Rtf-Format

Hallo,

ich habe mal gehört, in rtf abgespeicherte Dokumente ließen sich mit allen gängigen Textverarbeitungsprogrammen lesen. Stimmt das?

Gruß
Peter

Hallo,

ich habe mal gehört, in rtf abgespeicherte Dokumente ließen
sich mit allen gängigen Textverarbeitungsprogrammen lesen.
Stimmt das?

Hmm … diese Aussage ist so nicht haltbar. Allerdings ist PDF auf jedem Computersystem 100% lesbar, falls die Dokumente nicht weiterverarbeitet werden müssen/dürfen, ist das wohl die beste Lösung.

Wenn Du 100% sicher sein willst, dass Deine Dokumente überall lesbar sind, dann schreibe sie in plain 7bit ASCII (also auch ohne Umlaute und sonstige Sonderzeichen). Wenn Du jetzt denkst „Na toll, das wird ja ein schöner Käse“, dann solltest Du Dir mal LaTeX näher anschauen. Dort kannst Du wunderbare Dokumente mit allen nationalen Sonderzeichen in reinem ASCII Text erzeugen und damit über alle Ländergrenzen hinweg 100% kompatibel halten. Optimal für internationale Teamarbeit.

Oh weh, ich habe schon wieder ohne konkrete Aufforderung über LaTeX gesprochen, das gibt bestimmt wieder Haue vom Mod. Naja, dann soll es sich auch lohnen, und ich packe noch ein paar unaufgeforderte Links hinzu :smile:

http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/
http://www.dante.de/CTAN//info/german/LaTeX2e-Kurzbe…

Speziell zum Thema „Wie erzeugt man gute PDF-Dateien“:

http://www.dante.de/CTAN//info/german/LaTeX2PDF.pdf

Gruß

Fritze

Moin!
Da scheint mir aber die Fantasie ordentlich mit dir durchgegangen zu sein… :wink:

ich habe mal gehört, in rtf abgespeicherte Dokumente ließen
sich mit allen gängigen Textverarbeitungsprogrammen lesen.
Stimmt das?

Vorab die Antwort auf diese Frage des Strangeröffners: Ja.

Hmm … diese Aussage ist so nicht haltbar. Allerdings ist PDF
auf jedem Computersystem 100% lesbar, falls die Dokumente
nicht weiterverarbeitet werden müssen/dürfen, ist das wohl die
beste Lösung.

Deswegen hat er ja auch nach der Kompatibilität zu Textverarbeitungen gefragt, weil er die Dokumente in der Regel nicht weiter bearbeiten möchte.

Wenn Du 100% sicher sein willst, dass Deine Dokumente überall
lesbar sind, dann schreibe sie in plain 7bit ASCII (also auch
ohne Umlaute und sonstige Sonderzeichen).

Sorry, aber das ist Blödsinn. Was hat denn das dann noch mit Textverarbeitung zu tun? DANN würde ich ja noch lieber einen ordentlichen Schreibmaschinenausdruck vorziehen.

Wenn Du jetzt denkst

„Na toll, das wird ja ein schöner Käse“, dann solltest Du Dir
mal LaTeX näher anschauen. Dort kannst Du wunderbare Dokumente
mit allen nationalen Sonderzeichen in reinem ASCII Text
erzeugen und damit über alle Ländergrenzen hinweg 100%
kompatibel halten. Optimal für internationale Teamarbeit.

Was hat denn LaTex mit einem Textverarbeitungsprogramm zu tun? Das ist ein Satzsystem - auch wenn du es vielleicht ganz besonders toll findest. Diese Sache mit den Äpfeln und den Birnen ist dir doch bekannt?

Schöne Grüße
honigschlecker

rtf-Format
Hallo,

ich habe mal gehört, in rtf abgespeicherte Dokumente ließen
sich mit allen gängigen Textverarbeitungsprogrammen lesen.
Stimmt das?

Vorab die Antwort auf diese Frage des Strangeröffners: Ja.

Das ist für mich wichtig, nichts anderes.

