Rückwirkende Provisionskürzungen

Hi,

angenommen jemand erhält in der zweiten / dritten Novemberwoche ein Schreiben vom 25.10.2005 einer Firma, für die er freiberuflich tätig ist, dass zum 1. Oktober die Provisionssätze sich geändert haben - sprich Provisionssätze werden bzw. wurden gesenkt. Ist dies rückwirkend überhaupt möglich?

Begründet wird dies, dass deren Auftraggeber widerum die Provisionen gekürzt hätte, und dies würde nun an die freien Mitarbeiter weitergegeben wirden.

Interessanterweise arbeiten manche der freien Mitarbeiter auch für andere Firmen wie die eben die Provisionen rückwirkend kürzte, doch bei anderen Firmen liegt keinerlei Provisionskürzung vor, die wiederum teils die gleichen Auftraggeber haben.

Ergo, es stellt sich die Frage, ob überhaupt vom eigentlichen Auftraggeber es eine Provsionskürzung gegeben hat. Dies ist allerdings nicht wirklich relevant. Die Hauptfrage zielt im Moment daraufhin ab, wie verhält es sich rechtlich mit rückwirkend gültigen Provisionskürzungen. Vor allem wenn man ca. 7 - 8 Wochen später das erst erfährt. Begründung: das Fax hätte nicht funktioniert.

Ciao,
Romana

Hallo Romana

definitiv Nein.

Gruss
Heinz

Hi Heinz,

wie läßt sich das belegen? Zu argumentiern, der Heinz hat gesagt… reicht net ganz aus. :smile:) Danke für weitere Hinweise, Paragraphen. Vor allem die Kürzung beträgt mehr als ein Drittel. Und das ist happig.

Ciao,
Romana

Hallo Romana

Du hast einen Vertrag (mündlich oder schriftlich) und den kann keiner
einseitig verändern. Du kannst ja auch nicht hingehen und sagen, dass
Du beim Kunden XY mehr Aufwand gehabt hättest und deshalb mehr
Provision willst. Ausser der Kündigung sind sämtliche
Vertragsänderungen gegenseitig zu vereinbaren.

Passende Gesetzesartikel wird Dir bestimmt noch jemand nachliefern.

Frohes Fest und Gruss
Heinz