ich möchte über die serielle Schnittstelle triggern wann ein Stromkreislauf offen oder geschlossen ist.
Bisher habe ich dies mit einem USB>Serial Konverter (TTL-232R FTDI) über CTS umgesetzt - und funktioniert.
Wenn ich aber nun das gleiche Prinzip direkt bei der seriellen Schnittstelle versuche, bekomme ich immer die Info dass CTS „false“ ist - auch wenn ich direkt einen „Kurzen“ mit CTS und GND mache.
das liegt einfach daran, das die Pegel bei RS232 etwas anders sind. -3V bis -15V ist logisch 1 und 3V bis 15V ist logisch 0. Der Bereich -3V bis +3V ist nicht definiert.
du must dein Signal also auf -irgend was >0 V (etwa 1V). Wir fertigen seit 20 Jahren Industriegeräte, die mit rein positiven Pegeln problemlos mit allen PCs kommunizieren (115k und mehr).
Vielleicht sollte der Urposter angeben, welche Pegel er anlegt 0 und >3V mit Innenwiderstand
vielen Dank für die Info. Das ist eine sehr gute Idee. Welche
Risiken/Probleme können dabei auftreten?
Technisch keine, ist eine normale Verbindung in einem Null-Modem-Kabel.
Man sollte halt nicht unter Spannung löten und ESD beachten. Also die normalen Regeln beim Arbeiten an Elektronik.
Grundsätzlich sind aber RS-232 Ausgänge Kurzschlussfest.
Grundsätzlich sind aber RS-232 Ausgänge Kurzschlussfest.
D.h. ich könnte den entsprechenden Ein (CTS)- und Ausgang (RTS) direkt mit einem „Schalter“ verbinden und müsste keine Diode oder Widerstand zwischen schalten?
Grundsätzlich sind aber RS-232 Ausgänge Kurzschlussfest.
D.h. ich könnte den entsprechenden Ein (CTS)- und Ausgang
(RTS) direkt mit einem „Schalter“ verbinden und müsste keine
Diode oder Widerstand zwischen schalten?
Ausgang auf Eingang sollte sowieso keinen Kurzschluss geben
Das ist der Sinn der Geschichte bei einer RS232.
Allerdings musst du noch darum besorgt sein, dass RTS auch vom Treiber geschaltet wird.
ich hatte letzens so eine Klöckner Möller SPS, die hat komischerweise am PC funktioniert und wollte mit der nativen RS232 vom Laptop nicht (nein, die war nicht defekt). Da hat nur ein USB-Seriell Wandler Abhilfe geschaffen. Da werden auch die Ingenieure gedacht haben, dass das schon so funktionieren wird.
Ich werde nie verstehen, warum sich die Leute immer die paar Cent für die Pegelwandler unbedingt sparen müssen.
Ich werde nie verstehen, warum sich die Leute immer die
paar Cent für die Pegelwandler unbedingt sparen müssen.
in unserem Fall EX-Zulassung bei Multi-purpose-Schnittstelle. Das geht zusammen richtig ins Geld. Und nur jeweils ein Gerät (von etwa 200) wird alle paar Tage an einen PC gehangen.
ich hatte letzens so eine Klöckner Möller SPS, die hat komischerweise
am PC funktioniert und wollte mit der nativen RS232 vom Laptop nicht
kenne ich am Laptop nur zu gut. Die haben nämlich oft ähnliche Pfennigprobleme und machen den Treiber nicht kurzschlussfest. Wenn dann eine „Klemm“-Diode vom Eingang nach Masse liegt (um negative Spannungen abzuschneiden), dann fangen die Spannungswandler des Laptops an wie wild zu Pumpen und liefern wilde Signale. Abhilfe schafft hier (als Bastellösung zur Not im Feld) meist ein Serienwiederstand von etwa 1k zwischen Tx am Laptop und Rx am Gerät. (Natürlich sind bei Dir auch 1000 andere Gründe denkbar)
Meiner Erfahrung nach ist eine RX-TX-Stufe aus „eh da“ Inverter und korrektem Widerstand ebenso zuverlässig wie ein zusätzlicher 232 Chip, vor allem bei Bastelarbeiten.
das triggern mit RTS und CTS funktioniert. Nun möchte ich noch eine Optokoppler nutzen - da das Trigger-Signal von einer anderen Spannungsquelle kommt. D.h. die RTS/CTS Schaltung liegt entsprechend auf der Transsistor Seite des Optokopplers an und die Dioden-Seite (mit entsprechendem) Vorwiderstand an der externen Spannung(trigger)squelle.
Nun habe ich das Phänomen dass der Transistor direkt „durschaltet“ wenn RTS/CTS anliegt obwohl keine Spannung an der Diode anliegt.
Vermutlich liegt es daran, dass wenn RTS high (-12V) der Transistor dies durchlässt. Wenn ich allerdings RTS auf low setze (somit 12V anliegen) dann „reagiert“ der CTS nicht mehr wenn durchgeschaltet wird - da am CTS nur 0V anliegt und somit noch kein Pegel-Wechsel darstellt.
Ich glaube dafür gibt es eine einfache Lösung, aber ich komme gerade nicht drauf. Oder gibt es einen Optokoppler für negative Spannungen?