Rückname - Onlinebestellung? Hat Shop recht?

Hallo,

Person 1 bestellt eine Digitalkamera und eine Speicherkarte in einem Onlineshop. Nachdem das paket nach einigen Tagen angekommen war, öffnete er die verschweisste verpackung in dem sich die speicherkarte befand und steckte diese in die digitalkamera. Danach stellte er anhand einigen testfotos fest, das die Kamera garnicht so gut ist wie im internet jeder berichtet hatte.

Person 1 verpackt das ganze wieder und schickt es zurück. Über emails teilte er dies dem shop mit.

Laut emails vom Shop dürfen die cd´s nicht entsiegelt worden sein, speicherkarte muss ungeöffnet sein, Kamera nicht länger als eine stunde getestet…

Heute bekam er eine email in der drin stand das dass öffnen der Speicherkarte ein ablehnungsgrund ist und er das Geld nicht bekommt. Alles andere wird diese woche noch getestet.

Person 1 bekommt einen Anruf vom Shop und ihm wird das nochmal mitgeteilt. Speicherkarte nimmt der shop aus gründen von viren…usw. nicht zurück. Nachdem Person 1 schilderte das er mal gelesen habe das man bei rückgabe normal keine verpackung braucht, antwortete der shop mit das es ihm egal sei was P1 gelesen habe und das in dem shop anderst ist.

Ist das wirklich ein ablehnungsgrund? Darf eine Speicherkarte die aus der verpackung entfernt wurde nicht zurückgenommen werden?

mfg

Wenn das in deren AGBs so drin steht ja. Wenn nicht, dann müssen sie auch hier das Geld zurückerstatten.

Da frage ich mich, warum der Gesetzgeber aufwendige Regeln erarbeitet, wenn der Verkäufer die kurzerhand per AGB aushebeln darf.

Insofern ist deine Antwort falsch.

Gruß

S.J.

Hallo,

Heute bekam er eine email in der drin stand das dass öffnen
der Speicherkarte ein ablehnungsgrund ist und er das Geld
nicht bekommt. Alles andere wird diese woche noch getestet.

so geht es natürlich nicht. Der Käufer hat das Recht, die Ware so zu prüfen, wie es auch im Laden möglich wäre. Hierbei hat er alles zu unterlassen, was den Wert der Sache mindert. Ohne Karte kann man aber die Kamera nicht testen, laos muss man die Karte auch asupacken.

Vorausgesetzt, der Verkäufer hat überhaupt korrekt belehrt, stände ihm mit viel Phantasie ein minimaler Betrag durch die Verschlechterung der Verpackung der Karte zu, also dass, was die Karte ohne Verpackung weniger Wert ist. Auf keinen Fall, darf er die Rücknahme der ganzen Sendung verweigern.

Gruß

S.J.

Wenn das in deren AGBs so drin steht ja.

Auf was beziehst du dies? Auf die max. Testzeit von 1 Stunde? Wenn ja, dann bitte mit näherer Erläuterung und am besten Gesetzesquelle!!!

Gruß
Falke

Hallo,

so geht es natürlich nicht. Der Käufer hat das Recht, die Ware
so zu prüfen, wie es auch im Laden möglich wäre. Hierbei hat
er alles zu unterlassen, was den Wert der Sache mindert. Ohne
Karte kann man aber die Kamera nicht testen, laos muss man die
Karte auch asupacken.

Ob die Karte auch im Laden auf diese Art & Weise geprüft werden könnte, glaube ich kaum. Der Part mit der Testzeit von 1 Std. etc. halte ich mal schlicht für Schwachsinn, bei der Karte bin ich jedoch etwas zweifelhaft, ob hier nicht wirklich ein gewisser Ablehnungsgrund vorliegen kann.

Gruß
Falke

Wo im Gesetz steht denn, dass die Benutzung der Karte einen „Ablehnungsgrund“ darstellt? Selbst wenn der Käufer die Kamera beschädigt hätte, könnte er sie zurückgeben, denn im Gesetz steht nichts anderes. Erst bei der Frage der Höhe der Erstattung wird dergleichen relevant.

Allerdings trifft es schon zu, dass man die Karte zum Testen nicht braucht, denn jede Kamera, die ich je gesehen habe, verfügt wenigstens über einen kleinen (für Testzwecke ausreichenden) internen Speicher. Rechtliche Relevanz dürfte das nicht haben.

