wir brauchen wirklich Hilfe zum Thema " Rückkehr in die geseztliche Versicherung".
Wir sind eine 4 köpfige Familie, die seit knapp 1 1/2 Jahren Privat versichert ist und merken mittlerweile, dass uns die Kosten überfordern. Wir haben vor 3 Monaten Nachwuchs bekommen, der die Situation zumindest in dieser Beziehung erschwert.
Meine Frau und Ich waren beide vorher über 6 Jahre in der Gesetzlichen versichert.
Vielleicht gibt es jemanden der uns zu diesem Thema einen Tip geben kann!!!
Vielen Dank,
es gibt Mittel und Wege - legale! Vielleicht werdet Ihr aber auch falsch beraten, und Euer Vertrag ist nicht optimiert!
Du musst nur dafür Sorge tragen, dass Du 1 Monate pflichtversichert bist, weil Du vorher ja schon in der GKV gewesen bist - in den vergangenen 60 Monaten 24 Monate.
Das Thema sprengt aber dieses Forum, weil wir einige Punkte im Vorfeld klären müssten (Familiensituation, Einkommen, Was macht Deine Frau, etc.) Schick mir eine Mail, wenn Du Hilfe brauchst.
Um in der gesetzliche RV versichert zu sein, kannst du entweder freiwillige Beiträge zahlen (mindestens 78 Euro mtl.) oder eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen. Es gibt noch weitere Möglichkeiten für eine Pflichtversicherung (Versicherungspflicht auf Antrag), diese Möglichkeit ist aber monatlich relativ teuer (durchschnittlich ca. 400 Euro mtl.)
Eine freiwillige Versicherung lohnt sich insbesondere für die Absicherung bei verminderter Erwerbsfähigkeit (früher Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit) nur dann, wenn Du
vor dem 01.01.1984 bereits 5 Jahre Pflichtbeiträge eingezahlt hast
und
ab dem 01.01.1984 JEDEN Monat mit rentenrechtlichen Zeiten (Pflichtbeiträge, freiwillige Beiträge, Anrechnungszeiten (Krankheit, Arbeitslosigkeit, Schulausbildung), Zeiten der Kindererziehung, …) belegt hast.
Ist auch nur ein Monat nicht mit einer rentenrechtlichen Zeit belegt, so besteht nur ein Schutz, wenn innerhalb der letzten 5 Jahre vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens 3 Jahre mit Pflichtbeiträgen vorhanden sind.
Trifft dies auch nicht zu und es werden laufend keine Pflichtbeiträge (z. B. wegen einer Beschäftigung) gezahlt, so lohnt sich im Bezug auf die Rente wegen verminderter Erwerbfähigkeit keine Rückkehr zur gesetzlichen Rentenversicherung.
Hier noch ein Hinweis: Wenn Du dich für eine freiwillige Versicherung interessieren solltest, so müsstest Du monatlich mindestens 78 Euro einzahlen. Wird diese Zahlung ein Jahr vorgenommen, so ergibt dies später eine monatliche Rente von nicht mal 5 Euro. Bei einer höheren monatlichen Zahlung ergibt sich auch eine höhere Rente.
Ergo: Für den Schutz bei verminderter Erwerbsfähigkeit lohnt sich die Rückkehr zur gesetzlichen RV, für die Absicherung im Alter empfehle ich eine private Rentenversicherung (Riester ist nicht schlecht wegen der 2 Kinder (bitte nach Huckepackverfahren beim Makler oder Bank nachfragen)).
Bei weiteren - detaillierten Fragen - kannst mich auch direkt anmailen.