Rücktritt Hauskauf Kosten

Hallo folgendes Problem: Wir (eheähnliche Lebensgemeinschaft) mein jetziger Partner und ich und unsere zwei Kinder haben ein Haus gekauft. Notarvertrag und Kaufvertrag ist alles gelaufen. Finanziert haben wir auf 100 % über eine Bank. Ich möchte mich von meinem Partner trennen. Gibt es ein zurück. Einer allein kann das Haus nicht halten. Welche Kosten entstehen? Gibt es einen Weg ohne Gerichtsvollzieher und Zwangsversteigerung? Wie ist die finanzierende Bank zu beachten? Weiß nicht weiter - sehe keinen Weg - da wieder raus zu kommen? Weiß einer Rat? Läuft das über einen Rechtsanwalt?

kann das Haus nicht halten. Welche Kosten entstehen? Gibt es

Vermutlich ist der Notar schon bezahlt. Wenn Ihr den Kaufvertrag nicht einhaltet, also, wenn Ihr nicht bezahlt, wird der Verkäufer sicher Schadensersatz von Euch verlangen. Wie hoch der sein wird, ist nicht vorherzusehen.

ist die finanzierende Bank zu beachten? Weiß nicht weiter -

Wenn Ihr der Bank erklärt, dass Ihr das Haus und damit das Darlehen nicht mehr haben wollt, werdet Ihr mit Sicherheit eine Nicht-Abnahme-Entschädigung zahlen müssen. Über die Höhe kann ich nichts sagen.

sehe keinen Weg - da wieder raus zu kommen? Weiß einer Rat?

Schwer zu sagen, meine erste Idee war, dass Haus normal zu kaufen und es dann so schnell wie möglich wieder zu verkaufen. Wenn das klappt, kommt Ihr vielleicht mit einem blauen Auge davon.

Läuft das über einen Rechtsanwalt?

Wenn Ihr den Kaufvertrag nicht erfüllen wollt, würde ich mich auf jedem Fall von einem Anwalt beraten und vertreten lassen.

Kaufpreis und Notar sind bereits bezahlt! :frowning:((

Kaufpreis und Notar sind bereits bezahlt! :frowning:((

Dann gibt es kein „Zurück“ mehr, der Verkäufer wird den Kaufbetrag wohl kaum freiwillig wieder rausrücken. Und zwingen könnt Ihr ihn nicht…
Redet miteinander und mit der Bank. Möglichst früh und völlig offen. Es geht jetzt darum, den Schaden möglichst gering zu halten. Ohne finanzielle Einbußen werdet Ihr aus der Sache nicht rauskommen, aber auf die Höhe kann man durchaus noch Einfluss nehmen.
Das Haus wieder zu verkaufen und den Kredit zu kündigen dürfte recht teuer werden, da, sofern Ihr wie üblich eine Zinsbindung vereinbart habt, die Bank eine nicht unerhebliche „Vorfälligkeitsentschädigung“ verlangen kann (damit stellt sich die Bank, als ob ihr den Kredit nicht gekündigt hättet). Wenn ihr 100% finanziert habt und der Vertrag erst kurze Zeit läuft werdet Ihr nie so viel für das Haus bekommen wie Ihr benötigt.
Denkbar wäre auch eine Vermietung und späterer Verkauf des Hauses. Dazu müßt Ihr Euch aber natürlich weiterhin verstehen und reden können… Ob das funktionieren kann, kann man aber aus der Ferne nicht beurteilen.
Ich wünsche Euch viel Glück und daß ihr mit einem blauen Auge aus der Sache kommt.

Gruß Stefan

Kaufpreis und Notar sind bereits bezahlt! :frowning:((

Dann habt Ihr nur noch zewi Möglichkeiten:

Das Haus zu vermieten, um mit der Miete das Darlehen zu bedienen oder das Haus wieder zu verkaufen und zu hoffen, dass Ihr vom Erlös das Darlehen ablösen könnt.

Moin aus Bremen,

Der einzige Weg raus aus der Nummer ist mit Offenheit gegenüber der Bank, und dann nach Möglichkeit einen Käufer suchen, der zu den gleichen Konditionen in den Vertrag einsteigt, und von der Bank akzeptiert wird.

Einen Rechtsanwalt würde ich in jedem Falle mit einschalten, wenn diese Möglichkeit nicht akzeptiert wird.

viel Glück dabei,

Heirich Ostermeier