Rückzahlung nach Traineeprogramm?

Hallo Gemeinde!

Ich nahm heute an einem AC zu einem Traineeprogramm teil.
Es lief prinzipiell auch nicht schlecht.

Für das Traineeprogramm würde man einen 12-Monatsvertrag erhalten. Die Übernahme erfolgt bei nach dem Programm bei persönlicher Eignung + entsprechender unternehmerischer Lage…
Gegen Ende des AC’s merkte der Personalverantwortliche an, dass die „entstandenen Kosten“ (Bruttojahresgehalt + X) allerdings an das Unternehmen zurückgezahlt werden müssen, falls der Kandidat eine Übernahme nach dem Programm ablehnt ODER falls der Kandidat einen absichtlichen Leistungsabfall herbeiführt, um so einem Übernahmeangebot zu entgehen um somit die Rückzahlung zu vermeiden.

Nun, ich bin der Meinung, dass solche Methoden absolut unseriös sind. Ist das überhaupt legal?

Anmerkung:
Nach dieser „Drohung“ habe ich meine Bewerbung zurückgezogen und bin gegangen.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen?
Wie hättet ihr reagiert?

doch, das ist mittlerweile usus geworden, das unternehmen will sich absichern, dass du nicht nur wissen mitnimmst und gleich wieder gehst, wurde schon vor 10 jahren in großen unternehmen so gehalten. finde du hast etwas überreagiert, oder?

das wundert mich sehr.

abgesehen von dieser Tatsache habe ich bereits ein vielversprechenderes Jobangebot, deswegen konnte ich mir „es“ leisten.

finde es aber nach wie vor dreist!

doch, das ist mittlerweile usus geworden, das unternehmen will
sich absichern, dass du nicht nur wissen mitnimmst und gleich
wieder gehst, wurde schon vor 10 jahren in großen unternehmen
so gehalten. finde du hast etwas überreagiert, oder?

Excuse me!
Hi,

doch, das ist mittlerweile usus geworden, das unternehmen will
sich absichern, dass du nicht nur wissen mitnimmst und gleich
wieder gehst, wurde schon vor 10 jahren in großen unternehmen
so gehalten. finde du hast etwas überreagiert, oder?

Das habe ich noch nie gehört. Was für eine Schwachsinnige Regelung soll das denn sein. Ich würde gerne mal den Firmennamen und Musterverträge sehen in denen das drinsteht.

Wenn ein MA innerhalb des Konzerns von einer Division in eine andere wechselt kann es vorkommen, dass sich die alte Division das Trainingsentgeld zurückholt von der neuen Division, die ja dann auch vom Wissen profitiert, aber doch nicht vom Trainee. Bei uns wird ca. € 130k in 1,5 Jahren in die Young Manager investiert.

Es grüßt neugierig,
C.

P.S. Ich finde, die Reaktion soofort den Raum zu verlassen nur konsequent. Welche Firma das war möchte ich wirklich gerne wissen.

Nachtrag
Das ist ungefähr genau so seriös wie der (ungültige) Vertragszusatz, dass man den Firmenwagen übernehmen muss, wenn vor Ablauf des Leasingvertrags das Unternehmen verläßt.

Hallo Mr.Flenders,

ich könnte mir vorstellen, dass solche unlauteren Forderungen heutzutage immer häufiger erhoben werden von Firmen, weil sie eben auch klagloser hingenommen werden von den Leuten.

Kriegt der Trainee etwa sowas wie den berühmten „S&amp:stuck_out_tongue_winking_eye:“-Rating-Algorithmus verraten, dass sich das Unternehmen so schützen muss?
Ich bezweifle das.

Es wäre - by the way - auch nicht unlogisch, dass eine Firma nur dann solche Praktiken wählt, wenn sie damit rechnet, dass ein Trainee nach dem Jahr eh nicht mehr bei der Firma bleiben will, sei es wegen Überlastung, schlechter Behandlung seitens der Firma etc.

Außerdem bezweifle ich - trotz geltender Vertragsfreiheit - die Rechtmäßigkeit eines solchen Vertrages. Wäre interessant, einen ausgewiesenen Experten dazu zu hören.

So, nur soviel zu meiner Meinung. (Ich weiss: „Wohin fährt der Bus!?“) :smiley:
Aber ich finde, du hast richtig gehandelt!
Gruß,

Peter