rs232 decoder IC

Hallo
Ich möchte eine 8 Kanal „Relaiskarte“ bauen, die über die RS232 Schnittstelle gesteuert wird.
Aufgrund der Speziellen Anforderungen (Kontroll-LED, Kontrolleinheit,Manuelle Schaltbarkeit, entfernte Relaiseinheit. Leitungslängen) kann ich leider keinen fertigen Bausatz verwenden.
Ich habe vor über einen Max232 die Pegel anzupassen. Danach benötige ich ein IC das mir aus dem Seriellen Signal ein Paralles Signal erstellt um dann über einen Treiberbaustein die Relais anzusteuern.
Mein konkretes Problem ist, dass ich nicht weiß welches IC die Signalwandlung von seriellen RS232 Schnittstelle in die parallelen Signale wandeln kann.
Vielleicht kann mir einer ein passendes IC nennen.

Hallo,

Vielleicht kann mir einer ein passendes IC nennen.

am besten macht man sowas mit einem kleinen Microcontroller, einem PIC von Microchip beispielsweise. In dem programmierst Du dann was passiert wenn diese oder jenes Zeichen über RS232 ankommt.

Hier mal ein Beispiel einer fertigen Relaisplatine…
http://www.luedeke-elektronic.de/shop/vellemann/k805…

Viele Grüße

Stefan

Vielen Dank für den Hinweis.

Mein Problem ist, das ich aus rein hardwaretechnischer Sicht nur die Möglichkeit habe Atmel zu programmieren und zum anderen nicht über das Knwo-How verfüge eine solche Schnittstellenprogrammierung selbst durchzuführen.
Daher suche ich ein IC das die Programmierung bereits enthält.

Auf einen fertigen Bausatz kann ich deshalb nicht zugreifen da die Kernelektronik in einem Gebäude wo auch die Möglichkeit zum manuellen Schalten bestehen soll und der Kontrollanzeige. Die Relaiseinheit aber rund 100 m entfernt sitzt. Dort wo die Verbraucher sind.

Hallo,

Mein Problem ist, das ich aus rein hardwaretechnischer Sicht
nur die Möglichkeit habe Atmel zu programmieren

Das ist kein Problem, das geht selbstverständlich auch mit den Dingern.

und zum
anderen nicht über das Knwo-How verfüge eine solche
Schnittstellenprogrammierung selbst durchzuführen.

Wozu hast Du denn dann einen Atmel-Programmierer?

Daher suche ich ein IC das die Programmierung bereits enthält.

Vergiss es.

Auf einen fertigen Bausatz kann ich deshalb nicht zugreifen da
die Kernelektronik in einem Gebäude wo auch die Möglichkeit
zum manuellen Schalten bestehen soll und der Kontrollanzeige.
Die Relaiseinheit aber rund 100 m entfernt sitzt. Dort wo die
Verbraucher sind.

Über 100m Leitung mittels RS232 ist eh’ nicht möglich, also vergiss das mal. Wie wäre es mit Ethernet? Es gibt fertige Bausteine, die über Ethernet Relais ansteuern können. Zum Beispiel mit Webinterface über Browser bedienbar. Einige sogar per Ethernet über die normale Netzleitung.

Wie wäre es denn, wenn Du mal das ganze Problem schilderst? Statt in der Sackgasse im Nebel herum zu tasten gibt es ja vielleicht eine wirklich gute Lösung.
Gruß
loderunner

Hi,

dass es ein IC gibt, das ein seriell empfangenes Byte parallel ausgibt, halte ich für ausgeschlossen. Alle seriellen Interface-ICs sind dafür ausgelegt, dass ein uC oder irgendwas anderes sie konfiguriert und die Daten liest und schreibt. Daher bleibt wohl wirklich kaum etwas anderes übrig, als einen passend programmierten Prozessor o. ä. zu verwenden. Wenn Du das nicht selber kannst, wäre zu hoffen, dass es irgendwo ein passendes Bausatzprojekt gibt, aus dem du nur den Prozessor nimmst und auf eine eigene Platine setzt. So was könnte es z. B. bei ELV geben, aber Google weiß vielleicht noch mehr.

