Routing unter NT wird entfernt ... usw. usw

Hallo alle zusammen…

ich stehe vor einem Routing Problem in unserem NT-Netzwerk.

Bevor ich zu meinem Problem komme liste ich mal auf wie unser NT-Netzwerk aussieht:

zwei Domänen, nennen wir die mal DOMAIN1 und DOMAIN2 …
zwei Primary Domain Controller (logischerweise)

  1. PDC (DOMAIN1) hat 4 Clients und läuft auf 10 M/Bit Ethernet.
  • IP-Subnetz ist 192.168.0.0
  • Server hat die IP 192.168.0.1 (NIC1, Ethernet)
  • Um mit dem anderen Subnetz zu kommunizieren hat der Server eine 2. NIC
    drin und zwar eine Token Ring Karte (anderes Netz ist TR)
  • Die IP der 2. NIC ist 192.168.1.5 (NIC2, TR)
  • IP-Forwarding ist bei TCP/IP aktiviert.
  1. PDC (DOMAIN2) hat 2 Clients und läuft auf 16 M/Bit Token Ring
  • IP-Subnetz ist 192.168.1.0
  • Server hat die IP 192.168.1.1 (NIC1, TR)
  • IP-Forwarding ist bei TCP/IP aktiviert.
  • Der Server dient (soll) als Dial-UP ins Internet und hat deswegen eine
    AVM Fritz!Card PCI drin.
  • RAS Dienst ist installiert.
  • Als Sharing-Software ist AVM KEN! installiert.
  • Server hat zus. einen E-Mail Server installiert (VPOP3) um für die
    ganze Firma E-Mails automatisch abzuholen (2 Domains).

Der PDC-DOM1 hat in der Routing Tabelle stehen, dass er alle Pakete
ans Subnetz 192.168.1.0 über 192.168.1.1 (übers Interface 192.168.1.5)
schicken soll.

Der PDC-DOM2 hat in der Routing Tabelle stehen, dass er alle Pakete
ans Subnetz 192.168.0.0 über 192.168.1.5 schicken soll (2. NIC PDC-DOM1).

In DOMAIN1 (192.168.0.0) haben die Clients den DEFAULT GATEWAY auf
192.168.0.1 (PDC-DOM1) stehen.

In DOMAIN2 (192.168.1.0) haben die Clients den DEFAULT GATEWAY auf
192.168.1.1 (PDC-DOM2) stehen.

Das Routing geht (getestet mit TRACERT und PING).

Die AVM Fritz!Card wird von AVM Ken! als virtuelle Netzwerkkarten in
der Netzwerkkonfiguration installiert (AVM! Internet over PPP).

Installiere ich auf allen Rechnern den KEN! Client funktioniert das Browsen mit
dem Internet Explorer einwandfrei, auch geroutet ins andere Subnetz.

So das groesste Problem :

Anscheinend klappt die Konfiguration der automatischen Anwahl nur mit dem KEN!
Client.
Versuche ich mit meinem Mailserver Mails abzuholen geht das nicht. Er kann
den Namen nicht auflösen, weiss also nicht an welchen DNS er sich wenden soll
und das obwohl ich in KEN! eingestellt habe „DNS Anfragen weiterleiten“.

Ich habe ein Workaround versucht. Also habe ich beim TCP-IP Protokoll die
DNS-Server unserer Providers (T-Offline) eingtragen und „Namensauflösung
über DNS“ aktiviert.
Schön und gut ab dem Zeitpunkt aber öffnet AVM KEN! eine Verbindung nach
„Draussen“ …
also habe ich die IP-Pakete mitprotokolliert und rumgepingt wie ein wilder
bis ich feststellte das mein ROUTE Eintrag für das Subnetz 192.168.0.0
gar nicht mehr da war…
Also wieder
„ROUTE ADD 192.168.0.0 MASK 255.255.255.0 192.168.1.5“ eigegeben und siehe
da keine ungewollte Verbindungsaufbauerei.
Rechner neugestartet. Wieder dasselbe der Routing-Eintrag in der Tabelle
für’s Subnetz 192.168.0.0 fehlt … ARGH!

und ich bekomme es nicht gelöst…

AVM KEN! ordnet der „virtuellen“ Netzwerkkarte AVM Internet over PPP" die
IP Adresse 192.168.114.254 zu, wie auch immer er auf diese kommt.
In der Routing Tabelle steht diese IP auch auf Default Gateway. Wenn ich
mich recht erinnere ist der Default Gateway der Gateway der genommen wird,
wenn keine andere Route mehr bekannt ist aber warum wird der Routing-Eintrag
für mein lokales Subnetz wieder rausgesch(m)issen ?

Ich habe schon unendlich viel rumprobiert, RIP-Dienst installiert, wieder
entfernt, Gateway hin und her eingetragen. Nichts, entwieder geht garnichts
mehr oder er baut mir immer eine Verbindung auf …

Was tun sprach Zeus ?
Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.
Bin jederzeit unter [email protected] erreichbar (weil ich ab jetzt
ja immer eine Verbindung ins Internet habe !!! ) :smile:

Gruss
Mathias

Hallo Mathias,

ist ziemlich komplex. Gegen Ende habe ich es nicht mehr ganz nachvollziehen können und ein KEN!-Spezialist bin ich auch nicht.

