Hallo Leute
Vor geraumer Zeit habe ich mir nach 6 Jahren mal wieder ein neues Mobiltelefon (ohne Vertrag) zugelegt. Hersteller und Typenbezeichnung möchte ich hier nicht nennen, um etwaigen Befangenheitsanfällen vorzubeugen, es handelt sich um einen weniger populären Hersteller von Mobiltelefonen. Gekauft wurde das Gerät als Neuware bei einem bekannten Einzelhändler. Bereits nach ca. einem Monat musste ich das Gerät über den Einzelhändler zur Reparatur senden, da es häufig zu abstürzen des Betriebssystems kam, und der Akku sich rasend schnell entlud. Nach rückerhalt des Gerätes ( laut Hersteller wurde der Akku getauscht ) änderte sich leider nichts an den beschriebenen Mängel. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch von einem Software Problem ausging, welches durch ein Update behoben werden kann, nutzte ich das Gerät einige Zeit lang weiter, und führt Buch über die auftretenden Probleme. Diese lies ich dem Support des herstellers zukommen. Hier ein Auszug aus meiner Mail.
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Das Handy schaltet sich gelegentlich aus, vornehmlich über nacht, was zur Folge hat das der Wecker nicht klingelt. Dies ist bereits bei Netzanschluss und akkubetrieb (verschiedene Ladezustände, u.a. 75%) passiert.
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Sobald der Ladestand auf ein Niveau von unter 40% sinkt, entlädt sich der Akku rappide innerhalb weniger Stunden, oder das Gerät deaktiviert sich. In diesem Fall kann es nur mittels des Ladegerätes neu gestartet werden, der Ladezustand des Akkus wird dann als leer angezeigt.
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Auch wenn ich in unmittelbarer nähe zu einem Router sitze hat das Gerät gelegentlich keinen ausreichenden Wlan-Empfang. Erst nachdem ich das Gerät manuell vom Wlan trenne und erneut verbinde, kann wieder für einen gewissen Zeitraum auf das Netzwerk zugegriffen werden.
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Selten - Das Gerät rebooted nach Telefonaten.
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Auch bei geringer nutzung muß das Gerät spätestens alle drei Tage aufgeladen werden, d.h. wenn der Ladezustand unter 40% sinkt. ( unter niedrigster Bildschirm-Beleuchtungsstufe und mit deaktivertem BT u. Wlan ). Dass die vom Hersteller angegebene Standby-Zeit von bis zu 21 Tagen illusorisch ist steht außer Frage, aber die derzeitige Leistung diesbezüglich ist inakzeptabel.
Der Hersteller empfahl mir das Gerät nochmals einzusenden, da die Instandsetzung wohl nur bedingt funktioniert hätte. In der Zwischenzeit fand ich heraus, dass viele Besitzer diese Gerätes über sehr ähnliche Probleme berichteten, und befürchete das die Probleme auf Konstruktionsmängel zurückzuführen seien. Dieser Verdacht verdichtete sich während meiner Recherche.
Vor ca. 2 Wochen habe ich das Gerät nun von der zweiten Nachbesserung zurückerhalten, die o.g. Mängel sind leider immer noch vorhanden.
Welches Vorgehen würdet ihr mir empfehlen ? Ich hätte spontan gesagt, einen rücktritt vom Kaufvertrag aufgrund der zwei fehlgeschlagenen Nahbesserungsversuche zu beantragen.
Mit freundlichem Gruß
Markus