Hallo zusammen,
kann man erlernen, sich selbst im Rücken einzurenken, sodass das nicht regelmäßig ein Arzt tun muss?
Bitte um eure Antworten.
Vielen Dank im Voraus.
Schöne Grüße
Hallo zusammen,
kann man erlernen, sich selbst im Rücken einzurenken, sodass das nicht regelmäßig ein Arzt tun muss?
Bitte um eure Antworten.
Vielen Dank im Voraus.
Schöne Grüße
Hallo
Das kommt stark drauf an, worum es sich handelt. Wenn es etwas ist, was Du schon kennst, und wo Du weißt was hilft, dann vielleicht ja. Ich denke aber auch an die Anwendung von Wärme.
Wenn Du aber starke Schmezen hast und bewegungsunfähig bist, dann hast Du keine Chance, Arzt, Spritze, „Gewalt“, fertig.
Mfg
kann man erlernen, sich selbst im Rücken einzurenken, sodass
das nicht regelmäßig ein Arzt tun muss?
Kann man nicht, man müßte sich den Wirbel erst einmal ausrenken. Und das ist nicht möglich.
Schon einmal gesehen, wie der Metzgere Schweinekoteletts produziert? Der nimmt ein großes Hackebeil, weil da alles so mit Bändern verschnallt ist, daß sich da fast gar nichts bewegt.
Ich lebte früher einmal neben einer orthopädischen Kurklinik, da wurden die Patienten „mit einem typischen Knackgeräusch“ wieder eingerenkt. hat uns immer Spaß gemacht.
Wir kriegten die Leute natürlich, weil sie weiterhin Schmerzten hatten. Es folgte dann eine intensive Physiotherapie, um die Sache wider in Ordnung zu bringen.
Einrenken naber kann man tatsächlich an einer Stelle: An der Halswirbelsäule, dazu reicht die Kraft eines Menschen aus. Nur riskiert man da Querschnittslähmungen.
Ok, da habe ich mich als medizinischer Laie falsch ausgedrückt!?
Ich meine diese Knackgeräusche. Ich muss regelmäßig zum Orthopäden, der meine WS zum Knacken bringt. Danach gehts mir für eine Weile deutlich besser.
Ich betreibe regelmäßig Muskelaufbautraining - unter Aufsicht und in Absprache mit meinen Ärzten, von wegen welche Übungen ich machen darf …!? Die Bewegungsausführungen sind korrekt. Zuletzt habe ich durch Kreuzheben allerdings doch eine Blockade in der unteren LWS hervorgerufen, die gelöst werden musste. Beim Kippen des Beckens schmerzte es besonders. Und im Bereich der oberen linken Hüfte schmerzte es zusätzlich so, als wenn es innerlich kneifen und ziehen würde. Diese Schmerzen kamen wohl durch die Blockierungen in der BWS bzw. bei den Dornfortsätzen!?
Meine komplette WS hat wohl aufgrund eines Unfalls vor neun Jahren einen Knacks weg?! Mein HWK 7 erlitt eine Fraktur, die damals nicht diagnostiziert wurde und der Spinalkanal an der Stelle (um C 7) ist verringert. Würde ich kein Muskeltraining betreiben, würden mich die Rückenschmerzen förmlich umbringen.
Da auf Dauer diese ständigen Arztbesuche „nur“ wegen Einrenken notwendig sind, wollte ich doch dieses erleichterte Knacken selbst hinbekommen.
Also, der Orthopäde macht immer dieselbe „Übung“ mit mir.
Ich lege mich auf eine Liege seitlich zu ihm zugewandt hin während er steht. Das untere Bein ist ausgestreckt. Das obere Bein ist angewinkelt und liegt an seinem Oberkörper. Den oberen angewinkelten Arm nimmt er in seine Hände und dann drückt er mit seinem Oberkörper und seinen Händen meinen Körper auseinander. Wenn ich das jetzt so richtig wiedergegeben habe.
Es knackt immer im Bereich der BWS. So hört sichs zumindest an. Und das jedes Mal einige Male und schon ein wenig lauter! 
Hallo
Die Beschreibung habe ich nicht ganz verstanden.
Aber es kann ein Unterschied sein, ob die Kräfte von außen oder von Dir selbst aufgewandt werden.
Frag einfach mal den Orthopäden, ob es eine Möglichkeit der Selbsthlfe gibt.
Wenn ich Verspannungen habe, wende ich Wärme an, Wärmflasche/Wärmecreme usw., und ich versuche u.a. auch die Wirbelsäule zu drehen, das macht sie dann etwas beweglicher.
Knie liegend an die Brust ziehen usw…(Dehnung)
Aber wie gesagt, Du solltest einmal den Orthopäden fragen.