Ich gehe davon aus, dass zumindest das Know-How bei euch existiert, wie man die Daten auf die serielle Leitung bekommt (PC mit selbst geschriebener Software, vermutlich).

Anderer Aspekt: RS-232 über 100 Meter ist nicht spezifiziert, geht aber in der Praxis in der Regel. Dennoch würde ich dringend RS-422 empfehlen.

Grüße (ist hier so üblich)

Uwe

Hallo,

MOS 4034?

Grüße

zf

Hi,

dass es ein IC gibt, das ein seriell empfangenes Byte parallel
ausgibt, halte ich für ausgeschlossen.

Hallo Uwe,

in der Steinzeit gab es das: Intersil HD6402. Ich habe damit auch tatsächlich einen Wandler gebaut von V24 auf Lochstreifen für CNC-Steuerungen, ganz ohne Prozessor, das war so etwa 1970. Wahrscheinlich bekommt man das IC sogar noch irgendwo. Baud Raten Generator braucht man noch extra, die gabs ja auch stand alone, aber da fällt mir die Bezeichnung nicht mehr ein. War ein CMOS-IC im 24pol. Gehäuse.

Gruss Reinhard

Hallo,

Mein Problem ist, das ich aus rein hardwaretechnischer Sicht
nur die Möglichkeit habe Atmel zu programmieren

Das ist kein Problem, das geht selbstverständlich auch mit den
Dingern.

und zum
anderen nicht über das Knwo-How verfüge eine solche
Schnittstellenprogrammierung selbst durchzuführen.

Wozu hast Du denn dann einen Atmel-Programmierer?

Um komplexe Zeitabläufe als direktansteuerungen von LEDs zu programmieren

Daher suche ich ein IC das die Programmierung bereits enthält.

Vergiss es.

Auf einen fertigen Bausatz kann ich deshalb nicht zugreifen da
die Kernelektronik in einem Gebäude wo auch die Möglichkeit
zum manuellen Schalten bestehen soll und der Kontrollanzeige.
Die Relaiseinheit aber rund 100 m entfernt sitzt. Dort wo die
Verbraucher sind.

Über 100m Leitung mittels RS232 ist eh’ nicht möglich, also
vergiss das mal. Wie wäre es mit Ethernet? Es gibt fertige
Bausteine, die über Ethernet Relais ansteuern können. Zum
Beispiel mit Webinterface über Browser bedienbar. Einige sogar
per Ethernet über die normale Netzleitung.

Genau das ist der Punkt um eben keine 100 m RS232 sind die Module getrennt , siehe Unten.

Wie wäre es denn, wenn Du mal das ganze Problem schilderst?
Statt in der Sackgasse im Nebel herum zu tasten gibt es ja
vielleicht eine wirklich gute Lösung.
Gruß
loderunner

Ok folgende Ausgangsituation
RC-CAR Modellsport:
Zeitnahme über eine Software, die die Möglichkeit bietet unter anderem die Startampel elektronisch über die RS232 Schnittstelle zu steuern.
Dieses wäre z.B. über die Relaiskarte von Conrad elektronik möglich.
Folgende Besonderheiten kommen jetzt aber hinzu:
Die Ampel muss auch Manuell Steuerbar sein.
In dem Zeitnahmehaus muss der Status der Ports angezeigt werden.
Die Startampel steht rund 100 m Leitungslänge von der Zeitnahme entfernt. um nicht 8 mal 230 V Kabel dorthin zu legen möchte ich folgendes machen:
Die Relaiskarte teilen.
Anschluss an PC, Kontrollampen und manuelle Steuerung in dem Zeitnahmehaus mit den Leistungstribern für die Relais. Die Relaiseinheit über ein 10 Adriges Niederspannungskabel in den Stromverteiler vom Fahrerstand bringen, von dort die restlichen Meter bis zur Ampel mit 230 V Kabel.

Den grundsätzlichen Aufbau der Schaltung habe ich bereits. Mir fehlt nur das IC/programierter Mikrocontroller der im Eingang das auf TTL basis gebrachte RS232 Signal in den Eingang bekommt und die einzelnen Ports am Ausgang. oder ein entsprechendes Programm, das ich auf einen Atmel brennen kann.
Ich habe leider keinerlei Ahnung vom Aufbau und Befehlssatz der RS232 Schnittstelle udn kann es daher nicht selbst schreiben

Tach mollyman!