Es geht um eine Mailgruppe, in der die Teilnehmer oft Textdokumente anhängen, meist aus Word. Einige sind so Computer-unerfahren, dass ich ihnen mit einiger Mühe gerade noch werde erklären können, wie man ein rtf-File erzeugt. Die Aufforderung, Texte in pdf umzuwandeln, andere Textverarbeitungsprogramme oder Editoren zu benutzen, scheidet aus.

Gruß
Peter

Hallo,

ich habe mal gehört, in rtf abgespeicherte Dokumente ließen
sich mit allen gängigen Textverarbeitungsprogrammen lesen.
Stimmt das?

Vorab die Antwort auf diese Frage des Strangeröffners: Ja.

Ähm, könnte mir jemand in dem Zusammenhang mal den Begriff „alle gängigen Textverarbeitungsprogramme“ näher erläutern? Wenn das = M$Word ist, dann stimmt das sicher.

Es geht um eine Mailgruppe, in der die Teilnehmer oft
Textdokumente anhängen, meist aus Word.

Warum nicht immer? Da sowieso alle Word benutzen, ist das doch sicher noch viel einfacher. Ein Klick auf „Datei Speichern“ und gut ist.

Einige sind so
Computer-unerfahren, dass ich ihnen mit einiger Mühe gerade
noch werde erklären können, wie man ein rtf-File erzeugt.

Sag bloß, Du hast die gängigste Textverarbeitung selbst nicht installiert?

Die
Aufforderung, Texte in pdf umzuwandeln, andere
Textverarbeitungsprogramme oder Editoren zu benutzen, scheidet
aus.

Ich wage mal die Behauptung, die oben klassifizierten „alle gängigen Textverarbeitungen“ untertützen, wenn sie RTF nicht als ASCII interpretieren, ebenfalls und mindestens genauso gut, das Word-Format direkt.

Da nicht einmal bei Word selbst die „rich text“ Dateien so aussehen, wie die vom Anwender vermutlich erwarteten Word-Dateien, kann man über die Brauchbarkeit des Formates – wenn schon nicht streiten – dann doch wenigstens unterschiedlicher Meinung sein.

Soweit ich weiss, läßt sich der Text bei Word auch als „nur Text“ abspeichern. Das wäre dann fast genauso gut und wirklich
von jeder Textverarbeitung lesbar.

Gruß

Fritze

rtf-Format
Hallo Fritze,

Ähm, könnte mir jemand in dem Zusammenhang mal den Begriff „alle gängigen Textverarbeitungsprogramme“ näher erläutern? Wenn das = M$Word ist, dann stimmt das sicher.

Word ist e i n Textverarbeitungsprogramm, kann also auch nur e i n s der gängigen sein.

Ich wollte mit „gängig“ vermeiden, dass Leute irgendwelche exotischen kaum benutzten oder sogar selbst programmierte Programme als Gegenbeispiel anführen. Als gängig kenne ich neben Word nur noch das Textverarbeitungsprogramm aus der Star-Office-Serie sowie WordPerfect. Letztees ist zwar schon lange aufgegeben, ich kenne aber Leute, die nutzen das noch.

Warum nicht immer? Da sowieso alle Word benutzen, ist das doch sicher noch viel einfacher. Ein Klick auf „Datei Speichern“ und gut ist.

Es benutzen nicht alle Word. Aber auch wenn das der Fall wäre, wäre ein Klick auf Datei speichern in vielen Fällen alles andere als gut, weil Word-Versionen verschiedener Jahrgänge z. T. inkompatibel untereinander sind.

Einige sind so Computer-unerfahren, dass ich ihnen mit einiger Mühe gerade noch werde erklären können, wie man ein rtf-File erzeugt.

Sag bloß, Du hast die gängigste Textverarbeitung selbst nicht installiert?

Ich sprach davon, dass andere Computer-unerfahren sind. Wenn du Leuten erklären musst, was der Unterscheid zwischen „speichern“ und „speichern unter“ ist, wenn sie nicht einmal wissen, dass es verschiedene Word-Versionen gibt, geschweige denn, wo man Informationen drüber findet, dann brauchst du viel Zeit und Geduld, denen zu erklären, wie man ein rtf-File erzeugt.

