebürgert hat, dann wird am Ende auch
noch darauf bestanden, dass das so richtig sei, weil es alle sagen.
Gutes Beispiel ist dafür der völlig lächerliche Ausdruck „Trojaner“
für Trojanisches Pferd, der ja sogar inzwischen von der Fachpresse
verwendet wird.

Was würdet ihr mir empfehlen?

Ich selber kaufe immer fertige Soho-Router wie die von Zyxel und
ähnlichen Herstellern - also dieses Billigzeugs, was hier viele im
Forum verwenden. Das funktioniert prima und stellt heutzutage
niemanden mehr vor schwierige Hürden.

welche Mindestanforderungen sollte ein älterer Rechner dafür
erfüllen?

Ich habe eine Weile lang 30 Arbeitsplätze mit einem Pentium I 166 MHz
verwendet. Für dich würde sogar ein noch kleinerer Rechner reichen,
wenn es so etwas überhaupt noch gibt. Die sind dann auch nicht so
laut.

Brauche ich dafür eine spezielle Software und wenn
ja welche?

http://www.fli4l.de/

Guten Rutsch,
Stefan

Hy Malte,

danke für deine Antwort.

Ausnahmen, die für eine self made-Lösung (Du nennst das wohl
„Server“) welcher Form auch immer (es gibt da diverse
Möglichkeiten) sprechen:

  • ausgeprägter „Spieltrieb“, also die Lust, ausgiebig mit
    solchen Dingen herumzuexperimentieren

*g* was die Rechner angeht, experimentiere ich gerne.

ODER

  • erhöhtes Sicherheitsbedürfnis

Nein, ich habe kein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis, zumindest derzeit nicht.

ODER

  • erweiterte Anforderungen wie VPN-Fähigkeit, komplizierte
    Verteilung der Serverdienste im internen Netz, Serverdienste
    (Mail, www,…) die immer verfügbar sein sollen

Das ist für mich Neuland.
Was ich nicht schlecht fände, wäre, wenn ich von außerhalb hin und wieder auf die Software meines Rechners zurückgreifen könnte.

ODER

  • intensive Nutzung von File Sharing Diensten wie eMule o.ä.
    (da hab ich mit diesen kleinen Routern teils sehr schlechte
    Erfahrungen bzgl. der Performance gemacht)

Nein, auf den Rechnern sind diese Dienste nicht installiert. Allerdings nimmt mein Ältester hin und wieder das Notebook für seine Onlinezockerei.
Kann es da Probleme geben?

Freundliche Grüße und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

Pooch

Hallo Stefan,

danke auch an dich.

Nein, dir stellt sich die Frage, ob du dir einen fertigen
Router
kaufen sollst oder einen älteren Rechner, den du dann zum
Router
umbaust.

Bingo :smile:.
Genau das meinte ich!
Mit Server lag ich da ja enorm falsch :smile:.

Auf diesem älteren, zum Router umgebauten Rechner kannst du
dann ja
zusätzlich Serversoftware installieren (was ich außer einem
ssh- und
DHCP-Server allerdings nicht empfehle).

Meine Klugscheißerei hier soll dazu dienen, die Begriffe
richtig
einzusetzen. Ansonsten reden wir hier eines Tages völlig
durcheinander und es bürgern sich Begriffe wie „Hauptrechner“
oder
„Server“ für Netzkomponenten ein, die eigentlich völlig anders
heißen
und anderes tun.

Nix da, das war für mich keine Klugscheißerei *g*, sondern hat mir klar gezeigt, wo mein Denkfehler lag.
Ich hab was dazu gelernt!

Wenn sich erst einmal etwas eingebürgert hat, dann wird am
Ende auch
noch darauf bestanden, dass das so richtig sei, weil es alle
sagen.

Ja, deshalb sprach ich wohl auch von einem Server, anstatt von einem Rechner, den ich zum Router umbauen könnte.

Ich habe eine Weile lang 30 Arbeitsplätze mit einem Pentium I
166 MHz
verwendet. Für dich würde sogar ein noch kleinerer Rechner
reichen,
wenn es so etwas überhaupt noch gibt. Die sind dann auch nicht
so
laut.

Ich habe noch einen älteren P2, um die 200 MHz (Win 98) irgendwo rumstehen. Wäre das ein Versuch wert?

