Wir wollen eine 3-4 Zimmer-Wohnung kaufen, und haben festgestellt, das das Hausgeld in verschiedenen (etwa gleichgroß, gleicher Stadtteil, Baujahr 1985-1998) Wohnungen extrem variert (35-270Euro monatlich).
Die Makler konnten uns „nur so grob geschätze“ Angaben dazu machen, oder sagte: „im Hausgeld ist üblicher weise… enthalten“. Wie kann man sich beim Wohnungskauf vor bösen Überraschungen bei der Endabrechnung schützen?
Kann man davon ausgehen das je höher das Hausgeld destto höher die Rücklagen, oder kann es auch sein, das der Verwalter einfach das 8fache kostet?
Einfachste Lösung (und eigentlich sowieso Vorraussetzung für einen Kauf) ist die Einsichtnahme in die letzten (mind. drei) Eigentümerversammlungsprotokolle und Wohngeldabrechnungen. Da sind alle realen Zahlen aufgeführt, auch welche Rücklagen für das Haus vorhanden sind und ob es große Instandsetzungsmaßnahmen gibt, die schon angedacht sind.
Hi,
laßt Euch einfach vom Voreigentümer (Verkäufer) die letzte Abrechnung zeigen, da steht alles exakt drin.
In Zukunft kann zwar bei Mehrheit die Höhe verändert werden, aber Ihr habt so auf jeden Fall einen sehr guten Ansatzpunkt…
Lassen Sie sich eine detailierte Jahresabrechnung vorlegen. Ordentlich verwaltete Mietswohnungen werden von einem Hausverwalter verwaltet, der den Hauseigentümern eine Jahresabrechnung vorlegen muss. Dies können Sie einsehen!