Rücktritt vom Kaufvertrag BGB §437ff

Rücktritt vom Kaufvertrag BGB §437ff
Hallo alle zusammen,

Person A hat ein Problem mit einem weitverbreitetem Markt, welcher nicht doof ist. A hat Anfang 2008 ein Navigationsgerät der Marke TommyTommy dort gekauft für ca. 400€.

Nach etwa 7-9 Monaten trat ein Problem auf. Das Navi stürzte mehrmals während der Navigatio ab. Wenn es dies tat und versuchte die Routenanweisungen zu erstellen stürzte es wieder ab und startete neu und stürzte wieder ab usw usw. Das tat es endlos, bis man es dann per Hand ausschaltete (was schon alleine ein Problem darstellte, da der Knopf nicht wirklich reagierte). Danach ging es erst einmal für 30 Minuten nicht mehr an.

Naja, A ist dann zu diesem roten Markt gefahren und hat es einschicken lassen. Nachdem es wieder da war hat A es 5 Tage getestet (Kurzstrecken). Es lief soweit wieder. A ist dann irgendwann geschäftlich nach München gefahren und dort ist es wieder mehrmals abgestürzt. Also hat A das Ding wieder einschicken lassen über den Markt. An diesem Tag hat diese Person angeben lassen, dass er gerne ein neues Gerät hätte. Wurde nicht getan, wie ich nun auch gelesen habe ist dies rechtens, da es erst die zweite Nachbesserung war.

Es kam zurück. A hat es wieder ein bisschen getestet. Dann wollte er mit seiner Freundin nach Köln fahren und da passierte es wieder. Er ist dann wieder zum Markt gefahren und hat gesagt, dass er das Teil zurück geben möchte. Er möchte es nicht reparieren lassen. Er wolle sein Geld zurück. Haben sie nicht mit sich machen lassen. Sie haben ihm allerdings versprochen mit TommyTommy zu verhandeln, dass er ein neues Gerät bekommt. Also hat er es wieder dort gelassen. Jetzt hat er einen Brief bekommen, dass das Navi wieder repariert zurück gekommen ist (Wie anderen zwei male auch schon). Er hat also beim Markt angerufen und nachgefragt was genau gemacht wurde. Es wurde nur repariert.

Jetzt zu meiner Frage. Kann er aufgrund des BGB §437ff vom Vertrag zurück treten und sein Geld zurück bekommen? Er würde gerne in den Markt fahren und denen sagen, dass er die Annahme des Gerätes verweigert und auf einen Rücktritt bestehen. Ist dies rechtens? Er schätzt die Leute dort so ein, dass sie ihm dies verweigern werden. Hat er ein Recht darauf zu bestehen? Wenn nicht, was kann er tun? Er will das nicht so auf sich sitzen lassen und er möchte im Moment auch noch keinen Anwalt einschalten müssen. Dies möchte er nur in letzter Instanz tun.

Danke
Gruß DerDa