Freundliche Grüße und einen guten Rutsch ins Neue Jahr

Pooch

Hallo,

Ausnahmen, die für eine self made-Lösung (Du nennst das wohl
„Server“) welcher Form auch immer (es gibt da diverse
Möglichkeiten) sprechen:

  • ausgeprägter „Spieltrieb“, also die Lust, ausgiebig mit
    solchen Dingen herumzuexperimentieren

*g* was die Rechner angeht, experimentiere ich gerne.

Naja, ich sasg mal so: Alles, was da wirklich ernstzunehmen ist an Lösungen, bewegt sich im Linux/Unix-Bereich. Von den Windows-basierten Eigenbau-Lösungen würde ich sehr ausdrücklich abraten, in jeglicher Hinsicht. Wenn Du also Interesse daran hast, dann nur zu - ein solcher Rechner muß keine dicke Kiste sein, dafür kommen oft sogar lüfterlose Maschinen in Frage. Ansatzpunkte wären hier bspw.

http://www.fli4l.de/ (OpenSource)
http://www.ipcop.org/ (OpenSource)
http://www.astaro.com/php/statics.php?action=asl&lan… (frei für den Heimgebrauch)

oder sogar ganz selber bauen mit http://www.freebsd.org/ oder http://www.debian.org etc.pp.

Allerdings lassen Deine folgenden Antworten den Spieltrieb als wirklich einzigen Grund für eine Eigenbaulösung stehen:

Nein, ich habe kein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis, zumindest
derzeit nicht.

Dann ist das Level an Sicherheit, welches handelsübliche DSL-Router bieten (verglichen mit Eigenbaulösungen) absolut ausreichend (Achtung: Daran denken, die Administrationsoberfläche nur von „intern“ aus errreichbar zu machen! Wie das geht, steht im Handbuch vom Router.).

Was ich nicht schlecht fände, wäre, wenn ich von außerhalb hin
und wieder auf die Software meines Rechners zurückgreifen
könnte.

Das lassen auch die kleinen Boxen problemlos zu, stellt netzwerktechnisch keine besondere Herausforderung dar.

Allerdings nimmt mein Ältester hin und wieder das Notebook für
seine Onlinezockerei.

Auch das ist problemlos drin, mit den üblichen Einschränkungen des NAT, die ja auch jetzt schon greifen und bei selfmade-Lösungen nicht anders sind.

Das Problem bei eMule & Co ist, daß diese Dienste mitunter sehr viele Verbindungen gleichzeitig öffnen und da so ein SOHO-Router schonmal die Grätsche macht, heisst, selbst normales Surfen langsam wird.

Eine Empfehlung für einen solchen SOHO-Router kann ich nicht aussprechen (wäre einen extra Thread im Hardware-Brett wert), allerdings rate ich von Geräten der Fa. Longshine ab. Die für dich wesentlichen Features dürften alle aktuellen Geräte bieten.

Gruß,

Malte.

Hallo Rainer,

… ab welcher stelle hast Du Dich gelangweilt? :wink:
Nicht böse sein, ich wollte es einfach nur komplett haben.

Ganz ehrlich?
Ich habe mich nicht gelangweilt, auch wenn ich nicht alles verstanden habe (da muss ich mich erst genauer mit befassen).

Nee, warum sollte ich dir böse sein?
Es ist doch vollkommen ok, das ganz deutlich zu erklären, zumal ich mich mit diesen Dingen noch nicht auskenne.
Je mehr Infos man bekommt um so besser kann man sich mit den Dingen auseinandersetzen.

Also: Kopf hoch, Schultern zurück und lächeln :wink:!

Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins Neue Jahr :smile:.

Freundliche Grüße

Pooch

Hallo,

Ich habe noch einen älteren P2, um die 200 MHz (Win 98)
irgendwo rumstehen. Wäre das ein Versuch wert?

ohne Stefan „ins Handwerk pfuschen“ zu wollen, und wo ich das grad noch lese:

Natürlich reicht so ein Rechner völlig aus, ich würde in dem Fall IPcop (Link in meiner anderen Antwort) empfehlen, das installiert sich fast vollautomatisch von CD-ROM auf die Festplatte und ist danach komplett via Browser administrierbar. Du brauchst lediglich eine Festplatte (hab die Mindestgröße nicht im Kopf,wenige GB reichen aber völlig aus), zumindest zur Installation ein CD-ROM-Laufwerk, von dem Du booten kannst (hängt vom BIOS ab, sollte aber gehen) und mindestens zwei Netzwerkkarten. Die Dokumentation zu IPcop ist recht gut, allerdings zumeist in englisch, AFAIK.