Levay

Hier sind die AGB !!

  1. Allgemeines
    (1) Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Lieferungen und Angebote von GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen. Gegenbestätigungen des Kunden unter Hinweis auf seine eigenen Geschäfts- bzw. Einkaufsbedingungen werden hiermit widersprochen. Abweichungen von diesen Geschäftsbedingungen sind nur wirksam, wenn sie von GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen mündlich oder schriftlich bestätigt wurden.

(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zweck abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.

  1. Angebot und Vertragsschluss
    Unsere Angebotspalette ist unverbindlich. Die Bestellung des Kunden stellt ein Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages dar. Die anschließend von GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen verschickte Bestätigung des Eingangs der Bestellung und etwaig folgende Statusberichte stellen noch keine Annahme des Angebotes dar. Der Kaufvertrag kommt erst zustande, sobald wir die bestellte Ware ausliefern und dem Kunden den Versand bestätigen.

  2. Preise, Verpackung und Versand, Teillieferungen
    (1) Unsere Preise sind grundsätzlich die im Warenkorb unserer Webseite zur Zeit der Bestellung genannten Preise. Abweichende Preise, die eventuell auf Seiten dargestellt werden, die aus Zwischenspeichern (Browser-Cache, Proxies) geladen werden, sind nicht aktuell und ungültig. Unser Warenkorb kann nicht zwischengespeichert werden. Unsere Preise gelten, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart ist, ab Versandstätte ausschließlich Verpackung, Fracht und ggf. Nachnahmegebühren. Alle Preisangaben auf unserer Website sind inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(2) Preise von Produkten, die als Vorankündigung markiert sind, basieren auf unverbindlichen Angaben von Lieferanten oder Herstellern und können sich bis zum Erscheinen des Produktes ändern. Vorangekündigte Produkte können zum angezeigten Preis bestellt werden. GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen kann bei Vorankündigungen weder den Preis, den Erscheinungstermin noch das Erscheinen zusichern. Bei eintretenden Änderungen wird GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen mit dem Kunden vor Ausführung des Auftrages Rücksprache halten. Sollte der Kunde mit den Änderungen nicht einverstanden sein, wird der Auftrag nicht durchgeführt.

(3) Verpackungen werden Eigentum des Kunden.

(4) Verpackungs- und Versandkosten trägt der Kunde. Diese sind abhängig von der Versandart und der Zahlungsart. Sie werden vor einer Online-Bestellung im Warenkorb berechnet und ausgewiesen und auf der Rechnung gesondert ausgewiesen. Die Wahl der Versandart erfolgt nach Wunsch des Kunden oder im Rahmen der zulässigen Möglichkeiten nach bestem Ermessen. Eine Übersicht über die verschiedenen Versand- und Zahlungsmöglichkeiten sowie die entsprechenden Preise sind auf unserer Website veröffentlicht. Der Versand in ein Land ausserhalb Deutschlands ist nicht möglich!

(5) Bei speziellen Kundenwünschen zur Aufteilung der Lieferung, werden zusätzlich die vereinbarten Versandkosten für jede Teillieferung berechnet.

  1. Lieferzeiten
    Die voraussichtlichen Lieferzeiten sind produktabhängig und unverbindlich. Auf unserer Website wird durch Symbole und entsprechende Erläuterungen bei jedem Produkt die Verfügbarkeit angezeigt. Abhängig von der gewählten Versandart erfolgt eine Lieferung anschließend innerhalb der üblichen Versandzeit. Sollten nach einer Bestellung Änderungen des voraussichtlichen Versendungstages auftreten, wird der Kunde darüber automatisch per E-Mail informiert und hat, sofern er Verbraucher ist, jederzeit vor Auslieferung das Recht, kostenfrei von seiner Bestellung zurückzutreten bzw. Änderungen vorzunehmen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

  2. Gefahrenübergang und Gewährleistung
    (1) Holt der Kunde die Ware in den Räumlichkeiten von GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen ab, geht die Gefahr des zufälligen Unterganges oder der zufälligen Beschädigung mit der Übergabe der Ware auf den Kunden über. Versendet GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen die Ware an den Kunden, geht die Gefahr gegenüber Unternehmern mit Übergabe der Ware an den Transporteur und gegenüber Verbrauchern mit Übergabe der Ware durch den Transporteur an den Verbraucher auf den Kunden über.

