Hallo, seit einer Woche hatte ich ziehende, krampartige Schmerzen im linken Bein (Oberschenkel außen, Wade), die immer stärker wurden. Nur Hochlagern brachte Entlastung. Seit heute Nacht hatte ich Herzrasen, hohen Blutdruck, Luftnot, leicht erhöhte Temperatur. War heut vormittag bei einer Allgemeinmedizinerin… Ihr Verdacht war eine Thrombose. Die rief den RTW… Transport in die Notaufnahme. 6 Stunden verbrachte ich dort. Blut wurde untersucht, Ultraschal der Venen gemacht, dazu Thoraxaufnahme um eine Embolie auszuschließen. War etwa 3 Stunden an der Überwachung und alles normalisierte sich nach und nach wieder. Hatte ne Glucose-Infusion (glaub Dormicum und Diazepam haben die mir in der Praxis noch gespritzt) Verdacht auf Thrombose bestätigte sich nicht. Dann schaute noch ein Chirurg mich an. Der meinte es käme vll vom Rücken, vll die unteren Bandscheiben. Bekam Schmerztabletten (Voltaren+Pantozol) für das Wochenende, den Arztbrief und fuhr dann mit dem Taxi wieder heim. Bin gesetzlich Krankenversichert bei der BAHN-BKK und bekomme seit 4 Monaten HARTZ 4 aufgrund chronischer Depressionen. Welche Kosten kommen jetzt auf mich zu? Muss ich das alles alleine bezahlen?
Welche kosten kommen jetzt auf mich zu? Muss ich das alles alleine
bezahlen?
Falls du überhaupt was bezahlen musst, nur einen"Selbstkostenanteil".
Dass der RTW gerufen wurde war ja nicht deine Idee, sondern die deiner Hausärztin und die hat sicherlich auch einen Transportschein ausgestellt (der besagt dass der Transport notwendig war).
Danke.
Das beruhigt mich etwas. Also ist ein Transport auch nicht abhängig von einer stationären Aufnahme im Krankenhaus. Das habe ich nämlich gedacht.
Gerne.
Wenn dus genau wissen willst ruf bei deiner Krankenkasse an und frag einfach nach.
LG
Moin,
selbst wenn die Fr. Dr. kein Trapo ausgestellt hat musst du nichts Zahlen. Die RTW Besatzung hat ein Notfallprotokoll geschrieben, welches zur Abrechung bei der KK reicht. Auch einen Selbstkostenanteil gibt es nicht, da es sich hier um eine Notfallindikation handelt.
Lg
Chris
Moin,
Welche
Kosten kommen jetzt auf mich zu? Muss ich das alles alleine
bezahlen?
da die Ärzte im KH eine Behandlung eingeleitet haben, haben sie die Notwendigkeit eines Transportes akzeptiert.
Somit wird der Transport und die Behandlung mit Deine Krankenkasse abgerechnet. Eine stationäre Aufnahme muss nicht sein, eine ambulante Behandlung reicht dazu auch aus.
Gandalf
Hey Chris 
falls die Besatzung eins geschrieben hat…^^
Kenne das so, dass von manchen Kollegen jede Gelegenheit genutzt wird keins schreiben zu müssen.
Ist die Regelung eigentlich einheitlich, dass man nichts bezahlen muss?
Mir kommt das so vor, als würde das jede Kasse für sich festlegen wie sie es will.
GLG
Hallo Trashi,
ich habe damals von der Krankenkasse die Rechnung in Höhe von ca. 280,00 Euro erhalten und musste davon einen Betrag von 10,00 Euro selber bezahlen.
Gruss Tine
Hey Chris
Moin Trashi,
falls die Besatzung eins geschrieben hat…^^
Die Besatzung MUSS ein Protokoll schreiben, denn was nicht auf papier steht hat nicht stattgefunden. Alleinschon um sich selbst abzusichern. Mir wäre nicht bekannt, dass die Kollegen das vernachlässigen. Aber vll. sind sie bei uns in der Ecke einfach nur übergenau.
Ist die Regelung eigentlich einheitlich, dass man nichts
bezahlen muss?
Kommt auf den Anbieter des RD an, jede Firma oder HiOrg hat verträge mit den Kassen. Aber da es ein Notfall war muss er nichts zahlen. Ist ein Notfalltransport gewesen und kein Krankentransport. Beim Krankentransport gibt es einen eigenanteil.
Lg
Chris
Aber da es ein Notfall war muss er
nichts zahlen. Ist ein Notfalltransport gewesen und kein
Krankentransport. Beim Krankentransport gibt es einen
eigenanteil.
AHA! Danke, so ist es gut zu merken.
falls die Besatzung eins geschrieben hat…^^
Die Besatzung MUSS ein Protokoll schreiben, denn was nicht auf
papier steht hat nicht stattgefunden. Alleinschon um sich
selbst abzusichern. Mir wäre nicht bekannt, dass die Kollegen
das vernachlässigen. Aber vll. sind sie bei uns in der Ecke
einfach nur übergenau.
Hihi, also hier ist es so, dass ein (Notfall)protokoll geschrieben werden soll wenn man „was macht“, bzw. schreiben muss wenn Medikamente gegeben werden. Sauerstoff ist ein Medikament. ^^
Aber ist RR/SpO2 auch schon was machen? Dat wird unterschiedlich interpretiert.
Der NEF-Fahrer schreibt immer!
Was von allen Besatzungen immer geschrieben werden muss ist der Fahrtenschein.
Daten vom Patient, Auftragsnummer, Kilometerstand, Fahrzeugnummer und Personalnummern. Das kommt dann an den T-Schein dran und ist der Nachweis den du meinst dass was stattgefunden hat.
LG
N’abend
Was von allen Besatzungen immer geschrieben werden muss ist
der Fahrtenschein.
Daten vom Patient, Auftragsnummer, Kilometerstand,
Fahrzeugnummer und Personalnummern. Das kommt dann an den
T-Schein dran und ist der Nachweis den du meinst dass was
stattgefunden hat.
Falsch. Das ist lediglich die Abrechnunsggrundlage. Sobald die Besatzung einen Pat. übernimmt ist sie für Ihn verantwortlich. Ein Notfallprotokoll muss nicht erst bei Medigabe geschrieben werden. Sondern von Anfang an. Selbst wenn nur eine Grundlegende Diagnostik gemacht wird (RR,SpO2,Temp.,HF,EKG) ist ein Protokoll zu führen. Fährt der RTW allerdings einen Krankentransport, was in manchen LK oder Städten so üblich ist, dann muss er keines Schreiben. Das Protokoll kann zur Abrechnung dienen, primär jedoch soll bei der Übergabe im KH die Erstbefunde der Besatzung erleichtern und natürlich auch zur Absicherung der Besatzung dienen. Sollte die Besatzung auch nur in die Verlegenheit kommen einen Zugang zu legen ist dies ein Invasiver Eingriff und muss Protokolliert werden.
Etwas viel Text, aber hoffe es sorgt für Klarheit.
Gruß
der Schma
Ps.: Auch wenn es Anfangs nicht den Anschein macht dass ein protokoll gescherieben wird, manchmal lässt es die Einsatzlage oder die Nähe zum KH nicht zu, so wird meistens im Nachhinein entweder im Auto oder im Bluelight Raum eines geschrieben.