Bedenke jedoch die Nachteile einer solchen Lösung:

  • Zeitaufwand
  • Stromverbrauch
  • Platzbedarf
  • Geräuschpegel i.w. durch Lüfter
  • Administration/Konfiguration durch erweiterte Möglichkeiten ein wenig aufwendiger als bei SOHO-Routern

Alles andere wesentlich wurde schon gesagt, glaube ich.

Gruß und wech,

Malte.

Hallo,

Ich habe eine Weile lang 30 Arbeitsplätze mit einem Pentium I
166 MHz
verwendet. Für dich würde sogar ein noch kleinerer Rechner
reichen,
wenn es so etwas überhaupt noch gibt. Die sind dann auch nicht
so
laut.

Jaja, ich habe kürzlich einen Pentium 233 erstanden, einschlägig bekannter Händler. Die Kiste ist von IBM, wirklich schönen Qualität, Grafikkarte von Matrox (Mystique), erstklassiges Bild.

Keine Ahnung, die Dinger könnte man im Klassensatz einkaufen und – wenn man sie für Monster wie Mozilla und StarOffice nutzen will – muß man sie halt an einen stärkeren Server klemmen.

Einen Prozessor- oder Graphikartenkühler hat das Ding nicht.

Nettes Teil, viel zu schade, um nur zu „routen“…

Gruß,

Sebastian

Hallo,

Es gibt zwar Routersoftware als Freeware, die auf einer
Floppydisk läuft. D.h. Du kannst einen ausgedienten 386er ohne
Festplatte als Router einsetzen.

Läuft aber nicht ganz so stabil wie ein Router.

Wenn ich meinen Billigrouter und den Rechner vergleiche, trifft das definitiv nicht zu…

Ein nicht zu unterschätzendes Argument sind aber
Stromverbrauch und Geräuschentwicklung.

Korrekt!

Ja, in dem Punkt kann der Rechner nicht mithalten…

Es gibt auch leise Rechner. Kommt halt auf den Preis an. Für
1000 Euro bekommst Du einen sehr leisen Rechner, den hörst Du
kaum. Für 25 Euro bekommst Du einen Router, der macht gar
keine Geräusche- :wink:

Hmm. Oft sind kleine Rechner leiser als die CPU-Boliden. Manchmal ist „weniger Euro“ auch leiser Rechner :wink:

Die Frage ist, was Du willst, was Du brauchst und was es
kosten soll, darf. Einen Server der alles kann, kann
einschließlich Software leicht mehrere zehntausend Euro
kosten. :wink: Ich habe so etwas in der Firma, allerdings auf
vier Server verteilt. Da kommt es dann auf Datensicherheit an
und deshalb kosten die Gräte allein je rund 8000 Euro. Die
Software ist noch um einiges teurer. :wink:

Falsche Softwarewahl oder Geldverbrennungsinstitut :wink:

7 Debian-CDs brenne ich jedem, der sie hier abholt zum Rohlingspreis. Da ist dann alles drauf… (wer eine dicke eitung hat, möge sie ich downloaden)

Gruß,

Sebastian

Ich habe noch einen älteren P2, um die 200 MHz (Win 98)
irgendwo rumstehen. Wäre das ein Versuch wert?

Lockerst. Reicht für dich und den Rest der Straße :wink: Allerdings
würde ich Maltes Tipp nicht von der Hand weisen - manchmal sind 100 €
für etwas Neues Nerven schonender als das Herumgebastel an einer
alten Kiste.

Viel Spaß.

Stefan

7 Debian-CDs brenne ich jedem, der sie hier abholt

Der sie hier abholt? Sorry, aber ich bin gerade zufälligerweise hier
(schon den ganzen Tag), aber wo bist du?

SCNR und guten Rutsch
Stefan

7 Debian-CDs brenne ich jedem, der sie hier abholt

Der sie hier abholt? Sorry, aber ich bin gerade
zufälligerweise hier
(schon den ganzen Tag), aber wo bist du?

Hier.

SCNR und guten Rutsch

SCNR too und Frohes Neues,

Gruß,

Sebastian

Hallo Malte,

danke.

Jetzt werde ich mich erst einmal durch die verschiedenen Links arbeiten, wobei ich FreeBDS und debian sehr interessant finde. Mit Sicherheit werde ich mich mit diesen zwei Betriebssystemen wesentlich mehr beschäftigen, unabhängig von meinem Vorhaben.

Sollten diese beiden Links nicht in der FAQ sein, könnte man sie nicht dort aufnehmen? Oder sind sie schon in einer der anderen FAQS aufgeführt?

Freundliche Grüße

Pooch