(2) Die Gewährleistung beginnt mit der Ablieferung der Ware und richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Werden Reparaturen oder Veränderungen vom Kunden oder von dritter Seite ohne schriftliche Einwilligung von GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen am Liefergegenstand vorgenommen, so erlischt jede Gewährleistung. Satz 2 gilt nicht, wenn der Kunde nachweist, dass die in Rede stehenden Mängel nicht durch die von ihm oder dem Dritten durchgeführten Änderungen verursacht wurden.

(3) Die Verjährungsfrist für gesetzliche Mängelansprüche beträgt 2
Jahre.

(4) GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen übernimmt keine Gewährleistung für die gewöhnliche Abnutzung der Ware sowie Mängel, die durch fehlerhafte oder nachlässige Behandlung oder Bedienung bzw. außergewöhnliche Betriebsbedingungen entstehen.

  1. Haftungsbeschränkungen
    (1) Die folgenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie für Verletzungen des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Unabhängig vom Rechtsgrund sind Schadensersatzansprüche sowohl gegen GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen als auch deren Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen der Höhe nach auf diejenigen Schäden begrenzt, mit deren möglichen Eintritt GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen bei Vertragsabschluss vernünftigerweise rechnen musste. Der Kunde ist für die Sicherung seiner Datenbestände selbst verantwortlich. GermanOffice haftet nur für den Aufwand, der zur Wiederherstellung der Daten bei regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden erforderlich ist.

  1. Zahlung
    (1) Soweit nicht anders vereinbart, sind die Rechnungen von GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen sofort ohne Abzug fällig.

(2) Der Kunde hat die Wahl aus verschiedenen Zahlungsarten, die abhängig von der Bestellsumme, der Lieferart, dem Versandziel und Einstellungen im Kundenkonto angeboten werden. Die verschiedenen Möglichkeiten stehen im Warenkorb zur Auswahl und sind auch im Info-Bereich unserer Website beschrieben.

(3) GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen behält sich vor, in Einzelfällen oder bei Ablehnung der Zahlung durch Kreditinstitute oder Anbieter der jeweiligen Zahlungsart den Auftrag nur gegen Zahlung per Nachnahme oder Vorkasse auszuführen. In diesem Fall kann der Kunde dies akzeptieren oder von seiner Bestellung zurücktreten. Gewerbetreibende werden ausschließlich per Vorkasse beliefert. Aufträge, welche mit einer
anderen Zahlungsart als Vorkasse eingehen, werden automatisch umgestellt.

(4) Kosten, die durch Rückbuchung einer Zahlungstransaktion mangels Deckung oder aufgrund vom Kunden falsch übermittelter Daten entstehen, werden dem Kunden berechnet.

(5) Schecks werden nur erfüllungshalber angenommen und können jederzeit zurückgegeben werden.

(6) Bei Zahlungsverzug ist GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen berechtigt, gegenüber Verbrauchern Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten und gegenüber Unternehmern in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem jeweils gültigen Basiszinssatz zu berechnen.

(7) Ein Recht zur Aufrechnung steht Ihnen nur dann zu, wenn Ihre Gegenansprüche rechtskräftig gerichtlich festgestellt oder unbestritten sind oder schriftlich durch uns anerkannt wurden. Die Zurückbehaltung von Zahlungen durch den Käufer wegen Gegenansprüchen aus anderen Vertragsverhältnissen ist ausgeschlossen.

  1. Eigentumsvorbehalt
    Sämtliche von GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung und Ausgleich sämtlicher Ansprüche aus dem Liefervertrag Eigentum von GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen. Dies gilt auch für bedingte Forderungen.

  2. Rücktritt
    Der Kunde hat, sofern er Verbraucher ist, das Recht, jederzeit bis zum Zeitpunkt der Auslieferung der bestellten Ware vom Kauf zurückzutreten, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart ist. Eine Begründung für den Rücktritt ist nicht erforderlich.

  3. Widerrufsrecht und Rücksendepflicht
    (1) Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) oder - wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird - durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor dem Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß § 312c Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 1 Abs. 1, 2 und 4 BGB-InfoV sowie unserer Pflichten gemäß § 312e Abs. 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit § 3 BGB-InfoV. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an:

xxxxx

Bitte verwenden Sie vorrangig unser RMA-System, welches Sie unter Service/Kontakt in unserem Shop finden!

