Guten Tag,
ich brauche ganz dringend Euren Rat.
Im Mai 2009 kaufte ein Bekannter ein neues Quad. Der Verkäufer ist eine Spedition, die sich nebenbei noch Geld mit Quad aus dem chinesischen Raum verdient.
Alles ging recht schnell und nach einer Woche erhielten er das erste Fahrzeug (der Zusammenbau erfolgt ebenfalls durch den Verkäufer).
Die ersten Mängel traten schon auf der Heimreise auf. Angefangen hatte es mit dem Tacho der nicht funktionierte, so dass das Fahrzeug wieder zurückgebracht und der Fehler behoben wurde.
Schlimmer wurde es aber erst später. Mitten auf der Schnellstraße brandte ein Kabel durch und das Quad fuhr keinen Meter mehr weiter.
Der verkäufer wurde darüber in Kenntnis gesetzt und der meinte das Quad soll vom Resemobilclub zurückgebracht. Der Verkäufer war dann der Meinung, dass er diesen Fehler noch nicht hatte.
Er würde es reparieren und am nächsten Tag könnte man es wieder holen.
Am nächsten tag wurde dem Bekannten plötzlich ein anderes Quad gegeben, da das erste inreparabel sei.
Dann folgten die nächsten Probleme
Hier nur einige Mängel: Stoßdämpfer zweimal rausgeflogen (während der Fahrt), nicht funktionsfähige Stoßdämpfer, unerklärter Ölverlust, Abriss von Halterungen, keine Bremswirkung, gebrochener Gashahn…
Und das alles nach ca. 500km.
In einer Fachwerkstatt wurde von dem Quad abgeraten und die riet dringend von dem Fahrzeug ab, da es lebensgefährlich wäre und nie voll funktionstüchtig sein wird.
Auch wurden die Fehler beim Verkäufer gemeldet, der hat dies immer mit irgendwelchen lapidaren Gründen abgetan. Er verlangte auch, dass man mit Reparaturen immer zu ihm kommen sollte (jedes Mal ein Weg von 50km) und er die Mängel, die die Werkstatt entdeckt nicht anerkennt.
Jetzt will mein Bekannter das Fahrzeug zurückgeben und war auch gestern wieder beim Verkäufer (Quad wurde per Anhänger hingebracht).
Er sagte, dass er nicht bereit ist das Fahrzeug zurückzunehmen. Er würde es erneut reparieren und dann ca. 200km damit eine Testfahrt machen und wenn es danach noch zu Problemen kommt dann erst nimmt er es zurück. Wobei er dann noch 15% des kaufpreises verlangt.
Er könnte aber auch jetzt das Fahrzeug im Kundenauftrag weiterverkaufen, aber dass könnte ein paar Wochen dauern.
Was kann man jetzt tun?
Liebe Grüße
Eisbaer8