Soweit ich weiss, läßt sich der Text bei Word auch als „nur Text“ abspeichern.

Auch wenn rtf möglicherweise nicht alle Formatierungsmerkmale richtig rüberbringt (ich hatte bisher keine Probleme damit), liegen dazwischen und txt doch Welten.

Gruß
Peter

Hallo (Auch) Peter,

ich habe mal gehört, in rtf abgespeicherte Dokumente ließen
sich mit allen gängigen Textverarbeitungsprogrammen lesen.
Stimmt das?

Vorab die Antwort auf diese Frage des Strangeröffners: Ja.

Das ist für mich wichtig, nichts anderes.

Es geht um eine Mailgruppe, in der die Teilnehmer oft
Textdokumente anhängen, meist aus Word. Einige sind so
Computer-unerfahren, dass ich ihnen mit einiger Mühe gerade
noch werde erklären können, wie man ein rtf-File erzeugt. Die
Aufforderung, Texte in pdf umzuwandeln, andere
Textverarbeitungsprogramme oder Editoren zu benutzen, scheidet
aus.

Und als HTML abspeichern ?
Das kann mit Sicherheit dann jeder lesen.

MfG Peter(TOO)

rtf-Format

Und als HTML abspeichern ?
Das kann mit Sicherheit dann jeder lesen.

Das wollen viele nicht. Manche lehnen es aus Angst vor Viren sogar total ab, html-Mails überhaupt zu öffnen.

Die Welt ist eben kompliziert! :smile:

Und als HTML abspeichern ?
Das kann mit Sicherheit dann jeder lesen.

Das wollen viele nicht. Manche lehnen es aus Angst vor Viren
sogar total ab, html-Mails überhaupt zu öffnen.

Darüber hinaus ist das HTML, was Word so erzeugt – „eigenwillig“.

Sebastian

Hi Peter,

ich habe mal gehört, in rtf abgespeicherte Dokumente ließen
sich mit allen gängigen Textverarbeitungsprogrammen lesen.

wie heißt es so schön bei Radio Eriwan: Im Prinzip ja, aber…

RTF ist ein Micro$oft-Format, das als Magermilch-Word gelten darf. Hinsichtlich der Formatierung kann es mehr als Write und weniger als Word. Zunächst lässt sich ein RTF-Dokument mit jedem ASCII-Editor öffnen, daran wirst du als Anwender allerdings wenig Freude haben, weil die Formatierung als Source angezeigt wird (das fett Gedruckte ist der von mir hervorgehobene Nutztext):

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{\fonttbl{\f0\fnil\fcharset0 Arial;}}
\viewkind4\uc1\pard\fs20 Mandanten sind die Konten des Vereins wie Beitragskonto, Spendenkonto, … _
Die Aussage „kann jede Software lesen“ ist also insofern richtig, dass das RTF-Format offen liegt. Wer sich damit plagen will, kann RTF-Dokumente mit einem plain-text-Editor verfassen. Zur Darstellung brauchst du aber immer eine spezielle Software, die das Format augenfreundlich darstellen kann, wie zB Micro$oft Word.

Gruß Ralf

Also meine Erfahrung (als Nutzer von Papyrus und sporadisch Lotus WordPro) ist: Lesen kann man’s immer, aber das Layout ist auch fast immer ein kleines bisschen anders. Spezialitäten (z.B. Funktion für Seitenzahl des Dokuments, automatisch nummerierte Überschriften) gehen ohne manuelle Feinabstimmung verloren.

Papyrus bietet in den RTF-Speicherungsoptionen die Auswahl des Zeichensatzes und eine Option hexadezimal (=„kompatibler“) und binär (=50% kleiner), ein Interpretationsspielraum bleibt also.

Eine weniger komfortable Rückfallstrategie für Word-Hasser besteht darin, sich den kostenlosen WordViewer von MS zu holen (der erlaubt u. a. das Kopieren des gesamten Dokuments in die Zwischenablage) und sie dann in die Applikation der Wahl einzufügen. Wenn man dort dann allerdings als DOC speichert, sind die sichtbaren Unterschiede auch nicht geringer als bei RTF.