(2) Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Bei der Überlassung von Sachen gilt dies nicht, wenn die Verschlechterung der Sache ausschließlich auf deren Prüfung - wie sie Ihnen etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre - zurückzuführen ist. Im Übrigen können Sie die Pflicht zum Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache entstandene Verschlechterung vermeiden, indem Sie die Sache nicht wie Ihr Eigentum in Gebrauch nehmen und alles unterlassen, was deren Wert beeinträchtigt. Paketversandfähige Sachen sind auf unsere Gefahr zurückzusenden. Sie haben die Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Anderenfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei Ihnen abgeholt. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung oder der Sache, für uns mit deren Empfang.

(3) Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Fernabsatzverträgen,

a; zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind oder die auf Grund der Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind oder schnell verderben können und deren Verfalldatum überschritten wurde,
b; zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten.
c; zur Lieferung von Audio- und Videoaufzeichnungen oder von Software, sofern die gelieferten Datenträger vor dem Gebrauch entsiegelt worden sind. Software, die Hardware beiliegt, darf nur entsiegelt werden, wenn die Software zur Prüfung der Hardware zwingend erforderlich ist.

  1. Datenschutz
    (1) Unsere Datenschutzpraxis steht im Einklang mit dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie dem Teledienstedatenschutzgesetz (TDDSG).

(2) Der Kunde willigt darin ein, dass seine personenbezogenen Daten zur Erfüllung des Geschäftszweckes von GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen erhoben, verarbeitet und genutzt werden.

(3) Die E-Mail-Adresse des Kunden nutzt GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen nur für Informations-Schreiben zu den Aufträgen und – sofern der Kunde nicht widerspricht - zur Kundenpflege sowie, falls vom Kunden gewünscht, für eigene Newsletter.

(4) GermanOffice, Inhaber Thomas Körfgen gibt keine personenbezogenen Kundendaten an Dritte weiter. Ausgenommen hiervon sind Dienstleistungspartner, die zur Bestellabwicklung die Übermittlung von Daten erfordern. In diesen Fällen beschränkt sich der Umfang der übermittelten Daten jedoch auf das erforderliche Minimum.

(5) Der Kunde hat ein Recht auf Auskunft sowie ein Recht auf Berichtigung, Sperrung und Löschung seiner gespeicherten Daten. Sofern einer Löschung gesetzliche oder vertragliche Aufbewahrungspflichten oder sonstige gesetzliche Gründe entgegenstehen, werden die Daten gesperrt.

  1. Schlussbestimmungen
    (1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthalten sämtliche Rechte und Pflichten der Vertragsparteien.

(2) Sofern der Kunde Kaufmann ist oder keinen Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union hat, ist unser Geschäftssitz alleiniger Gerichtsstand für alle Streitigkeiten zwischen den Vertragsparteien, auch für Wechsel- und Scheckklagen.

(3) Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss der Vorschriften des UN-Kaufrechts.

(4) Sollte eine dieser Bestimmungen unwirksam sein, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung wird sodann durch eine entsprechend den gesetzlichen Vorschriften ersetzt.

Im Falle des Vertragsabschlusses mit einem Unternehmer ist der Gerichtsstand und der Erfüllungsort in 53359 Rheinbach.

Hallo,

Allerdings trifft es schon zu, dass man die Karte zum Testen
nicht braucht, denn jede Kamera, die ich je gesehen habe,
verfügt wenigstens über einen kleinen (für Testzwecke
ausreichenden) internen Speicher. Rechtliche Relevanz dürfte
das nicht haben.

abgesehen davon, dass dies besonders bei höherwertigen Modellen nicht zutrifft, könnte das Handling der Speicherkarte (wie lässt sich diese einlegen und entnehmen, formatieren etc.) doch von Interesse sein und ein Auspacken durchaus rechtfertigen.

Gruß

S.J.

Hallo,

danke für die antworten.

HABE DIE AGB´S OBEN HINZUGEFÜGT!

Wie ist das jetzt richtig?

Soll Person 1 den shop erneut darauf ansprechen?
Was wenn der shop sich weigert? Mit Anwalt drohen?

Oder wie ist die beste vorgehensweise für Person 1?