Nimm doch einfach den Parallelport. Der hat 8bit IO(wenns sein muss auch mehr). Damit hast du doch genau was du brauchst.

Wenn es denn unbedingt seriell aber unintelligent(ohne µC) bleiben soll hatte Reinhard Kern mit seinem HD6402 die richtige Idee. Das Chip ist nur nicht mehr leicht zu bekommen.

Wenn es bei dir am µC Code scheitern sollte, gibt es sicher genügend hilfsbereiter hacker im Forum^^

Thor

Hallo,
ohne das verwendete Protokoll zu kennen, wird das nichts vernünftiges (außer es gäbe kein Protokoll, was aber bei 100m nicht zu empfehlen ist).
Wenn das alles bekannt ist, ist die Zeit die alles zusammenzusuchen länger, als die Zeit es zu programmieren (wenn es nicht gerade Assembler sein soll, wobei man da auch schnell eine passende Bibliothek finden sollte).
Ich würde aber auch RS485 (oder 422) empfehlen. Die TTL-Logik kann die selbe bleiben, es müssen nur die Treiberbausteine ausgewechselt werden.

Cu Rene

Der Port ist durch die Zeitnahmesoftware vorgegeben.

Ja das Problem ist wirklich „nur“ der Code vom Prozessor, aber da habe ich nicht mal einen Ansatz wo ich anfangen kann.

Gruß Martin

Hallo Uwe,

dass es ein IC gibt, das ein seriell empfangenes Byte parallel
ausgibt, halte ich für ausgeschlossen.

Wie Reinhard geschrieben hat, war dies bis Mitte der 70er normal. Die Dinger hatten alle Signale einzeln rausgeführt und waren fast ausnahmslos in einem 40 poligen Gehäuse untergebracht. Manche hatten schon Trystate-Ausgänge.
Die Dinger hatten damals die Komplexität damaliger CPUs und waren auch entsprechend teuer.
Die Alternative war ein Aufbau mit TTL-Gattern oder PALs :frowning:
Solche Chips waren so bis Mitte 80er erhältlich.

MfG Peter(TOO)

Hallo Fragewurm,

Ich habe leider keinerlei Ahnung vom Aufbau und Befehlssatz
der RS232 Schnittstelle udn kann es daher nicht selbst
schreiben

Tja, hier fängt dein Verständnisproblem an :smile:

RS232, auch als V.24 bezeichnet, legt nur die elektrischen Werte der Schnittstelle und die Steckerbelegung fest.
Über das verwendete Protokoll sagt diese Norm überhaupt nix.

Das ist wie beim Telefon, das Netz funktioniert weltweit, aber die übertragene Sprache ist nicht bestandteil der Telefon-Norm.

Zuerst einmal muss man das Prokoll kennen, welches deine Software verwendet. Die wegen der Leitungslänge bereits erwähnte RS422, es kann auch RS485 verwendet werden, ist eine etwas andere elektrische Norm für die Übertragung der Signale, welche dadurch längere Leitungen als V.24 erlaubt. Damit kann man auch 1’000m überbrücken.

MfG Peter(TOO)

ok jetzt wird es mir klarer mit dem Protokoll

wobei ich die Daten ja eben gerade keine 100 m weit schicken will sondern nur noch das geschaltete plus für das Relais.

Heißt also, dass du garnicht selbst die Komandos vom PC sendest?? Das wird lustig. Irgendwoher muss man ja wissen, wie man auf was reagieren soll.

Aber gut welche µC Modelle hast du denn zu Hause?

Thor

Hallo,

ok jetzt wird es mir klarer mit dem Protokoll

statt mit einem Datenprotokoll, das über RS232 geschickt wird,
kann man ein paar Bits für Relais usw. auch einfacher übertragen,
indem man z.B Schieberegister benutzt.

Dazu braucht man dann Signalleitungen („Clock“ und „Daten“)und eine
Masseleitung. Damit die Übertragung schnell und zuverlässig ist,
nutzt man nicht nur Spannungsübertragung sondern einen Strom.
Das Empfangsende wird dann mit einem Leitungsabschluss (ca. 120 Ohm)
abgeschlossen.

