rüttelfeste Akkus

Hallo,

ich brauche an einer Arbeitsmaschine Licht. Da ich nun keinen Generator an die Maschine bauen kann, möchte ich Akkus verwenden. Nun soll die Halogenlampe 55 Watt bei 12 Volt haben. Um nun so etwa 2 Stunden mit Licht versorgt zu sein, benötige ich schon einen recht großen Akku. Der wiederum wird unheimlich teuer. Was gibt es für Alternativen? Einen normalen Bleiakku zerpflückt es definitiv. Gelakkus oder andere Varianten sind, wie gesagt, zu teuer. Mir fällt nix ein!

Gruß
André

Hi,

Man kann einen Bleiakku auch so einbauen, dass er schwingungsmäßig entkoppelt ist. Das wiederum wird aber auch einiges kosten. Aber ein Bleiakku 12C 40 Ah hab ich letztens für 29€ gekauft, das verbunden mit einer einfachen Schwingungsämpfung aus Gummi/Schaumstoff sollte schon eine für diesen Preis ausreichende Lebensdauer haben.

Sonst wirst Du halt einen teureren Gelakku nehmen müssen oder den Arbeitsbereich mit stationären Leuchten ausleuchten müssen. Qualitativ hochwertige Akkus gibts halt nicht für Preise von Blei-Säureakkus.

Oder die gute alte Karbidlampe…

A.

Hallo André,

ich denke auch, die einfachste und sinnvollste
Variante wäre eine Schwingungentkoppelte Anbringung
des Akkus. Auch bessere Akkus könnten durch die Vibration
beschädigt werden.
Bei 12V / 55W / 2h brauchst Du ja mind. ca. 10Ah.
Das ist ja noch recht niedlich (Motorad-Akku oder
kleinster PKW-Akku).

Was bei Schwingungen gefährlich ist, sind nicht sichtbare
und langsame Schwingungen (da sind die Beschleunigungswerte
gering). Richtig kritisch sind „harte“ Schwingungen mit
geringer Amplitude, aber hohen Beschleunigungswerten.
Sowas merkt man daran, daß es in den Fingerspitzen kribbelt,
wenn man die Hand auf eine Oberfläche leicht auflegt.

Die Entkopplung/Schwingungsdämpfung muß in alle 3
Dimensionen (x,y,z-Richtung) wirksam sein.

Möglichkeiten:

1. Anhänge des akkus an eine Zugfeder (sehr effektiv!)

2. Anschrauben (stehnd) der Akkuhalterung mit Silentblöcken

3. Aufschrauben (stehend/hängend) mit Bolzen und 
 Tellerfederdämpfung (Kannst Du evtl.auch bei mir holen). 

http://www.schnorr.de/produktprogramm/tellerfedern/tellerfedern.htm

4. Unterlegen einer dicken Gummimatte (könnte aber durch 
 die Vibrationen leicht verschleißen).

Gruß Uwi

ich brauche an einer Arbeitsmaschine Licht. Da ich nun keinen
Generator an die Maschine bauen kann, möchte ich Akkus
verwenden. Nun soll die Halogenlampe 55 Watt bei 12 Volt
haben. Um nun so etwa 2 Stunden mit Licht versorgt zu sein,
benötige ich schon einen recht großen Akku. Der wiederum wird
unheimlich teuer. Was gibt es für Alternativen? Einen normalen
Bleiakku zerpflückt es definitiv. Gelakkus oder andere
Varianten sind, wie gesagt, zu teuer. Mir fällt nix ein!

Gruß
André

Hallo Uwi,

Was bei Schwingungen gefährlich ist, sind nicht sichtbare
und langsame Schwingungen (da sind die Beschleunigungswerte
gering). Richtig kritisch sind „harte“ Schwingungen mit
geringer Amplitude, aber hohen Beschleunigungswerten.

Ja, fahre mal mit einer ungefederten Sackkarre über Kopfsteinpflaster, genau so ist es.

Sowas merkt man daran, daß es in den Fingerspitzen kribbelt,
wenn man die Hand auf eine Oberfläche leicht auflegt.

Dazu eben der fest auf die Grundplatte ausgeschraubte Benzinmotor. Rüttelt stärker als ein Rasenmäher.

Möglichkeiten:

  1. Anhänge des akkus an eine Zugfeder (sehr effektiv!)

Würde ich so machen. Wenn ich das richtig verstehe:
Akku auf einer Grundplatte befestigen, diese an 4 Zugfedern geeigneter Stärke anhängen, mit Federn oben vor dem Umkippen sichern (Rahmen um Akku etc.). Eigentlich ganz einfach, Hauptsache die Aufhängung absorbiert die schnellen Schwingungen.

So richtig? Wartungfreie Bleiakkus dürften doch auch auslaufsicher sein (wegen Kippen auf Steigungen)?

Gruß
André

Hallo,

  1. Anhänge des akkus an eine Zugfeder (sehr effektiv!)

Würde ich so machen. Wenn ich das richtig verstehe:
Akku auf einer Grundplatte befestigen, diese an 4 Zugfedern
geeigneter Stärke anhängen, mit Federn oben vor dem Umkippen
sichern (Rahmen um Akku etc.).

ach, geht noch viel einfacher. Mache eine Halterung, die
wie ein Einkaufsbeutel funktioniert.
Also das Ding einfach mit einer Zentral-Feder anhängen,
da kann auch nix umfallen, weil’s immer senkrecht nach
unten hängt :smile:

Eigentlich ganz einfach,
Hauptsache die Aufhängung absorbiert die schnellen
Schwingungen.

Wenn die Feder keine zu hohe Vorspannung hat, so daß
das Akkugewicht die Feder leicht runterzieht, dann
hast Du so mit dem System „Feder träge Masse“
eine wirklich fast perfekte Schwingungsdämpfung.
Einzigstes Problem kann sein, daß zufällig partiale
Schwingungen niedriger Frequenz das System in der
Resonanz erwischen. Dann mußt Du die Federkonstante
oder/und die Masse ändern.
Außerdem ist eine zusätzliche Dämpfung zweckmäßig
z.B. Gummischlauch über die Feder ziehen oder gleich
Gummidämpfer nehmen.

So richtig? Wartungfreie Bleiakkus dürften doch auch
auslaufsicher sein (wegen Kippen auf Steigungen)?

Wenn möglich, wie oben beschrieben, dann hast Du dieses
Problem auch nicht mehr.

Gruß Uwi

HAllo André
Bau Dir eine Box(zb. aus Holz) und mach die nach allen Seiten 2cm größer als der Akku. In den verbliebenen Freiraum steckst Du Trittschallstyropor . Drunter wegen mir auch 4 oder 5cm.
Das sollte die meisten Vibrationen abdämpfen.
Wenn das nicht hilft wirds, wie schon beschrieben, komplizierter

Gruß Armin

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