MfG
Es ist diese Technik, ab der 4. Minute
[[http://www.youtube.com/watch?v=pv4ep8rOAcc&feature=r… [www.youtube.com/watch?v=pv4ep8rOAcc&feature=related]](http://www.youtube.com/watch?v=pv4ep8rOAcc&feature=related])]
und hier
[[http://www.youtube.com/watch?v=_6TVseOd9yA&feature=r… [www.youtube.com/watch?v=_6TVseOd9yA&feature=related]](http://www.youtube.com/watch?v=_6TVseOd9yA&feature=related])]
"Regelmäßiges Einrenken kann letztenlich die Beschwerden verschlimmern und eine Hypermobilität ( Überbeweglichkeit) der Gelenke fördern.
Regelmäßiges Einrenken fürt zu einer Lockerung der Gelenkkapsel, Überdehnung der Bänder und einer Koordinationsstörung der Gelenkstabilisierenden Muskulatur.
D. h., ducrh regelmäßiges Einrenken „laiert“ das Gelenk aus, und es kommt dadurch zu schnelleren Blockaden. Also letztendlich förderst du mit dem Einrenken die Wirbelblockierungen.
Sinnvoller ist es, wenn du ein Muskelaufbautraining, Sport, Rückenschule machst. Aktiv ist besser als passiv da rumzurenken."
Ist da was dran?
Wenn ja, welche Rückenübungen wären hilfreich, um weiteren Blockierungen vorzubeugen?
Ich mache Kreuzheben, vorgebeugtes Langhantelrudern und Klimmzüge für den Rücken und dennoch habe ich regelmäßig diese Blockaden.
Hallo!
Ich denke schon, dass da etwas dran ist. Meiner Meinung nach ist aber ein anderer Ansatz besser.
Bei mir ist es so, dass ich auch solche Wirbelblockaden im Bereich der BWS kenne, deswegen aber nie beim Arzt war. Denn es gelingt mir, durch vorsichtiges nach hinten Beugen selbst, das erlösende Knacken auszulösen. Eine Zeitlang kam das immer häufiger vor und das Knacken wurde immer lauter, bis ich mal versuchte dahinterzukommen, warum diese Blockade überhaupt auftrat.
In meinem Fall liegt es an der Arbeit am Computer. Wenn ich zu lange am Stück vor dem Rechner sitze und dabei auch noch krumm herumsitze, tritt diese Blockade immer häufiger auf. Achte ich aber auf eine bessere Sitzhaltung und stehe regelmäßig mal auf und bewege den Rücken mal ein wenig, kommt das viel seltener vor. Für mich ist es auch wichtig, regelmäßig meinen Lieblingssport, Eiskunstlauf, auszuüben. Ich glaube, dass Waage-Positionen aller Art, vor allem die mit dem Anfassen des freien Beins, meine Blockaden im Keim ersticken. Natürlich kann man solche Übungen auch auf dem Trockenen machen, wie es z.B. Ballettänzer auch tun.
Mein Rat wäre deshalb: Beobachte dich selbst! Nach welchen Tätigkeiten treten deine Beschwerden verstärkt auf? Überlege, ob du dabei Haltungsänderungen entwickeln kannst, die das Problem sozusagen im Keim ersticken. Mache ausreichende Pausen. Wenn möglich solltest du in diesen Pausen gymnastische Übungen machen, die der Postition ähneln, in der dein Arzt deine Blockade löst. Beobachte dich auch beim Sport. Nach welchen Bewegungen fühlst du dich besser, bei welchen schlechter und bei welchen ändert sich wenig? Vermeide alles, was zu einseitig ist oder was das Problem verschlechtert. Frage im Zweifel deinen Arzt nach geeigneten Übungen.
Wenn du alles das beherzigst, werden deine Blockaden sicher nicht von heute auf morgen verschwinden, wenn du es klug anstellst, werden sie aber seltener auftreten und das Knacken wird leiser. Sei bei allem was du tust behutsam. Es nutzt nichts, wenn du dich verrenkst und dir etwas zerrst. Halte die Problemstelle warm und versuche es an schlechten Tagen mal, sie mit Wärme positiv zu beeinflussen. Das geht z.B. ganz einfach mit einem simplen Taschenwärmer, den man sich unter ein wirklich eng anliegendes Kleidungsstück (z.B. einen Gymnastikanzug o.ä.
) stecken kann.
Ich halte es für sinnvoller, sich besser um sich selbst zu kümmern, anstatt es ständig zu übertreiben und beim Arzt wieder alles richten lassen zu müssen. Aber zu der Einsicht bist du schließlich schon selbst gekommen, sonst hättest du hier nicht gefragt.
Viele Grüße
Anne