Wie das nun aber an RS232 angeschlossen wird, hängt von deinen
Möglichkeiten ab. Man kann z.B. auch ein Handskakesignal zusammen
mit Txd zu Übertragung nutzen.
Gruß Uwi

Hallo,

nachdem was ich nun hier gelesen habe geht es darum das eine Rundenauswertesoftware über einen RS232 Port am PC Zeichen einlesen kann. Welche Zeichen das sein müssen ist dir bekannt?

Also muss dein Amtel, den Du natürlich auch nehmen kannst, entsprechende Zeichen an den PC senden können. Muss der Amtel denn auch welche empfangen können? Um die lange Strecke zu realisieren kannst Du auch solche Funkmodule nehmen… http://www.conrad.de/ce/de/product/190939/ Für jede Übertragungsrichtung dann eins.

Mein Problem ist, das ich aus rein hardwaretechnischer Sicht
nur die Möglichkeit habe Atmel zu programmieren und zum
anderen nicht über das Knwo-How verfüge eine solche
Schnittstellenprogrammierung selbst durchzuführen.

Also ich bin mir sicher das es in den einschlägigen Microcontroller- Foren schon fertige Routinen gibt die du mur noch in deinen eigenen Code einbetten musst.

Daher suche ich ein IC das die Programmierung bereits enthält.

Wie das schon diskutiert wurde ist das leider schwierig bis nicht möglich.

Was bietet denn der Hersteller der Rundenzeitensoftware für Lösungen an?

Viele Grüße

Stefan

Hallo,

nachdem was ich nun hier gelesen habe geht es darum das eine
Rundenauswertesoftware über einen RS232 Port am PC Zeichen
einlesen kann. Welche Zeichen das sein müssen ist dir bekannt?

Umgekehrt. Es geht nicht um die Erfassung der Runden. Die Zeitnahmesoftware gibt Zeichen aus, die dann als Optische Signalisierung dienen. Hier die Steuerung der Startampel.

Um die lange Strecke zu
realisieren kannst Du auch solche Funkmodule nehmen…
http://www.conrad.de/ce/de/product/190939/ Für jede
Übertragungsrichtung dann eins.

Da es sich um RC Cars handelt also funkerngesteuerte Autos ist das Thema Funkübertragung ein sehr heikles Thema, und wird vermieden wo es geht, da die Fahrzeuge recht Störungsanfällig sind.

Also ich bin mir sicher das es in den einschlägigen
Microcontroller- Foren schon fertige Routinen gibt die du mur
noch in deinen eigenen Code einbetten musst.
Was bietet denn der Hersteller der Rundenzeitensoftware für
Lösungen an?

Der Hersteller der Software verwendet normalerweise diese Relaiskarte:
http://www.conrad.de/ce/de/product/197730/8-KANAL-RE… .

Gäbe es diese als Bausatz würde ich sie nehmen an die Ausgänge des Treiberbausteins einen 25 poligen SUB-D-Anschluss setzen. Damit könnte ich dann auch die Schalter zur Überbrückung der Relais dort setzen.
Die Relais mit den Schutzdioden könnte ich dann in eine separate Platine bringen, und relativ weit entfernt über ein Kabel anschließen, da ich ja kein getaktetes Signal mehr übertrage. Damit dürfte das Leitungslängenproblem nicht mehr bestehen.
Vom Grundsatz her soll es also eine solche Karte werden, aber ohne USB Port.

Wenn ich das richtig verstehe ist in der Anleitung dazu:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1750… auch das Datenprotokoll beschrieben (ab Seite 12).
Allerdings traue ich mir aufgrund der Informationen bestenfalls zu den Atmega so zu programmieren das er auf bestimmte Eingangssignale reagiert, was aber wohl nicht ausreichen wird

Mann ob ich das Lerne ?

Viele Grüße Martin

Hi

ich habe Atmega 8 und Atmega 16 Zuhause.

Zum Protokoll selbst ist es das Protokoll, das hier ab Seite 12 Beschrieben ist.

http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1750…

Viele grüß Martin