wir sind an einer Immobilie interessiert. Es handelt sich um eine Eigentumswohnung in einer Stadtvilla.
Insgesamt hat dieses Haus 12 Eigentumswohnungen.
Das Objekt wurde 1998 komplett saniert. Nun haben wir einige Unterlagen eingereicht bekommen zur Prüfung.
Dabei ist mir aufgefallen, dass die Rücklagen für das gesamte Objekt auf lediglich 12.000€ summieren. Da ich nicht soviel Erfahrung habe, wollte ich euch Fragen, ob dies ein „normaler“ Wert ist, oder wie ich es empfinde gering.
Ich würde mich über Meinungen von euch sehr freuen. Anbei noch eine Infos zu dem Objekt.
Hallo, vielleicht sind bei der Komplettsanierung 1998 viele
Rücklagenmittel verwendet worden. Trotzdem muß der Rücklagen-
bestand als gering angesehen werden. Steht nichts in der Teilungs-
erklärung, wieviel mtl.je qm/Wohnfläche angesammelt werden müssen?Gruß
der Rücklagenstand ist immer eine Momentaufnahme. Ob er hoch ist oder niedrig ist immer relativ. Eigentlich ist die Frage, was könnte in nächster Zeit oder zu welchem Zeitpunkt anstehen und was wird es kosten.
Eine erfahrene Hausverwaltung steuert dies gut und spart auf diese Zeitpunkte an, bzw. legt die Zeitpunkte fest so gut es möglich ist. Vermutlich ist das Haus gut modernisiert worden und die Rücklagen können nun langsam wieder aufgebaut werden. Am besten eine Checkliste anfertigen, was alles gemacht wurde (und wann) und was noch kommen könnte (Dach, Fassade, Fenster, Heizung, Keller, etc.).
Hallo, unter diesem Gesichtspunkt müsste die Rücklage einen viel
höheren Bestand ausweisen, oder es sind nach 1998 noch weitere
Investitionen aus der Rücklage bezahlt worden. Gruß
in diesem Jahr sind einige Dinge ausgeführt wurden.
Bspw. wurden die Beete und die Zufahrt zu den Carports neu gestaltet. Der Treppenhauseingang bzw. die Treppe wurde erneuert. Im Treppenhaus wurde das Geländer technisch auf den heutigen Zustand gebracht.
In dem letzten Jahr wurde eine Gemeinschafts-Satanlage installiert.
Der Treppenhauseingang kostete ca. 5.000€.
Die Gemeinschafts-Satanlage hat ca. 500,00 € gekostet.
Dies konnte ich aus den Protokollen der ETV einsehen.
wir sind an einer Immobilie interessiert. Es handelt sich um
eine Eigentumswohnung in einer Stadtvilla.
Insgesamt hat dieses Haus 12 Eigentumswohnungen.
Das Objekt wurde 1998 komplett saniert. Nun haben wir einige
Unterlagen eingereicht bekommen zur Prüfung.
Dabei ist mir aufgefallen, dass die Rücklagen für das gesamte
Objekt auf lediglich 12.000€ summieren. Da ich nicht soviel
Erfahrung habe, wollte ich euch Fragen, ob dies ein „normaler“
Wert ist, oder wie ich es empfinde gering.
Im Vergleich ist das eher wenig.
Allerdings empfinde ich das als vernünftig, wenn folgende Vorausetzungen gegeben sind:
das monatliche Wohngeld ist entsprechend niedrig
die Eigentümer sind alle(!) ausreichend solvent, um bei teureren, unvorhergesehenen Reparaturen sofort bezahlen zu können
das Haus ist in einem guten Zustand
die nötigsten Aufwendungen wie z.B. ein neuer Heizungsbrenner für 3.000 Eur oder ein Gärtner für 2.000 Eur können aus der Rücklage gedeckt werden.
Als ich mir noch eine ETW angetan habe, kämpfte ich jedes Jahr aufs Neue gegen die „Sicherheitsfanatiker“, deren Ziel es war, bei 9 Wohnungen 80.000 Eur in die Rücklage zu bekommen. Mein Geld kann ich sehr viel besser anlegen als auf dem Sparbuch der WEG. Alle waren solvent. Warum also das Geld irgendwo herumliegen lassen, wenn es auch für einen arbieten könnte?
Naja, ich wurde jedes Jahr wieder überstimmt. Mittlerweile bin ich da zum Glück raus und würde niemals wieder in einer WEG mitspielen.
Ich würde mich über Meinungen von euch sehr freuen. Anbei noch
eine Infos zu dem Objekt.
1000 m² Wohnfläche
12 Wohneinheiten
BJ 1907
Sanierung 1998
Wenn es Euch gefällt und alles i.O. ist, warum nicht?
Seht Euch alles genau an. Auch fenster, Alter der Heizung, Wasserdurck u.s.w.
Lest die WEG-Protokolle ganz genau durch und lasst Euch auf keinen Fall auf eine WEG ein, die zerstritten ist oder aus finanziell vom Ex-Mann abhängigen älteren Damen besteht. Auch frühpensionierte Lehrerehepaare mit viel Tagesfreizeit und befreundetem rechtsbeistand können anstrengend und für alle teuer werden, wenn sie die Verwaltung wöchentlich busy halten und diese den bearbeitungsaufwand für die Aufforderung, das Treppengeländer abzuwischen, auf die übrigen WEGler umrechnet…