Nicht bei der Canon g10 die bestellt wurde. Fotos werden ohne karte nicht gespeichert

Hallo,

HABE DIE AGB´S OBEN HINZUGEFÜGT!

Wie ist das jetzt richtig?

der Inhalt der AGB widerspricht im Prinzip den Aussagen des Shops.

Soll Person 1 den shop erneut darauf ansprechen?

Ja, insbesondere auf die AGB hinweisen, wo das ganze offensichtlich gesetzeskonform geregelt ist.

Was wenn der shop sich weigert? Mit Anwalt drohen?

Drohen kann man mit Anwalt, Verbraucherschutz, seinem großen Bruder und Atomwaffen. Eine Drohung führt aber nicht sicher zu Ziel. Mit Anwalt drohen kann man aber…

Oder wie ist die beste vorgehensweise für Person 1?

Im Zweifelsfall zum Anwalt.

Gruß

S.J.

Wieso versucht er mich zu bescheissen das ich den artikel nehmen muss^^

Hallo,

so geht es natürlich nicht. Der Käufer hat das Recht, die Ware
so zu prüfen, wie es auch im Laden möglich wäre.

§ 357 BGB spricht von Prüfung der Ware (also soweit kein Widerspruch) aber doch nicht von Inbetriebnahme. Letztere zieht unter Voraussetzung von 356 (3) 2 HS die Pflicht nach sich, Wertersatz für Wertminderung zu leisten.

Hierbei hat
er alles zu unterlassen, was den Wert der Sache mindert. Ohne
Karte kann man aber die Kamera nicht testen, laos muss man die
Karte auch asupacken.

Klar, aber von testen ist nicht die Rede, sondern von prüfen. Die Inbetriebnahme ist eine andere Sache (s.o.). Die Grundidee der Veranstaltung ist unwidersprochen, daß der Versandkunde nicht schlechter gestellt wird als der Ladenkunde, nur ist es eben nicht so, daß man in allen Elektronikläden die Ware auspacken und in Betrieb nehmen kann.

Vorausgesetzt, der Verkäufer hat überhaupt korrekt belehrt,
stände ihm mit viel Phantasie ein minimaler Betrag durch die
Verschlechterung der Verpackung der Karte zu, also dass, was
die Karte ohne Verpackung weniger Wert ist. Auf keinen Fall,
darf er die Rücknahme der ganzen Sendung verweigern.

Hier sind wir wieder einer Meinung. Ich wollte nur klarstellen, daß es eben nicht das Recht des Kunden ist, die Ware in Betrieb zu nehmen und bei Nichtgefallen alles wieder zurückschicken zu können UND danach den vollen Kaufpreis erstattet zu bekommen. Durch derartige Gerüchte (man denke an das vermeintliche Rückgaberecht innerhalb von 14 Tagen) ist die Anspruchshaltung vieler Konsumenten mittlerweile unterwegs in neue, unbekannte Dimensionen.

Gruß
Christian

Kann mir jemand sagen wie viel minderung es gibt da es anscheindend doch nicht so ist das person 1 den vollen kaufpreis bekommen kann?

Weil er den erzielten Gewinn nicht wieder hergeben will?

Hallo,

Klar, aber von testen ist nicht die Rede, sondern von prüfen.
Die Inbetriebnahme ist eine andere Sache (s.o.). Die Grundidee
der Veranstaltung ist unwidersprochen, daß der Versandkunde
nicht schlechter gestellt wird als der Ladenkunde, nur ist es
eben nicht so, daß man in allen Elektronikläden die Ware
auspacken und in Betrieb nehmen kann.

ich kenne dazu keine Kommentare oder Urteile. Ich denke aber schon, dass in einem Ladengeschäft das Auspacken und ggf. auch das Testen eines Artikel, insbes. einer Digitalkamera, durchaus üblich ist. Und hier denke ich nicht nur an den echten Fachhandel. Auch bei den „Geiz ist Jupiter“ Märkten sind alle Digiatlkameras, angekettet an Sicherheitsseilen und Alarmkabeln, für jeden befummelbar und für Probeaufnahmen bereit. Auch andere Produkte sind eigentlich immer aufgebaut und testvbereit, ob TV, HiFi Verstärker, Notebook oder oder oder. Sicher ist der klassische „Geiz ist Jupiter“ Markt zudem auch nicht das klassische Beispiel für den lokalen Handel.

Gruß

S.J.