Aber ich würde Dir vorschlagen, das Routing zu konsolidieren, das zahlt sich vielleicht aus. Vorschlag: ein Rechner ist der Router. Z.B. der PDC der Domain1. Installiere die ISDN-Karte aus dem PDC der Domain2 in den PDC der Domain1. Du sparst Dir Routing-Definitionen, ein Router kennt seine Interfaces :wink: Und wenn der Router fürs Internet in Domain2 steht, hat Domain1 eventuell Probleme mit der Rück-Route aus dem Internet, ich weiß nicht, ob KEN! das im Griff hat. Domain1 hat als Defaultgateway dann die 192.168.0.1 und Domain2 das DFG 192.168.1.5. Damit müsste die Konnektivität zwischen den beiden Domänen gewährleistet sein, ohne weitere Routing-Einträge. Die beiden Domänen werden dann über das ISDN-Interface ins Internet probagiert.
Dann noch mal an die WAN-Geschichte. Rein aus dem Gefühl heraus würde ich den Mail-Server auch auf dem Router installieren. Zieht ja keine Performance.

Gruß

Johannes

puh, also:

erstmal, von wegen mail geht nicht, und so. ken ist halt bloss nen proxy mit zusatznutzen als mail/faxserver.
du musst den rechner mit dem ken server als mailserver angeben. siehe auch:
http://www.avm.de/deutsch/service/faq/ken_technisch…

und alles ausser http und smtp/pop ist halt essig.

die bessere loesung waere ein masquerading router - unter win z.B. mit nat32

wegen der verlorenen route, keine ahnung, aber wenn man unter unix ne route von hand setzt, dann ist die nach nem reboot auch wech. nur kommt der unter unix halt nicht so oft vor :wink:

joachim

erstmal, von wegen mail geht nicht, und
so. ken ist halt bloss nen proxy mit
zusatznutzen als mail/faxserver.
du musst den rechner mit dem ken server
als mailserver angeben. siehe auch:
http://www.avm.de/deutsch/service/faq/ken_technisch…

Moment !
KEN! kann zwar nicht wirklich viel, aber es unterstützt DNS Weiterleitung, wenn ich also auf dem NT-Server einen DNS-Eintrag vornehme klappen alle Anwendungen wunderbar.

und alles ausser http und smtp/pop ist
halt essig.

…nicht wirklich !

die bessere loesung waere ein
masquerading router - unter win z.B. mit
nat32

habe ich runtergeladen und probiere es mal aus !

wegen der verlorenen route, keine ahnung,
aber wenn man unter unix ne route von
hand setzt, dann ist die nach nem reboot
auch wech. nur kommt der unter unix halt
nicht so oft vor :wink:

die route muss als persistant deklariert sein habe ich rausgefunden also

route -p ADD x.x.x.x mask x.x.x.x x.x.x.x
und dann ist sie beim nächsten booten auch wieder da !

joachim

mathias

Damit eine Route auch nach einem Neustart noch verfügbar ist mit „route add -p 192…“ eintragen!

KEN! kann zwar nicht wirklich viel, aber
es unterstützt DNS Weiterleitung, wenn
ich also auf dem NT-Server einen
DNS-Eintrag vornehme klappen alle
Anwendungen wunderbar.

haeh, was hat den jetzt smtp/pop mit der dns weiterleitung zu tun?
dns weiterleitung bedeutet bloss, das nameserver-requests (also welche ip steckt denn nun hinter www.spiegel.de) an den nameserver des isp weitergegeben werden. ok, auf die normale tour kann ein fehlen desselben auch die funktion von outlook verhindern, aber wenn man die ip des servers direkt angibt, sollte es auch ohne dns gehen.

und alles ausser http und smtp/pop ist
halt essig.

…nicht wirklich !

da lag ich wohl falsch, ken scheint doch transparenter zu sein, als es auf den ersten blick in die produktbeschreibung scheint…

die route muss als persistant deklariert
sein habe ich rausgefunden also

route -p ADD x.x.x.x mask x.x.x.x x.x.x.x
und dann ist sie beim nächsten booten
auch wieder da !

kann sein, dass das unter win so ist. unter linux hat man da meist nen kleines file, wo die statischen routen drin stehen und beim booten gesetzt werden. aber wann bootet man ne unix box auch schon mal neu?

joachim

haeh, was hat den jetzt smtp/pop mit der
dns weiterleitung zu tun?
dns weiterleitung bedeutet bloss, das
nameserver-requests (also welche ip
steckt denn nun hinter www.spiegel.de) an
den nameserver des isp weitergegeben
werden. ok, auf die normale tour kann ein
fehlen desselben auch die funktion von
outlook verhindern, aber wenn man die ip
des servers direkt angibt, sollte es auch
ohne dns gehen.

klar geht das direkt … aber ich werde mich wohl von ken! doch verabschieden müssen für kleine „unkomplizierte“ netzwerke mag es ausreichend sein…
natürlich habe ich jetzt bischen rumgefummelt und dies und das verändert, so langsam nimmt es annehmbare formen an…

da lag ich wohl falsch, ken scheint doch
transparenter zu sein, als es auf den
ersten blick in die produktbeschreibung
scheint…

ja, aber recht „ungehorsam“ in punkto verbindungsaufbau.

kann sein, dass das unter win so ist.
unter linux hat man da meist nen kleines
file, wo die statischen routen drin
stehen und beim booten gesetzt werden.
aber wann bootet man ne unix box auch
schon mal neu?

jopp /etc/route.conf ist mir ein begriff. aber ich brauche nunmal nt… mit linux wäre ich sicherlich auch zurechtgekommen. zuhause tut es ja seine dienste. aber wenn ich dem chef da 'nen linux server hinstelle kriegt der nen mittelschweren nervenzusammenbruch spätestens dann, wenn er vergeblich fritz!fax sucht um die nächtlichen faxmailings auszudrucken … :smile:

mathas