RTF lesen

Hallo,
Ich arbeite schon seit Jahren mit word97. Das genügt mir, die neueren sind mir zu aufgeblasen…
nun habe ich einige rtf Datein, die ich damit nicht öffnen kann. Bisher konnte ich, meines Wissens nach, aber rtf damit lesen.
Ich erhalte als Anzeige nur Kauderwelsch.
Woran liegt das? Ist das word zu alt? Gibt es gute freeware Reader für rtf? oder sind die Dateien defekt?
Danke, Kerstin

Hallo Kerstin

Ich arbeite schon seit Jahren mit word97. Das genügt mir, die
neueren sind mir zu aufgeblasen…

Tip: Mit dem modernen OOo von http://de.openoffice.org/ kannst du auch Dateien lesen und verändern die mit beliebiger Wordversion geschrieben sind.

nun habe ich einige rtf Datein, die ich damit nicht öffnen
kann. Bisher konnte ich, meines Wissens nach, aber rtf damit
lesen.

RTF ist eines der ältesten Textformate und dürfte von jedem Textprogramm gelesen werden können.

Ich erhalte als Anzeige nur Kauderwelsch.

Dann wurden sie in der Vergangenheit mal geändert und in einem anderen Textformat gespeichert. Die Dateiextension .RTF ist nicht ausschlaggebend.

Woran liegt das? Ist das word zu alt? Gibt es gute freeware
Reader für rtf? oder sind die Dateien defekt?

Ich habe selbst mal vor einiger Zeit eine RTF-Texteditor geschrieben. Du kannst sie hier downloaden: http://www.hinterwaeldlers-home.de/programme.html Er hält sich streng an die Regeln des Textformates RTF. Wenn dieser die Dateien nicht lesen kann, dann ist es kein RTF mehr!

der hinterwäldler

habs getestet
Danke
Habs ausprobiert - dann war das wohl kein rtf… wer weiß, wer da rumgepfuscht hat
Danke für deine Hilfe :smile:
Kerstin

Tip: Mit dem modernen OOo von http://de.openoffice.org/ kannst
du auch Dateien lesen und verändern die mit beliebiger
Wordversion geschrieben sind.

Hallo,

ich habe gestern OO installiert und wollte meinen Geschäftsbrief öffnen, den ich seit 10 Jahren benutze (von Word 60a über 97 bis 2000) - der Betreff steht oberhalb der Adresse, das Datum mittendrin im Adressfeld usw.

Ich habe OpenOffice innerhalb von 10 min wieder deinstalliert. Selbst wenn die Software für sich funktionieren mag (wenn auch extrem langsam), irgendeine Kompatibilität mit Word besteht offensichtlich nicht, abgesehen vom reinen ASCII-Text. Ich fange aber wegen Open Software nicht mit der gesamten Textverarbeitung wieder von Null an. Mich ärgert die Update-Politik von MS auch jedes Jahr neu, aber Open Source geht halt nur, wenn auch professionelle Software dabei entsteht (professionell ist was ganz anderes als kommerziell!).

Gruss Reinhard

Hallo,

Ich
fange aber wegen Open Software nicht mit der gesamten
Textverarbeitung wieder von Null an. Mich ärgert die
Update-Politik von MS auch jedes Jahr neu, aber Open Source
geht halt nur, wenn auch professionelle Software dabei
entsteht (professionell ist was ganz anderes als
kommerziell!).

Ich würde MS-Word nicht als professionel, wohl aber als kommerziell ansehen.

Wenn Du ein Bsiepiel für ein Programm willst, welches den von IBM, Sun und Microsoft (sic!) erarbeiteten Standard des Open Document Formates suchst, dann ist OOo genau einer der Kandidaten.

So geht das professionell!

Gruß,

Sebastian

Habs ausprobiert - dann war das wohl kein rtf… wer weiß, wer
da rumgepfuscht hat

Wenn Du mir die Datei mailen kannst, kann ich mal einen fixen Blick drauf werden.

HTH,

Sebastian

Hallo,

Ich
fange aber wegen Open Software nicht mit der gesamten
Textverarbeitung wieder von Null an.

Hallo Sebastian,

dass du Open Software verteidigst, ist keine Überraschung, aber auf das Problem bist du überhaupt nicht eingegangen - ich habe hunderte von Dokumenten, und entgegen den Versprechungen kann Open Office keines davon verwertbar öffnen, man kann sie nicht einmal richtig lesen, geschweige denn drucken. Das ist völlig am Markt vorbei.

Gruss Reinhard

Hallo

dass du Open Software verteidigst, ist keine Überraschung,
aber auf das Problem bist du überhaupt nicht eingegangen

Doch, aber das eigentliche Problem ist nicht, daß Reinhard Kern seine Ausdrucke nicht so bekommt, wie er es will.

  • ich
    habe hunderte von Dokumenten, und entgegen den Versprechungen
    kann Open Office keines davon verwertbar öffnen,

Wo ist das Dateiformat dokumentiert, in dem die Dateien erstellt sind?

Dir ist schon klar, daß ohne ein definiertes Datenformat ein definiertes Verhalten kaum zu erreichen ist, oder?

Von Inkompatibilitäten zwischen verschiedenen Word-Versionen lesen wir hier ständig und das ligt nicht daran, daß Du OpenOffice.org irgendwie blöd findest sondern in erster Linie, daß es einfach standardisiertes Word-Format existiert[1][2]

Gruß,

Sebastian

[1] Ja, ich weiß, das neue XML-Format tut so, als wäre es das, versagt aber auch bei näherem hinsehen.

