habe bei einem PC-Versandhandel Ware bestellt, die erst nach 3 Wochen geliefert wurde. Es wurden durchweg andere Teile geliefert als bestellt (Netzteil, Grafikkarte, RAM etc.), die preislich alle unter dem Wert der Ware liegen, die ich eigentlich bestellt habe. Der Differenzbetrag wurde mir jedoch nicht erstattet.
Als Gewerbekunde habe ich kein Rücktrittsrecht nach dem Fernabsatzgesetz.
Kann ich die Ware trotzdem zurückschicken, da ich etwas anderes bestellt hatte?
Als Gewerbetreibender scheinst du von Vertragsrecht aber nu wirklich nicht den blassesten Schimmer zu haben:
Wenn ein Auftrag nicht auftragsgemäß ausgeführt wird, dann bedarf es keines Rücktriottsrechtes. Schicks zurück und basta: Bemerkung nicht geliefert, was bestellt.
Und wer als Gewerbetreibender per Vorkasse kauft, der muss auch vciele gute Kneifzangen haben, damit er sich morgens die Hosen anziehen kann.
gruss
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Wenn ein Auftrag nicht auftragsgemäß ausgeführt wird, dann
bedarf es keines Rücktriottsrechtes. Schicks zurück und basta:
Bemerkung nicht geliefert, was bestellt.
So sehe ich das auch. Das Problem ist nur, dass der Versandhändler es ziemlich clever angestellt hat: Er hat einfach überall ein zusätzliches Label draufgeklebt. So wird aus einem SCSI-Kabel, dass eigentlich einen Centronics-Stecker hat, eines mit Mini-SubD, und aus einem PC333 CL3 DIMM ein PC266 CL2.
Zwar ist überall auch noch der Original-Aufkleber drauf. Wenn der Händler sich aber sturr stellt, wird er einfach auf seinen Aufkleber verweisen und sagen: „Beweisen Sie mir das Gegenteil!“.
Natürlich werde ich die Ware zurückschicken, da sie nicht dem entspricht, was ich bestellt habe. Bei dem unseriösen Eindruck, den diese Firma bei mir hinterlässt, fürchte ich allerdings, dass ich mein Geld so schnell nicht wiedersehen werde.
Und wer als Gewerbetreibender per Vorkasse kauft, der muss
auch vciele gute Kneifzangen haben, damit er sich morgens die
Hosen anziehen kann.
Bin eigentlich Informatikstudent und nur nebenbei selbständig. Bisher lief’s auch immer sehr gut, Kunden zahlen pünktlich, gab bisher absolut keine Probleme. Wer konnte wissen, dass es nun ausgerechnet mit einem EDV-Händler Ärger gibt?
So sehe ich das auch. Das Problem ist nur, dass der
Versandhändler es ziemlich clever angestellt hat: Er hat
einfach überall ein zusätzliches Label draufgeklebt. So wird
aus einem SCSI-Kabel, dass eigentlich einen Centronics-Stecker
hat, eines mit Mini-SubD, und aus einem PC333 CL3 DIMM ein
PC266 CL2.
Hab ich das jetzt richtig verstanden? Die Ware ist entsprechend der Bestellung richtig gelabelt, aber es sind die falschen Gegenstände?
Zwar ist überall auch noch der Original-Aufkleber drauf. Wenn
der Händler sich aber sturr stellt, wird er einfach auf seinen
Aufkleber verweisen und sagen: „Beweisen Sie mir das
Gegenteil!“.
Dürfte völlig egal sein. Ich kann auch nicht einen Porsche anpreisen und dann ein Mini mit einem Aufkleber ‚Porsche‘ liefern. Und das unter dem Aufkleber sogar noch das Original klebt, erleichtert die Sache doch für dich. Bei den Sachen, die du genannt hast, ist es einfach zu erkennen, um was es sich handelt. Ein Centronics-Stecker ist ein Centronics-Stecker ist ein Centro…
Ich weiss ja nicht, ob du dort schon nachgefragt hast, evtl. ist ja wirklich einfach nur ein Fehler bei der Einsortierung passiert?