[2] Frage in der Linux-Newsgroup „gibt es ein Programm, mit dem man unter Linux Word-Dareien wirklich korrekt öffnen kann“? Antwort: „Nein, aber unter Windows gibt es das auch nicht.“

Hallo Sebastian,

ich habe hier geantwortet auf deinen Vorredner namens Hinterwäldler, der gepostet hat, mit OO könnte man die Worddokumente aller Versionen öffen. Das habe ich dann wohl falsch verstanden, ich dachte nämlich, dass man sie nicht nur öffnen, sondern auch lesen kann.

Ich wollte auch nicht wissen, warum das so ist und ob es tatsächlich unmöglich ist, Positionsrahmen dort zu lassen, wo sie bei Word waren (ich nehme zugunsten der Programmierer an, dass es sich um Unwillen handelt und nicht um Unfähigkeit, analog zum Umgang von MS mit PDF). Es ist aber nun mal so, dass eine Software, die Worddokumente nicht übernehmen kann, für die Einführung in einer Firma ungeeignet ist - unabhängig von jeder technischen oder moralischen Wertung ist das einfach eine Tatsache.

Ich bin keineswegs MS-Fan und hatte eigentlich vor, einen Kommunikationsrechner einzurichten mit Linux und Firefox, bzw. der läuft auch schon, aber nach dem Totalversagen von Open Office kann ich das Projekt gleich wieder begraben - ein Rechner für Korrespondenz, der die Korrespondenz früherer Jahre nicht lesen kann, ist wohl nachvollziehbar keine clevere Einrichtung. Also zurück zu Windows + IE + MS Office.

Traurigerweise werden so auch gutwillige mögliche Benutzer durch unnötige ideologische Grabenkämpfe abgestossen. Natürlich finde ich den Umgang von MS mit PDF benauso bescheuert wie den Umgang der Open Source mit DOC, aber die Marktanteile sind nun mal wie sie sind.

Gruss aus einer anderen Welt
Reinhard

Hallo Reinhard,

bei mir kalp das mit den Positionsrahmen ganz gut.(Word 2000/OO)

Meine Word-Positionsrahmen sind auf die Seitenränder fixiert. Wenn ich die Datei in OpenOffice öffne passt das ganze so ungefähr. Aus 2 cm wurde 2,08 cm aber das sind Schwankungen, die ich beim Ausdruck mit unterscheidlichen Druckern auch einkalkulieren muss.
Allerdings bin ich ein Formatierungsfreak und lege alles durch Textformate, Ausrichtungen(Links, rechts, Mitte) und Tabulatoren fest. Was mir an OpenOffice besonders gefällt sind die funktionierenden feldfunktionen.

Gruss
Nils

Hallo,

ich habe gestern OO installiert und wollte meinen
Geschäftsbrief öffnen, den ich seit 10 Jahren benutze (von
Word 60a über 97 bis 2000) - der Betreff steht oberhalb der
Adresse, das Datum mittendrin im Adressfeld usw.

Hallo Reinhard

ich habe hier geantwortet auf deinen Vorredner namens
Hinterwäldler, der gepostet hat, mit OO könnte man die
Worddokumente aller Versionen öffen. Das habe ich dann wohl
falsch verstanden, ich dachte nämlich, dass man sie nicht nur
öffnen, sondern auch lesen kann.

Du hast nicht nur das falsch verstanden:
Hinterwäldler hat sich über RTF-Dateien geäussert, die von Word
erzeugt wurden.

Gruss
Heinz

Hallo,

Es ist aber nun mal so,
dass eine Software, die Worddokumente nicht übernehmen kann,
für die Einführung in einer Firma ungeeignet ist - unabhängig
von jeder technischen oder moralischen Wertung ist das einfach
eine Tatsache.

Was mich wirklich erstaunt: Ich hatte die Probleme, die Du mit OOo beschreibst in der Form nie gehabt, vielleicht liegt das daran, daß ich keine allzu aufwändigen Formatiereungen in Word mache. Wenn es keine vertraulichen Dokumente sind würde mich wirklich mal (per Mail) interessieren.

Ich bin keineswegs MS-Fan und hatte eigentlich vor, einen
Kommunikationsrechner einzurichten mit Linux und Firefox, bzw.
der läuft auch schon, aber nach dem Totalversagen von Open
Office kann ich das Projekt gleich wieder begraben - ein
Rechner für Korrespondenz, der die Korrespondenz früherer
Jahre nicht lesen kann, ist wohl nachvollziehbar keine clevere
Einrichtung. Also zurück zu Windows + IE + MS Office.

Ich reagiere auf dieses Verhalten etwas alergisch: erst betonen, daß einem das böse Microsoft nicht gefällt und dann bei Aufterten kleinere Widerstände rasch wieder in den Schoß des Überpatriarchen zurückommen.

Traurigerweise werden so auch gutwillige mögliche Benutzer
durch unnötige ideologische Grabenkämpfe abgestossen.
Natürlich finde ich den Umgang von MS mit PDF benauso
bescheuert wie den Umgang der Open Source mit DOC,

Nochmal zum Mitschreiben: das ist nicht der schlechte Umgang „der Open Source“ mit DOC sondern der schlechte Umgang von Microsot mit Open Source. Microsoft behindert aktiv die Bearbeitung der dateien mit anderen Programmen als MS-Word. Das solltest Du nicht OOo oder sonstwem in der Open Source-Szene anlasten. Du solltest Dir überlegen, ob es langfristig gut ist, auf ein nicht dokumentiertes Dateiformat zu setzen: meine Meinung kennst Du und da gehe ich konform mit einer zunehmenden Anzahl oft öffentlicher Institutionen weltweit.

aber die Marktanteile sind nun mal wie sie sind.

… und wenn wir uns über die bösen Großkapitalisten ausgeweint haben wollen wir weitermachen wie bisher und das, was uns nicht passt nooch weiter zementieren?

Gruß,

Sebastian